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U-Boot


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Das deutsche U-Boot U 16 des Ersten

Für andere Bedeutungen siehe U-Boot (Begriffsklärung) .

Ein U-Boot (kurz für Unterseeboot) ist ein Boot für die Unterwasserfahrt gebaut wurde. Moderne große die eine Größe von bis zu 35 Tonnen haben können werden auch U-Schiffe genannt.

Mit dem Begriff U-Boot bezeichnet man speziell militärische Unterwassereinheiten. Zivile kommerziell oder für die Forschung werden meist Tauchboote genannt. Auch die im zweiten Weltkrieg Einsatz gekommenen U-Boote werden offiziell als Tauchboote da sie hauptsächlich aufgetaucht zum Einsatz kamen während der Unterwasserfahrt wenig leistungsfähig waren.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

(siehe auch U-Boot-Krieg )

  • 1465 entwirft der Nürnberger Kriegsbaumeister Kyeser ein
  • 1604 beschreibt Magnus Pegel in einem Buch Grundgedanken für den Bau eines Tauchbootes.
  • 1691 baut der französische Physiker Denis Papin (Professor an der Philipps-Universität Marburg ) im Auftrag des Landgrafen von Hessen ein Tauchboot ( 1692 : Versuch fehlgeschlagen).
  • 1776 baut der Amerikaner David Bushnell die ("Seeschildkröte") eine Konstruktion aus Eisen und Eichenholz. gilt als erstes Unterwasserfahrzeug. Als Antrieb dienen über Handkurbeln betriebene Schrauben.
  • 1799 beschreibt der Bergmeister Joseph von Baader Konstruktion für ein Zwei-Mann-U-Boot.
  • 1801 entwirft der Amerikaner Robert Fulton die " Nautilus ". Sie besitzt einen Handkurbelantrieb auf eine Ruder zur Seiten- und Tiefensteuerung sowie ein zur Versorgung der dreiköpfigen Besatzung mit Atemluft. "Nautilus" erregt die Aufmerksamkeit Napoleons gilt aber schließlich für militärische Einsätze zu langsam.
  • 1850 lässt der bayrische Artillerie-Unteroffizier Wilhelm Bauer erste in Deutschland gebaute U-Boot den so " Brandtaucher " zu Wasser. Der Entwurf wird unter Kostendruck gebaut daher wurde sowohl auf Tauchzellen auch auf verschiebbare Trimmgewichte verzichtet. Der Tauchvorgang durch das Fluten von Wasser in das erfolgen. Beim ersten Tauchversuch am 1. Februar in der Kieler Innenförde verschiebt sich der Ballast nach achtern Wasser fließt ebenfalls ins Heck und weil Boot schon zu schwer war sinkt es. Wasser dringt durch die Nähte der Außenhaut das Einstiegsluk und das Boot sinkt auf 20 Meter Wassertiefe. Die Besatzung wartet in auf dem Grund liegenden Boot bis der so groß war wie der Außendruck dann sich das Einstiegluk öffnen und die drei unter ihnen Wilhelm Bauer selbst können an Oberfläche auftauchen wo sie gerettet wurden.
    Das Original ist im Museum der Bundeswehr Dresden zu besichtigen. Ein Nachbau steht im Museum für Technik im München.
  • 1864 werden während des amerikanischen Bürgerkrieges mehrere handgetriebene U-Boote gebaut u.a. die H. L. Hunley". Diese gilt als das U-Boot welches ein gegnerisches Schiff versenkte nämlich "U.S.S Housatonic" (am 17. Febr. 1864). Bei Aktion geht das U-Boot mitsamt seiner achtköpfigen verloren.
  • 1914 - 1918 werden im Ersten Weltkrieg U-Boote erstmals im größeren Umfang militärisch vor allem bei der kaiserlichen deutschen Marine auch bei der britischen Marine. Zahlreiche Schiffe durch U-Boot-Angriffe versenkt. Besonderes Aufsehen erregt die des britischen Passagierdampfers Lusitania am 7. Mai 1915 . Es wird bis heute angenommen dass zahlreichen dabei ums Leben gekommenen amerikanischen Passagiere Grund für den späteren Kriegseintritt der USA waren.
  • 1939 - 1945 versenken deutsche U-Boote im Zweiten Weltkrieg mehr als 1000 alliierte Schiffe. Die Verbesserung des Radar und Dechiffrierung des deutschen Funkcodes bringen 1942 die Wende: Die U-Boote werden gejagt. den 40.000 Mann starken U-Boot-Besatzungen sterben bis Ende des Krieges 28.000 Mann.
  • 1954 ( 21. Januar ) läuft das erste atomgetriebene U-Boot die USS Nautilus (SSN-571) in der USA vom Stapel.
  • 1958 ( 3. August ) passiert die USS Nautilus (SSN-571) als wahrscheinlich erstes Wasserfahrzeug den geographischen Nordpol bei einer Tauchfahrt unter der Arktis .
  • 1963 ( 10. April zerbricht die USS Thresher bei einen im Atlantik in 6 Teile. Es wird dass eine Hochdruckleitung platzte und so ein Wassereinbruch erfolgte.
  • 1968 ( 8. März ) ereignet sich an Bord des sowjetischen U-Boot s K-129 eine Explosion worauf das U-Boot sinkt. Mannschaftsmitglieder finden den Tod. Dies war der zum Jennifer-Projekt dem geheimen Versuch der CIA ein U-Boot aus über 5000 Metern Tiefe zu bergen.
  • 1968 (im Mai) verschwindet die USS Scorpion einer Fahrt von Gibraltar nach Norfolk nahe der Azoren . Es gibt verschiedene Spekulationen was passiert mag beginnend bei einer Kollision bis hin einem unkontrolliert losgelaufenen Torpedo. Die Aufzeichnungen des zeigen dass Letzteres der Wahrheit vermutlich am kommt.
  • 2000 ( 12. August ) sinkt das russische U-Boot Kursk (K-141).

Technik

U-Boote unterscheiden sich durch einige Besonderheiten gewöhnlichen Schiffen: Ihr Körper schwebt im Wasser. diesem Fall ist die Masse des gesamte gleich der Verdrängungsmasse; als grundsätzliche Voraussetzung für Gleichgewichtszustand muss hierbei das spezifische Gewicht des gleich dem des Wassers sein (Archimedisches Prinzip).

Dieser Zustand wird allerdings nie genau Einerseits wirken sich selbst kleinste Unterschiede zwischen U-Boot-Masse und der des verdrängten Wassers aus. verändert sich die Dichte des ungebenden Wassers durch Wasseraustausch. Das U-Boot hat also immer Tendenz zu steigen oder zu fallen wenn nur sehr langsam. Da diese Tendenzen aber der Regel sehr gering sind kann das durch dynamischen Auftrieb mit Hilfe der waagrechten Tiefenruder- seine beibehalten oder verändern. Dies funktioniert allerdings nur sich das Boot bewegt.

Schiffsrumpf

Die ersten U-Boote waren "Einhüllenboote" bei die Tauchzellen innerhalb des Druckkörpers angebracht waren. die Zellen mit dem Außenwasser kommunizieren mussten auch druckfest gebaut werden.

Aus dem Streben nach guter Seetauglichkeit Überwasserfahrt entstand das "Zweihüllenboot" bei den die um den Druckkörper herumgelegt wurden. Das Boot damit eine zweite Hülle; da diese im innen wie außen unter gleichem Druck steht sie nicht besonders stark zu sein. Den Brennstoffverbrauch bedingten Gewichtsveränderungen begegnet man dadurch dass Treiböl in nicht druckfesten unten offenen Bunkern Seewasser schwimmend gefahren wird.

Die Druckkörper modernen militärischer U-Boote halten einem Wasserdruck von 600 Meter Stand (zum Los Angeles Klasse). In Anbetracht der Größe Ozeane bedeutet dies dass sie eigentlich nur unter der Wasseroberfläche operieren können. Einige sowjetische besitzen Druckkörper aus Titan und sind in der Lage crica Meter tief zu tauchen. Der Typ November angeblich sogar unter 1200 Meter. Spezielle zivile sowie Batyskaphen sind in der Lage jeden des Meeresbodens zu erreichen.

Steuerung

U-Boot Kontrollraum der USS Muskallunge (SS 262)

U-Boote müssen in drei Dimensionen manövrieren
  • Tauch- und Regelzellen : Tanks die zur Gewichtserhöhung beim Tauchen Wasser und zum Auftauchen mit Luft gefüllt Die Tauchzellen übernehmen dabei die Hauptlast die Regelzellen dienen zur genaueren Abstimmung und Trimmung im getauchten Zustand. Das füllen der wird anblasen genannt.

  • Untertriebszellen : Aufgabe dieser besonderen Tauchzellen ist das des U-Bootes so schnell wie möglich zu um schnellere Alarmtauchzeiten zu erreichen. Diese betrugen Kampfbooten im zweiten Weltkrieg teilweise weniger als Sekunden. Da die Untertriebszellen keinem großen Wasserdruck werden konnten mussten sie nachdem das Boot der Wasseroberfläche verschwand wieder angeblasen werden. In Atom-U-Booten findet diese Technologie keine Verwendung da in der Regel nur einmal während ihres tauchen müssen und erst nach Monaten wieder Sie benötigen zum tauchen teilweise mehrere Minuten.

  • Tiefenruder : Sie übernehmen die Feinabstimmung im getauchten Die Anordnung der vorderen Tiefenruder variiert bei U-Booten sehr stark. Am Turm angebrachte Tiefenruder nicht in der Lage den Tauchvorgang zu und erschweren das Auftauchen in vereistem Wasser. U-Boote haben manchmal eine dynamische Tiefensteuerung das sie steuern nur mit Tiefenrudern. Diese Technik vor allem bei unbemannten U-Booten und im verwendet.

Antrieb

Maschinenraum in einem deutschen U-Boot (um 1919)

Gewöhnliche Schiffsaggregate (Dieselmotoren Gasturbinen) sind Verbrennungsmotoren benötigen Luftsauerstoff für den Verbrennungsvorgang. Da im Zustand keine Luft zur Verfügung steht kommen Antriebe zur Anwendung.
  • Elektroantrieb mit Batterie: geeignet für kleine U-Boote Forschungs-U-Boote.
  • Diesel-elektrischer Antrieb: Dieselmotoren werden bei Überwasserfahrt zum und zum Aufladen von Akkumulatorenbatterien verwendet. Im Zustand fährt das U-Boot mit Elektromotoren die den Batterien gespeist werden.
  • Brennstoffzellen : Die Entwicklung dieser Technologie begann bereits Ende des zweiten Weltkriegs. Das Interesse Brennstoffzellen U-Boote zu benutzen ist also wesentlich älter das der Automobilindustrie. Heute stellt diese Antriebsform die fortschrittlichste dar. Sowohl die Unabhängigkeit vom als auch ein Minimum an beweglichen Teilen Geräusche verursachen) und die geringe Betriebstemperatur entsprechen Anforderungen an moderne militärische U-Boote. Momentan benutzen deutsche U-Boot-Werften diese Technologie.
  • Nuklearantrieb: Größere U-Boote können Strom mit einem erzeugen der zum Antrieb von Elektromotoren dient. durch Elektrolyse auch Sauerstoff aus dem Meerwasser gewonnen kann können U-Boote mit Nuklearantrieb monatelang unter bleiben.
  • Stirlingmotor : In einigen U-Booten der schwedischen Marine außenluftunabhängige ihr Abgas gegen den Seedruck nach ausstoßende Stirlingmotoren zum Einsatz die durch besondere die Geräuschtarnung verbessern.
  • Hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid : Während des Zweiten Weltkriegs gab es auf deutscher Seite Versuche einem außenluftunabhängigen Antrieb auf der Basis von Sauerstoff abgebenden Substanzen. Es handelt sich um sog. Walther-U-Boote benannt nach ihrem Konstrukteur Helmuth Die Boote wurden nie zur Serienreife entwickelt. dem Zweiten Weltkrieg setzte Großbritannien die Forschung hieran fort auf Grund Gefährlichkeit der verwendeten Chemikalien und des hohen wurde dieser extrem leistungsfähige Antrieb jedoch bald

Militärische U-Boote

russisches Patrouillen-U-Boot in Dänemark

Viele Staaten besitzen militärische U-Boote genaue Daten über Zahlen sind jedoch oft geheim.

Die Stärke von U-Booten gegenüber Überwasserschiffen darin dass sie versteckt operieren und nur entdeckt werden können.

Da U-Boote nicht optisch erfassbar sind das Meer in größeren Tiefen dunkel ist Radar unter Wasser nicht funktioniert können sie größere Entfernungen nur akustisch lokalisiert werden auf Entfernungen auch durch die Erwärmung des Wassers den Antrieb oder eine Verzerrung des Magnetfeldes die Stahlhülle.

Deshalb wird bei der Konstruktion besonders geachtet dass ein U-Boot so leise wie ist. Dies wird durch einen stromlinienförmigen Bootskörper speziell geformte Schiffsschrauben ermöglicht.

Sensoren

Periskop auf einem U-Boot

Für die Überwasserfahrt haben U-Boote heute Radar .

Zur Orientierung kann wenn das U-Boot unter der Wasseroberfläche schwimmt ein Periskop ausgefahren werden mit dem die Umgebung Wasser erkundet werden kann.

Unter Wasser kann ein U-Boot andere nur akustisch lokalisieren. Dies kann passiv über (Unterwassermikrophone) oder aktiv über Sonar geschehen wobei das U-Boot seine Position dem Sonar selbst verrät.

Passive Sonaranlagen können auch an mehreren Meter langen Kabeln hinter dem U-Boot hergezogen (Schleppsonar). Dies vergrößert die Reichweite der Hydrophone da durch den Abstand zum Antrieb des die Störgeräusche reduziert werden.

Ortungsschutz

U-Boot Bunker an der Adria in Albanien

Passiver Lokalisationsschutz

Grundsätzlich gilt dass ein U-Boot um schwerer zu lokalisieren ist je kleiner und es ist. Dieselelektrisch betriebene U-Boote haben deswegen getauchten Zustand oft Vorteile gegenüber den wesentlich Atom-U-Booten. Der Hauptvorteil von Atom-U-Booten sind ihre und Geschwindigkeit. Hohe Geschwindigkeiten verringern allerdings die erheblich und vergrößern den Geräuschpegel. Zusätzlich verursacht hohe Temperatur des Reaktors zahlreiche Probleme. Bei Kernreaktoren kann bei geringer Leistungsabgabe die Kühlung durch Konvektion bewerkstelligt werden. Ansonsten sind Kühlwasserpumpen welche Geräusche erzeugen die sich über den bis ins Wasser fortpflanzen und dort zu sind. Die Abwärme aus dem Kühlwasser von ist sogar durch Satelliten zu orten. Eine Möglichkeit die Eigengeräusche eines U-Bootes zu dämpfen darin alle Maschinen auf einer freischwingenden gummigelagerten aufzubauen um so die Geräuschübertragung auf den Schiffskörper zu vermindern. Speziell geformte Propeller sorgen für eine Minimierung von Kavitationsgeräuschen .

Neben der Dämpfung der Eigengeräusche kommen Maßnahmen zum Einsatz welche die Ortung durch Sonar erschweren sollen. So dämpft eine Opanin-Hülle ca. 4 mm dicke Gummibeschichtung die Schallrückstrahlung Frequenzband zwischen 10 und 18 kHz bis 15%. Die Wirkung des Schutzmittels ist dabei abhängig von Salzgehalt Luftgehalt und Temperatur des

Aktiver Ortungschutz

Ein Schutzmittel besteht im Ausstoßen von ("Bolden"). Ein Täuschkörper ist ein Auftriebskörper der (CaH 2 ) enthält und vom U-Boot ausgestoßen werden Er schwebt im Wasser und erzeugt dabei
CaH 2 + 2 H 2 O = Ca(OH) 2 + 2 H 2
die für die Sonar -Ortung ein Scheinziel vortäuschen sollen hinter dem gefährdete U-Boot ablaufen kann. Ein anderes Mittel das Ausstoßen von Tauschkörpern (Düppeln?) die die des U-Boote imitieren und so herannahende Torpedos die Irre führen sollen. Russischen Käpitänen wird dass sie (zumindest früher) das Manöver "Irrer durchführten bei dem das U-Boot mit voller auf den Torpedo zuläuft statt wie üblich ihm weg. Dadurch konnten die Torpedos ebenfalls werden. Mit modernen drahtgelenkten Torpedos zum Beispiel (Mk) 48 ADCAP (advanced capility) funktioniert dieses aber nicht mehr.

Auch werden als Lokalisationsschutz Geräuschbojen die das Geräusch eines U-Boot bei Dieselfahrt oder nachahmen nachgeschleppt.

Kommunikation

Die Kommunikation mit getauchten U-Booten ist problematisch. Ausschließlich die Supermächte verfügen über die wenige Daten zwischen U-Booten und Flugzeugen über Entfernungen auszutauschen indem beide sehr lange Antennen sich her ziehen. Um große Datenmengen auszutauschen U-Boote gezwungen sich der Wasseroberfläche zu nähern sie mit konventionellen Antennenmasten zu durchdringen. Dies erleichtert ihre Ortbarkeit. Versuche das Kommunikationsproblem durch Laser zu lösen wurden wahrscheinlich nach dem des kalten Krieges aufgegeben. Mit einem getauchten zu komunizieren ist praktisch unmöglich da fast Radiowellen unter Wasser existieren können. Nachrichten an U-Boot werden auf einen Satelliten gespeichert und (in Sekundenschnelle!) wenn das Boot aufgetaucht ist. gibt es für ein getauchtes U-Boot noch Möglichkeit eine Funkboje mit der gespeicherten Nachicht zu lassen die dann zum Beispiel an Satelliten gesendet wird. Das ist das übliche bei Notsituationen in denen das Boot auf Meeresgrund gesunken ist und Hilfe von Außen wird.

Über sehr kurze Entfernungen können akustische zum Einsatz kommen. Bei zivilen Tauchbooten bietet sich oft an auf eine Kabelverbindung zurückzugreifen.

Bewaffnung

Torpedos sind die bekannteste Waffe militärischer U-Boote. den Torpedorohren moderner U-Boote können aber auch gestartet werden. Das gängigste Prinzip hierbei ist Flugkörper der auch von Überwasserschiffen aus gestartet kann in einen zylindrischen Container zu verstauen. Container verlässt das U-Boot auf die gleiche uns Weise wie ein Torpedo und durchstößt Wasseroberfläche; danach gibt er den Flugkörper frei. werden solche Flugkörper gegen Schiffe eingesetzt. Es aber auch Flugkörper (z.B. die amerikanische Asroc) einen Torpedo mit sich führen der gegen U-Boote eingesetzt werden kann. Hierdurch werden wesentlich Reichweiten erreicht als wenn das gegnerische U-Boot mit Torpedos beschossen würde.

Auch Marschflugkörper gegen Landziele können aus gestartet werden. Allerdings werden sie überwiegend aus Startschächten abgefeuert um die Anzahl der mitgeführten nicht reduzieren zu müssen.

Ballistische Flugkörper werden grundsätzlich aus senkrechten gestartet da sie wesentlich größere Durchmesser haben Torpedos.

Überwasserbewaffnung haben moderne U-Boote nicht oder (verschiedene Flugabwehr-Raketenstarter z.B. zum Einbau in den existieren) da sie ausschließlich unter der Wasseroberfläche Die Tatsache dass sich U-Boote fast nicht U-Jagd-Hubschrauber und Flugzeuge verteidigen können bedingt die von Flugabwehrwaffen die von getauchten U-Booten aus sind. Einsatzbereite Technologien sind aber nicht bekannt.

Arten von U-Booten

  • Atom-U-Boote können lange Strecken zurücklegen und sind sehr groß (bis zu 35.000 Tonnen Verdrängung).

  • Strategische Raketen-U-Boote (SSBN) dienen der nuklearen Abschreckung. Siehe Ohio-Klasse .

  • Angriffs-U-Boote (auch Jagd- oder taktische U-Boot) sind mit Torpedos bewaffnet um andere Schiffe anzugreifen. Daneben sie auch mit Marschflugkörpern für den Angriff Landziele oder lohnende Seeziele (wie Trägerkampfgruppen) bestückt Sie existieren mit einer Vielzahl von Antriebsformen.

  • Jagd-U-Boote dienen der Bekämpfung gegnerischer U-Boote. Jagd-U-Boote die wirkungsvollste Waffe gegen U-Boote mit ballistischen dar da diese oft getaucht unter dem operieren. Außerdem ist die Sensorenreichweite getauchter U-Boote größer als die von Überwasserschiffen oder Flugzeugen. zeichnen sich vor allem durch ihre hohe aus (bis zu 42 Knoten).

  • Versorgungs-U-Boote und U-Boot-Tanker sollten entweder andere U-Boote auf See Nachschub versorgen oder als Blockadebrecher agieren. Auch U-Minenleger (für Schachtminen) kamen zum Einsatz.

  • U-Kreuzer wurden im Ersten Weltkrieg und in Zwischenkriegszeit für den Handelskrieg nach Prisenordnung entwickelt. waren daher neben Torpedos auch mit starker bewaffnet trugen Beiboote und sogar Beobachtungsflugzeuge. Das U-Boot vor Beginn des Atomzeitalters die französische Surcouf war ein solcher U-Kreuzer. Flugzeuge wurden von japanischen Aufklärungs-U-Booten zur Erkundung großer Gebiete mitgeführt.

Zivile U-Boote

US-Forschungs-U-Boot Pisces IV wird von ihrem Versorgungsschiff

  • Tiefsee-U-Boote dienen Forschungszwecken und können wesentlich tiefer als militärische U-Boote. Meist sind sie um kugelförmigen Druckkörper herumkonstruiert haben Batteriebetrieb und können nicht besonders schnell fortbewegen. Ihre Tiefensteuerung erfolgt durch vertikale Schraubenantriebe.

  • Touristen-U-Boote werden verwendet um die Unterwasserwelt für zu erschließen. Sie besitzen große Panorama-Fenster und daher nicht sehr tief tauchen (nur wenige Meter). Meist werden sie in der Nähe Riffen eingesetzt.

  • Unbemannte U-Boote (auch Tauchroboter) dienen vor allem zur und sind meist mit Kameras oft auch Greifarmen ausgestattet. Sie können extrem tief tauchen sind wesentlich kleiner als bemannte U-Boote (da keinen Sauerstoffvorrat und keine Passagiere transportieren müssen).

Siehe auch


Weblinks



Bücher zum Thema U-Boot

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