Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der USIA Konzern (Abk. von Uprawlenje Sowjetskim Imuschestwom w Awstrij = Verwaltung des sowjetischen Vermögens in bestand aus mehr als 300 Betrieben die den Sowjetunion nach dem 2. Weltkrieg 1946 als Eigentum des deutschen Reiches in der sowjetischen Besatzungszone in Österreich beschlagnahmt wurden.
Die größten dieser Betriebe waren die Mineralölfirma OMV und die Schiffahrtsgesellschaft DDSG. Es die gesamte Schlüsselindustrie Ostösterreichs davon betroffen. Diese wurden dadurch dem staatlichen Einfluss entzogen. Beschäftigt über 50.000 Personen.
Die kommunistischen Betriebsräte waren wesentlich beim Oktoberstreik 1950 beteiligt.
Nach dem österreichischen Staatsvertrag wurden die USIA-Betriebe gegen Zahlung von Millionen Dollar innerhalb von sechs Jahren an zurückgegeben. Diese Reparationen konnten auch in Form von Warenlieferungen Außerdem musste Österreich allein für die Rückgabe Erdöl- und Erdgasfelder 200 Millionen Dollar in von Erdöllieferungen an die damalige UdSSR bezahlen.