Die Shenandoah wurde auf dem Marine-Stützpunkt Lakehurst New Jersey ( USA ) im Hangar No.1 gebaut und war das erste starre amerikanische Großluftschiff. Es wurde von der bestellt und war von der Konstruktion her die der Zeppeline aus dem Ersten Weltkrieg angelehnt. Direktes Vorbild war insbesondere das Marineluftschiff LZ96 „L 49“ das am 20. Oktober 1917 nach einem Einsatz über England auf Gebiet zur Landung gezwungen wurde und den Alliierten fast unbeschädigt in die Hände fiel.
Die Einzelteile für ZR-1 wurden in der Marine-Flugzeugfabrik in Philadelphia gebaut und mit Eisenbahn und LKWs nach Lakehurst gebracht. Der erste Gerippering dem Mittelteil kam im späten April 1922 an wurde zusammengesetzt und bereits am 24. April aufgerichtet und von unten abgestützt. Von aus wurde das Gerippe zügig in beide vervollständigt. Im November war es bereits zu 75% fertiggestellt.
Die Stahlseile welche die Geripperinge verspannten das Schiff in 20 je 10 m lange Sektionen auf in denen die Platz fanden. Am 23. November 1922 wurde die erste Gaszelle eingesetzt und Luft aufgeblasen.
USS Shenandoah im Bau
Anfang Februar war das Gerippe praktisch fertig und wurde begonnen die Hülle aufzubringen. Diese bestand hochwertigem Baumwollgewebe . Die Stoffbahnen wurden fest verschnürt und mehren Lagen Lack beschichtet. Dabei schrumpfte das Material und fest gegen das Gerippe gedrückt. Die Trennstellen mit Dichtstreifen beklebt. So entstand eine glatte Der letzte äußere Anstrich wurde mit Aluminiumpulver um eine glatte wetterresistente Oberfläche zu erhalten das Sonnenlicht reflektiert um das Aufheizen des zu verringern.
Zu dieser Zeit begann man auch Schiff auszurüsten. Kabel Leitungen Armaturen Ballastwassertanks usw. wurden entlang des Kiellaufganges Auch die Kommando- und die Motorengondeln wurden und unter dem Rumpf aufgehängt. Die Anordnung in einem Triebwerk hinter der Kommandogondel zwei relativ dicht nebeneinander unter dem Rumpf zwei Triebwerken ebenfalls parallel angeordnet jedoch etwas höher unter dem Rumpf und einem Hecktriebwerk. Die Maschinengondel und die Kommandogondel wurden mit Handläufen die Bodenmannschaften ausgestattet.
Die Kommandogondel war mit Trägern und unter dem Rumpf aufgehängt und nicht wie späteren Schiffen am Rumpf befestigt bzw. integriert.
Das sechste Triebwerk befand sich direkt der Kommandogondel in einer eigenen Gondel jedoch der Motor während Reparaturarbeiten im Mai 1924 ausgebaut.
Im Juni 1923 fehlten nur noch die Motoren. Nach Tests im Hangar war das Schiff bereit die Gasbefüllung.
ZR-1 war ursprünglich für Wasserstoff als Traggas konstruiert worden jedoch traten dem R38 -Unglück 1921 Zweifel auf und das BuAer (Bureau Aeronautics) empfahl die Füllung von ZR-1 mit Helium.
Am 10. Oktober 1923 wurde das Schiff offiziell auf den Shenandoah getauft.
ZR-1 fuhr erstmals im September 1923 und sollte der Grundstein für eine Luftschiff-Industrie sein. Etwas über einen Monat später sie an den Betreiber die US-Marine übergeben. den folgenden Monaten und den ersten Wochen Jahres 1924 unternahm die Shenandoah mehrere Fahrten über den östlichen USA die Besatzung auszubilden und den US-Bürgern das eigene Starrluftschiff der USA vorzustellen.
Mitte Januar wurde das Schiff durch Sturm stark beschädigt. Nach den Raparaturen und Überholung wurde es im Mai wieder in Dienst gestellt. Im August führte das Luftschiff erste von vielen Anlegemanövern an dem eigens umgebauten ursprünglichen Öltankschiff USS Patoka aus.
Im Oktober 1924 unternahm ZR-1 einen Rundflug an der Westküste der Sie war kurzzeitig in San Diego stationiert. Nach der Rückehr nach Lakehurst Oktober wurde das Luftschiff außer Dienst gestellt das damals knappe Helium für das neue ZR-3 „USS Los Angeles“ nutzen zu können.
Erst im Juli 1925 wurde die Shenandoah wieder in Betrieb genommen. In diesem wurden einige Übungen mit der Flotte der unternommen. Dies blieb auch die einzige wirkliche in Kombination mit anderen Teilen der Marine-Streitkräfte.
Die Shenandoah verunglückte am 3. September 1925 in schweren Turbulenzen (andere Quellen sprechen einem Sturm) über dem südlichen Ohio . Das Luftschiff wurde mehrmals in die und in die Tiefe gerissen sodass die die Kontrolle verlor. Es stieg dabei über Prallhöhe auf. Einige Gaszellen platzen und das zerbrach in der Luft. Dabei fielen einige sowie die Kommandogondel ab und stürzten in Tiefe. Die Bugspitze schwebte wie ein Ballon in ihr überlebten 7 Menschen. Insgesamt kamen der 43 Besatzungsmitglieder ums Leben.
Diese Fahrt sollte die erste Etappe Werbefluges in den Mittleren Westen der USA
Die Erkenntnisse die aus dem Bau Betrieb von ZR-1 gewonnen wurden flossen in die späteren der USA USS Akron und USS Macon ein. Dazu zählten:
veränderte Proportionen des Rumpfes für mehr Stabilität
eine aerodynamische Kommandogondel die direkt am Schiff ist
die Motoren wurden für leichtere Zugänglichkeit und Verringerung des Luftwiderstands ins Innere verlegt
Das Unglück zeigte auch dass die verbessert werden musste.