Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

UTM-Koordinatensystem


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das UTM-Koordinatensystem (UTM englisch Universal Transverse Mercator universale Mercatorprojektion) ist ein Koordinatensystem das es ermöglicht jeden Punkt der mit einer UTM-Koordinate ( Hoch- und Rechtswert ) eindeutig zu verorten.

Es wurde 1947 von der US-Armee entwickelt. Im Rahmen der Internationalisierung wird den amtlichen deutschen topographischen Karten das Gauß-Krüger-Koordinatensystem mittlerweile immer mehr vom UTM-Koordinatensystem abgelöst.

Aufbau

Die Erde wird in 6° breite aufgeteilt. Das heißt jeder Meridianstreifen geht vom bis zum Südpol und seine begrenzenden Meridiane liegen genau 6° auseinander. In der des Meridianstreifens verläuft der Mittelmeridian. Der Einfachheit legt man die Streifen so dass der Längengrad eine ganzzahlige Gradzahl besitzt (z.B. 3° 15° ...).

Jeder Meridianstreifen erhält eine Zonennummer. Man mit der Nummerierung zwischen 180° und 174° Länge an und weist diesem die Kennziffer (wobei bei der Koordinatenangabe die Zehnerstelle weggelassen also Kennziffer 1) zu. Nach Osten wird einfach aufwärts gezählt. Deutschland liegt größtenteils in Zone 32 (6°-12° ö.L.) und 33 (12°-18°

Um zu den Koordinaten eines Punktes eines Meridianstreifens zu kommen wird durch den die Ebene projizierten Meridianstreifen am Äquator die X-Achse gelegt und durch den die Y-Achse. X- und Y-Achse stehen senkrecht und man liest die X- und Y-Werte in einem kartesischen Koordinatensystem ab also parallel zu den Achsen nicht zu den jetzt bogenförmig verlaufenden Linien Längen- und Breitengrade.

Der X- und Y-Wert wird in Metern angegeben. So gibt der X-Wert die zum Mittelmeridian und der Y-Wert die Entfernung Äquator an. Um negative Werte bei den zu vermeiden werden diesen Wert immer 500.000 hinzu addiert. Da auf der Südhalbkugel auch Y-Werte negativ wären addiert man dort 10.000.000 hinzu auf der Nordhalbkugel nicht.

Der so erhaltene X-Wert muss mit Maßstabsfaktor multipliziert werden der konstant bei 0 liegt. So erhält man den Rechtswert der UTM-Koordinate. Der Hochwert ist der Y-Wert mit dem Maßstabsfaktor Man gibt dem Hochwert auch noch das N für Nord und dem Rechtswert das für Ost (engl. East) mit. Wichtig ist die Angabe der entsprechenden Zonennummer!

Weblinks




Bücher zum Thema UTM-Koordinatensystem

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/UTM-Koordinatensystem.html">UTM-Koordinatensystem </a>