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Theben (Ägypten)


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Theben (altägyptisch Wêset Uaset Pe-Amun oder Nut ; hieroglyphisch Ape oder T'Ape ; griech. Thebae oder Diospolis ; in der Bibel No ) war die Hauptstadt des alten Oberägyptens. hundertthorige Theben von Homer lag am Nil und war der einstige Mittelpunkt des noch Ende des 19. Jahrhunderts war nur ein ausgedehntes Ruinenfeld zu Seiten des Nils vorhanden heute befindet sich Theben-Ost eins der touristischen Zentren Ägyptens .

Inhaltsverzeichnis

Begriff

Im Neuen Reich ( 2. Jahrtausend v. Chr. ) hieß die Stadt Waset ( Wêset Uaset ). Der hieroglyphische Name der Stadt war Ape ( T'Ape ) woraus das griechische Thebae entstanden ist. Die unter den Ptolemäern Benennung Diospolis ist eine Übersetzung des altägyptischen Pe-Amun ("Haus des Ammon").

Gebiet

Das Gebiet von Theben umfasste ursprünglich das Gebiet auf beiden es gliedert sich in

Überfahrt mit der Fähre von Theben-West nach (Luxor)

  • Theben-Ost - Tempelanlagen und heutige Siedlungen am östlichen Nilufer:
    • Luxor ( Luksor ) mit Flugplatz dem modernen Ort Luxor einem sehenswerten Museum sowie dem Luxor-Tempel;
    • Karnak – ein kleines Dorf mit dem des antiken Karnak mit Amon-Tempel Chonstempel Tempel des Mont mit andauernden Ausgrabungen im südlichen Bereich und

  • Theben-West - Nekropole und heutige Siedlungen am westlichen Nilufer:
    • Medînet Hâbu mit dem grossen Tempel des Ramses III. ;
    • Qurna ( Kurnah ) mit Totentempel des Sethos I. ;
    • Die Königsgräber Bibân el-Molûk (das Tal der Könige );
    • Der el-Bahari ( Dêr el-bahri ) mit Tempel der Hatschepsut und Totentempel Mentuhotep;
    • Ramesseum
    • Privatgräber in el-Asasîf el-Chôcha und Schêch el-Kurna
    • Der el-Medina ( Dêr el-Medîne ) mit den Königinnengräbern ( Tal der Königinnen Bibân el-Harîm)
    • Kurnet Murai mit Felsengräbern aus der Dynastie
    • Memnonskolosse

Heute meint Theben häufig nur noch das Gebiet auf westlichen Nilseite also Theben-West ; Luxor schliesst gelegentlich den Ort Karnak mit ein und wird synonym mit Theben-Ost verwendet.

Geschichte

Die Gründung Thebens ist in Dunkel In die Geschichte tritt die Stadt erst der 11. Dynastie ( 2850 v. Chr. ) ein welche von Manetho eine thebaische genannt wird und deren dort entdeckt wurden. Nach der Vertreibung der Hyksos und mit der Herstellung der unter zerstörten Tempel also unter der 18. Dynastie 1706 v. Chr. ) begannen die herrlichen Bauten zu entstehen im Lauf der folgenden elf Jahrhunderte verschönert und vermehrt die Stadt zum Wunder der Welt erhoben haben.

527 wurde ihr durch Kambyses der erste Stoß versetzt ( Assurbanipal 663 [?]); die Verwüstung und Plünderung durch Perser war derart dass Theben nie wieder zu altem Glanz erheben konnte. Die Verlegung Residenz unter den letzten Dynastien nach den des Nildeltas und der Aufschwung Alexandrias unter den Ptolemäern entzogen ihr die Lebenskraft.

84 endlich brachte ihr die Empörung gegen Soter II. Lathyros den Untergang. Erbittert durch dreijährigen Widerstand verheerte sie der siegreiche König Feuer und Schwert so dass Strabon hier nur einige ärmliche Ortschaften um vier Haupttempel gruppiert fand.

Siehe auch: Liste der Pyramiden ( Hinweis: In Theben gibt es keine namhaften diese stammen ausnahmslos aus dem Alten Reich vgl. Cheops Chefren Mykerinos etc.)

Literatur

  • Theben in: Meyers Konversationslexikon 4. Aufl. 1888 Bd. 15 S.

Weblinks



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