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Ubier


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Die Ubier wohnten zuerst am rechten Rheinufer also Germania Libera dem freien Germanien wie es die Römer nannten. Die waren aber auch einer der ersten germanischen die sich auf regen Handel mit den einließen ihre Söhne in die Ausbildung gaben schließlich auch dazu übergingen (in gewisser Weise durch höheren Zwang) Tribute an die Römer zahlen. Außerdem begannen sie Hilfstruppen (bevorzugt Reiterei die Germanen für ihre Reitkunst berühmt waren) den zur Verfügung zu stellen welche diese wiederum um andere Germanenstämme zu unterdrücken und tributpflichtig unterwerfen. Diese Verhalten der Ubier brachte ihnen Mißtrauen den Neid und schließlich auch den der anderen benachbarten Stämme ein weshalb es der Folge zu zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen den und ihren Nachbarn kam. Die Römer sahen das natürlich gerne gemäß ihrer politischen Devise "Divide et impera" (übrigens ein Wesenszug von Weltmächten wie wir ja auch den Amerikanern im Bezug auf den 2. gesehen haben. Thema "Altes und Neues Europa". Zwietracht und herrsche" funktioniert unter solchen Bedingungen vorteilhaft.
Die Ubier gerieten jedenfalls unter Druck zwischen die Fronten der Römer und der Germanen und drohten quasi aufgerieben zu werden.

Daher wurden sie "erst" von Augustus linken Rheinufer der römischen Provinz Germania Inferior sprich aus Sicherheitsgründen umgesiedelt. Das ist deswegen Bedeutung da immer die Rede davon ist Ubier seien römerfreundliche linksrheinische Germanen gewesen. Das sie erst geworden!

Die Umsiedlung der Ubier

Der erste Germanienfeldzug nach Caesar fand v. Chr. unter dem Statthalter M. Vipsanius statt. Er bekämpfte die aufständischen Gallier überschritt Rhein unterwarf den Stamm der Ubier und einen Triumph zugebilligt den er jedoch nicht (Tac. ann. XII 27 1; Cass. Dio 49 3-4; vgl. Strab. IV 3 4 194 C; Tac. Germ. 28).

Die Angabe bei Tacitus vermerkt als der Umsiedlung der unterworfenen Ubier auf das Rheinufer in das Gebiet des heutigen Köln eine Statthalterschaft des Agrippa. Wahrscheinlich handelte es bei der Übersiedlung der Ubier um einen Prozeß der durch Agrippa seine offizielle Bestätigung seinen Abschluß fand.

Durch neuere dendrochronologische Untersuchungen ist seine Amtszeit in Gallien im Jahre 19 v. (vgl. Cass. Dio LIV 11 1) als für die Umsiedlung ausgeschlossen.

Agrippa entwickelte das Konzept die Rheinlinie unmittelbare Präsenz von römischen Truppen vor allem durch Ansiedlung zuverlässiger romfreundlicher Stammesgruppen auf dem Rheinufer (Ubier und Bataver; Begründung des Zentralorts Ubiorum) sowie durch feste Vertragsbeziehungen zu den des Rheins angrenzenden Stämmen zu schützen . Politik zielte hauptsächlich darauf ab (von wenigen abgesesehen) Landsuchende aus dem gesicherten Provinzialbereich herauszuhal-ten

Literatur

  • Ralf G. Jahn: Der Römisch - Germanische (9-16 n. Chr.). Inaugural-Dissertation zur Erlangung der der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 2001.



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