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Deutsches Uhrenmuseum


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Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen wurde im August 1852 von Robert Gerwig gegründet und ist größte Uhrensammlung Deutschlands.

Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen

Das Museum ist eine Abteilung der Fachhochschule Furtwangen .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Seit der zweiten Hälfte 17. Jahrhundert werden im Schwarzwald Uhren hergestellt. Zwischen Titisee-Neustadt und Triberg wo die Uhrenproduktion zu einem dominierenden wurde liegt das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen .

Der Gründer der ersten deutschen Uhrmacherschule Furtwangen Robert Gerwig rief bereits 1852 die Schwarzwälder Bevölkerung auf alte Uhren der Uhrmacherschule abzugebem. So begann die Sammlung "antiquierten Alltagsgegenstandes" und dauert bis heute an.

Die Sammlungen orientierten sich dabei an Idee von Lehrsammlungen wie sie René Descartes bereits um 1630 hatte. Realisiert wurde die Idee in aber erst 1794 in Paris mit dem Conservatorie des et Metiers.

"Lokalpatriotismus und nationale Ideen" waren sicherlich unwichtig bei der Gründung des Museums. 1848/49 eine Revolution die 1840er voller wirtschaftlicher Krisen das Schwarzwälder Uhrengewerbe. Die Vergangenheit die guten Zeiten wurden mit der Gegenwart inhaltlich verknüpft.

Nur einen Monat nach dem Spendenaufruf wurde eine bedeutsame historische Schwarzwalduhr entgegen genommen: "ein halbkleiner hölzener Kurzschwanz Form mit Repetition aus dem Jahren um 1780 ". Diese Uhr befindet sich auch heute in der Sammlung.

Die erste Uhr die vom Museum erworben wurde ist die bedeutende geographische-astronomische Uhr Thaddäus Rinderle welche zuvor im Physikalischen Kabinett Universität Freiburg aufbewahrt wurde.

1865 wurde das Museum der einzigen Filiale Großherzoglichen Landesgewerbehalle Karlsruhe unterstellt einer Behörde zur der badischen Wirtschaft. Aufzeichnungen aus 1873 zufolge kostete der Eintritt für die des Gewerbevereins wo Gegenstände der dortigen Industrie Uhren nicht allein zur Ansicht sondern auch Verkaufe ausgestellt sind" damals 12 Kreuzer gekostet Ein Besuch der Sammlung historischer Uhren war kostenlos.

1874 zog das Uhrenmuseum in ein neues um. 1921 schloß die "Landesgewerbehalle Karlsruhe" ihre Filiale Furtwangen . Dadurch wurde die Leitung der Uhrensammlung an die Direktoren der Badischen Uhrmacherschule übergeben.

1925 wurde der erste Sammlungskatalog der "Historischen Furtwangen" von Adolf Kistner im Auftrag des Ministeriums des Kultus und Unterrichts" erstellt. Zu Zeitpunkt verfügte das Museum bereits über 1000 Eines davon ist das Planetarium von Phillip Hahn siehe nächstes Kapitel.

1930 wurden die Bestände durch zahlreiche Uhren der Schweiz Frankreich Österreich Deutschland und den Staaten von Amerika erweitert.

Gegen Ende des 2. Weltkrieg wurden die Uhren vor dem Einmarsch Truppen in Privathaushalten versteckt. Da das alte sich in einem schlechten Zustand befand hat unmittelbar nach Ende des Krieges die Uhren einem Gasthof aufbewahrt.

1950 anläßlich des hunderjährigen Jubiläums der Uhrmacherschule die Ausstellungsobjekte neu geordnet.

1975 kaufte das Land Baden-Württemberg die Uhrensammlung Industriellen Hellmut Kienzle und übergab sie dem 1978 wurde das Museum dann in das Uhrenmuseum Furtwangen" unbenannt.

1992 wurde das Museum neu eröffnet und 1996 wurden einige baulichen Verbesserung durchgeführt.

Heutzutage ist das Deutsche Uhrenmuseum auch sehr geschätzt und befindet sich im internationalen auf Platz 4.

Besondere Austellungsstücke

Zu den Prunkstücken der Sammlung gehören die Globenuhr sowie das Planetarium von Phillip Hahn. Das Planetarium zeigte die Planetenbahnen von Merkur Venus Erde Mars Jupiter Saturn und Neptun um die Sonne und wird über das Uhrwerk gesteuert.

Die ausgestellte Globenuhr ist die einzige funktionierende Uhr dieser Art.

Kontakt

Deutsches Uhrenmuseum
Robert-Gerwig-Platz 1
78120 Furtwangen

Tel. 07723-920117
Fax. 07723-920120
http://www.deutsches-uhrenmuseum.de

Es hat täglich vom 1. April 31. Oktober von 9:00 bis 18:00 Uhr vom 1. November bis 31. März täglich 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Die Eintrittspreise zwischen 3 Euro für Erwachsene und 2 für Schüler und Studenten; die Führungen kosten Erwachsene 1 50 Euro und für Schüler Studenten 1 Euro.

Links


Siehe auch



Bücher zum Thema Deutsches Uhrenmuseum

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