Der Titel ist von einer Cockney -Redewendung für etwas sehr Seltsames inspiriert: as queer as a clockwork orange .
Der Roman spielt in naher Zukunft einem Staat in dem monumentale Heldenbilder im einer trostlosen Wohnhausanlage an das kommunistische Russland denken lassen der – besonders in Szenen auf dem Land – aber auch an England erinnert. Der Held des Romans Alex ebenso grausamer und brutaler wie sympathischer Anführer Jugendgang erzählt seine Geschichte selbst: Ohne jegliche nur aus Spaß an der Gewalt verbringen und seine Freunde ihre Zeit damit ihre psychisch und körperlich zu quälen und zu Polizei und Eltern sehen dem Treiben machtlos bis Alex eines Tages nach einem Mord Gefängnis kommt. Dort erhofft er seine Freiheit zu erhalten indem er an einem wissenschaftlichen teilnimmt. Bei diesem Experiment wird er so konditioniert dass er seine moralische Einstellung nicht ändert aber dennoch unfähig Gewalt wird weil ihm der Gedanke an akuten Brechreiz verursacht.
Burgess stellt in diesem Roman die ob es besser ist den Menschen zum zu konditionieren oder ihm die Freiheit zu böse zu sein. Burgess steht auf der der Freiheit.
Witzig und unterhaltsam ist der Roman aller Brutalität vor allem durch die Sprache die Art wie der Held aus der dargestellt wird. Alex ist bei allem was tut auch kein wirklich schlechter Mensch sondern einfach überhaupt keine innere moralische Instanz. Er intelligent liebt die Musik vor allem Beethoven und zeigt sich in vielen Dingen feinfühlig.
Seine Sprache ist ein auf der des Russischen konstruierter Jugendslang. Aus dem russischen golova (Kopf) macht Burgess gulliver aus chorosho (gut) horrowshow . Diese Sprache und ihre Kunstwörter die eingesetzt sind dass man sie auch entschlüsseln wenn man nicht Russisch versteht trägt wesentlich Leseerlebnis bei.