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Ulm


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Tübingen
Region : Donau-Iller
Kreis : Stadtkreis
Fläche : 118 68 km²
Einwohner : 114.786 (1. Januar 2003)
Bevölkerungsdichte : 968 Einwohner/km²
Höhe : 458 m-645 m ü. NN
Postleitzahlen : 89001-89081 (alte PLZ: 7900)
Vorwahlen : 0731 07304 07305 07346
Geografische Lage : 48° 24' n. Br.
9° 60' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : UL
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 08 4 21 000
Gliederung des Stadtgebiets: 18 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1
89073 Ulm
Webseite: www.ulm.de
E-Mail-Adresse: stadt_ulm@ulm.de
Politik
Oberbürgermeister : Ivo Gönner ( SPD )
Mehrheits partei : CDU

Ulm ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg an der Donau . Sie hat gegenwärtig 114.786 Einwohner (Stand: Januar 2003) und ist somit eine der Großstädte des Landes. Zur Einwohnerzahl muss jedoch immer die Nachbarstadt Neu-Ulm gerechnet werden womit sich hier effektiv Größe von 165.000 Einwohnern ergibt. Die Stadt Sitz des Alb-Donau-Kreises und gehört zur Region Donau-Iller innerhalb des Regierungsbezirks Tübingen (zur Region Donau-Iller gehören auch bayerische

Inhaltsverzeichnis

Umgebung

Auf württembergischer Seite ist Ulm ganz Alb-Donau-Kreis umgeben. Am anderen Ufer der Donau die bayerische Kreisstadt Neu-Ulm an. Die Nachbargemeinden auf württembergischer Seite (von Süden über Westen nach Norden): Illerkirchberg Hüttisheim Erbach (Württemberg) Blaubeuren Blaustein Dornstadt Beimerstetten und Langenau .

Nächste größere Städte sind Augsburg und München im Südosten ca. 70 km bzw. 130 km und Stuttgart im Nordwesten ca. 100 km entfernt. ist nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg eines von 14 Oberzentren des Landes und bildet mit Neu-Ulm länderübergreifendes Doppelzentrum.

Geographie

Ansichtskarte Ulm 1916

Die Stadt Ulm liegt an der der Iller und der Blau in die Donau am Rande der Lonetal-Flächenalb deren Erhebungen Michelsberg Eselsberg Kuhberg) die Stadt nördlich umgeben am "Hochsträß" der mittleren Flächenalb. Die Stadt größtenteils links der Donau die hier für Kilometer die Landesgrenze zum Freistaat Bayern und dortigen Kreisstadt Neu-Ulm bildet. Lediglich die Stadtteile Gögglingen Donaustetten und Unterweiler liegen rechts der

Wappen

Beschreibung des Wappens : "Von Schwarz und Silber (Weiß) geteilt"
Stadtflagge : Schwarz-Weiß

Das Stadtwappen ist seit 1351 in den Stadtsiegeln belegt und zwar der Form dass es entweder vom Reichsadler Zeichen der freien Reichsstadt in den Fängen gehalten wurde oder als dessen Brustschild abgebildet war. Nach 1803 der Reichsadler weg. Seither zeigt das Stadtwappen noch die Farben Schwarz und Silber die seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar sind. Die Bedeutung dieses recht einfachen Wappens ist nicht

Geschichte

Die älteste Besiedlung ist für die Zeit um 5000 v. Chr. bei Eggingen heutigen Stadtteil von Ulm nachgewiesen.

Im frühen Mittelalter wohl um 850 wird Ulm zur Königs pfalz . Die erste urkundliche Erwähnung ist am 22. Juli 854 datiert. König Ludwig der Deutsche besiegelt eine Urkunde in "Hulma". Unter Staufern wird die Siedlung weiter ausgebaut bis 1181 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zur Stadt erhoben wird und alsbald direkt unterstellt ist: Ulm wird 1184 freie Reichsstadt .

Am 30. Juni 1377 beginnt der Bau des Münsters nachdem die alte Kirche vor den lag und die Einwohner während einer Belagerung zur Kirche gehen konnten.

Der große Schwörbrief von 1397 die Ulmer Verfassung tritt in Kraft. Er regelt die und die Aufgaben des Bürgermeisters. Die Zünfte haben nun 30 die Patrizier nur noch 10 Ratssitze. Gleichzeitig wird Patriziern das aktive Wahlrecht verweigert. Der Bürgermeister den Einwohnern Rechenschaft ablegen. Der Schwörmontag (vorletzter im Juli) ist seither der Ulmer Feiertag.

Um 1500 ist Ulm auf der Blüte seiner Sie ist die zweitgrößte Reichsstadt nach Nürnberg : drei Städte ( Geislingen Albeck und Leipheim ) sowie 55 Dörfer gehören zum Gebiet. Stadt ist wichtiger Umschlagplatz für Eisen Holz Wein. Aus dieser Zeit stammt der Reim die Stellung der Stadt in der damaligen untermauert:

Venediger Macht
Augsburger Pracht
Nürnberger Witz
Straßburger Geschütz
und Ulmer Geld
regier'n die Welt.

Mit dem Ulmer Geld im Vers jedoch weniger das Münzgeld sondern wohl eher gemeint was den Reichtum Ulm's ausmacht - Barchent ein Mischgewebe aus Baumwolle und Leinen von solcher Qualität ist dass es weil ganz Europa begehrt so gut wie Geld

Die Entdeckung Amerikas ( 1492 ) sowie des Seeweges nach Indien ( 1497 ) lassen neue Handelszentren entstehen welche den der Stadt ebnen. 1529 tritt die Stadt dem protestantischen Glauben bei. Bis 1546 zur Zeit des Schmalkaldischen Krieges verliert Ulm 35 seiner Dörfer durch oder Brandschatzung und muss sich zuletzt doch katholischen . Kaiser unterwerfen.

Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wird Reichtum der Stadt durch weitere Kriege Seuchen und Erpressungen verschiedener Besatzer derart verringert dass Stadt um 1770 Bankrott ist und weiteren Grund veräußern 1786 umfasst das Ulmische Gebiet noch folgende Obervogteiamt Geislingen Oberämter Langenau Albeck und Leipheim die Ämter Süßen Stötten Böhringen Nellingen Weidenstetten Stubbersheim Bermaringen und Pfuhl.

Die Neuordnung Europas durch Napoleon wirkt sich in Ulm aus: 1802 verliert die Stadt ihre Unabhängigkeit und unter bayerische Verwaltung. Schon acht Jahre später 1810 wird Ulm Württembergisch verliert dadurch jedoch noch mehr Land. Grund und Boden jenseits der Donau bleibt bayerisch - die Geburt von Neu-Ulm . Ulm wird Sitz eines württembergischen Oberamts. Jahr später erhält Ulm die Bezeichnung "Unsere Stadt" und damit das Recht auf einen Landtagsabgeordneten.

1819 wird Ulm Sitz des württembergischen "Donaukreises" einem Regierungsbezirk vergleichbar bis 1924 ). Mit der Eröffnung der " Schwäbischen Eisenbahn " von Stuttgart über Ulm bis nach Friedrichshafen am 1. Juni 1850 erwacht das Provinznest mit 12.000 Einwohnern zu neuem Leben. Mit dem Neu- und von zwei Großbaustellen der Bundesfestung mit 41 Festungswerken um Ulm herum der Vollendung des Münsters welches dann kurz Ende des Jahrhunderts den höchsten Kirchturm der erhält zieht wieder der Wohlstand ein.

Ulm (ca. 1890 bis ca. 1900)

1913 zählt die Stadt bereits 60.000 Einwohner rund 10.000 Soldaten. Ulm ist eine Garnisions- auch eine Industriestadt: Magirus Wieland und Kässbohrer den Namen der Stadt in die Welt.

Zwischen den Weltkriegen ist es ruhig Ulm. Doch der Nationalsozialismus macht auch vor Ulm nicht halt. 1933 bis 1935 wird am Oberen Kuhberg in einem Festungswerke der Bundesfestung ein KZ vorwiegend für politische Gefangene wie Kurt Schumacher eingerichtet. Auch die Ulmer Synagoge wird ein Opfer der Kristallnacht ( 9. / 10. November 1938 ) weniger durch die Brandstiftung die kaum Schaden verursacht als durch den willkürlichen Abriss

Ein Teil seiner alten Freiheit kann im selben Jahr "zurückerobern" und wird kreisfreie Stadt. Gleichzeitig wird sie Sitz des dem alten Oberamt hervorgegangenen Landkreises Ulm. Ende 1944 bis Anfang 1945 wird Ulm bei diversen Bombardierungen schwer 81% der Altstadt sind zerstört das Münster bleibt verschont.

Und nach dem Krieg das selbe wie überall: Wiederaufbau

1951 wird das erste Industriegebiet besiedelt. 1953 beginnt die Geschichte der inzwischen weltberühmten für Gestaltung (bis 1968 ). Eine Ingenieuerschule beginnt 1960 ihren Lehrbetrieb die 1972 in der Fachhochshule für Wirtschaft und aufgeht. Wenige Jahre zuvor 1967 wird die Universität mit Klinikum gegründet.

Am 1. Januar 1973 tritt die Kreisreform in Baden-Württemberg in Kraft. Ulm wird des neu gebildeten Alb-Donau-Kreises bleibt selbst aber kreisfrei. 1980 überschreitet Ulm die 100.000 Einwohner-Marke und somit Großstadt . Die Überwindung der Wirtschaftskrise Anfang der 1980er Jahre lässt aus der Industriestadt zudem Dienstleistungs- und Wissenschaftsstadt werden die 1987 bei einer Einwohnerzahl von 104.000 stolze Arbeitsplätze bieten kann.

Religionen

1529 trat Ulm auf dem Reichstag in den protestantischen Reichsständen bei. 1531 wurde die Reformation zwinglischer Richtung eingeführt doch näherte man bereits 1533 Martin Luther an. 1553 erhielt die Stadt eine Kirchenordnung. Somit war Ulm über Jahrhunderte eine Stadt doch gab es bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wieder eine starke katholische Gemeinde ( 1805 erste katholische Stadtpfarrei). Nach dem Übergang Württemberg 1810 wurde Ulm Sitz eines Generalats Prälatur) innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg . Die römisch-katholischen Christen in der Stadt Anfangs zum Bistum Konstanz später zum Bistum Augsburg und 1817 zum Generalvikariat Rottenburg aus später das Bistum Rottenburg (heute Rottenburg-Stuttgart ) hervorging.

Mit der Eingemeindung umliegender katholischer Orte sich das Gewicht zwischen evangelischen und katholischen Heute beträgt der Anteil der Katholiken an Gesamtbevölkerung ca. 45 % zum protestantischen Glauben sich noch ca. 33 % (Stand: 1992). Rest gehört anderen Religionen an oder ist

Die evangelischen Gemeindeglieder gehören - sofern sie nicht Mitglied Evangelischen Freikirche sind - zum Dekanat Ulm der Prälatur ("Sprengel") Ulm der Evangelischen Landeskirche Württemberg.

Die römisch-katholischen Gemeindeglieder gehören zum Dekanat Ulm der Diözese

Politik

Sitzverteilung im Gemeinderat der von den auf 5 Jahre gewählt wird (Kommunalwahlergebnis von

  • CDU : 13 Sitze
  • SPD : 11 Sitze
  • Bündnis 90/Die Grünen: 4 Sitze
  • FWG : 10 Sitze (FWG = Freie Wählergemeinschaft in Fraktionsgemeinschaft mit FDP)
  • FDP : 1 Sitz
  • Parteilos: 1 Sitz (bis 17. Juli 2001 Republikaner )

An der Spitze der Stadt Ulm anfangs der "Ammann" sowie der "Rat der Seit dem 13. Jahrhundert gab es neben Ammann einen Bürgermeister als Geschäftsführer des Rates ab 1345 den Vorsitz im Rat und Leitung der Stadt übernahm. Die Bürgermeister wurden Rat gewählt und waren oft nur 1-2 im Amt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Modalitäten im Rat und an der Spitze Verwaltung mehrmals geändert. 1802 wurde die reichsstädtische aufgehoben.

Oberbürgermeister seit 1819


Wirtschaft und Verkehr

Ulm ist Sitz einer Industrie- und Handelskammer (IHK) (Kammerbezirk: Stadt Ulm Alb-Donau-Kreis und Biberach) und einer Handwerkskammer (Kammerbezirk: Stadt Ulm Alb-Donau-Kreis Landkreis Biberach Landkreis Heidenheim Ostalbkreis und Landkreis Ravensburg).

Firmen in den Bereichen Fahrzeugbau (Magirus EvoBus (vormals Kässbohrer jetzt Daimler) Metall (Wieland) Pharmazie (ratio-pharm) und Gartenpflege (Gardena). Weiteres siehe Lokales Branchenbuch: http://www.frag-den-spatz.de

Die Stadt ist Heimat der Tageszeitung mit zahlreichen Regional- und Lokalausgaben im gesamten Raum. - http://www.suedwest-aktiv.de

Ulm ist ein Verkehrsknotenpunkt: In Nord-/Südrichtung die Bundesautobahn A 7 Würzburg - Kempten in West-/Ostrichtung die A 8 Stuttgart - München . Mehrere Bundesstraßen führen durch die Stadt darunter die B 10 .

Die Stadt ist an das ICE -Netz der Bahn angebunden der Regionalverkehr ist gut ausgebaut. Stundentakt fahren Züge nach Stuttgart München und auf der Südbahn an den Bodensee/ Friedrichshafen (seit 1850 als " Schwäbische Eisenbahn " bekannt).

Den ÖPNV bedienen eine Straßenbahnlinie (Linie 1 Söflingen-Hauptbahnhof-Donauhalle/Messegelände) zahlreiche Buslinien der "Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU)" mehrere Buslinien anderer Nahverkehrsbetriebe so dass alle und das Umland gut angebunden sind. Alle fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des "Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds

Messestadt

Ulm ist eine Messestadt. Im Nordosten Stadt liegt die Donauhalle und das Messegelände mehreren auch unabhängig von einander nutzbaren Hallen. finden im Congress Centrum Ulm CCU und im Kornhaus Kongresse und Veranstaltungen statt ( www.ulm-messe.de ).

Bildungseinrichtungen

Weitere Bildungseinrichtungen

Städtepartnerschaften

Die Stadt Ulm unterhält seit 1986 eine Städtepartnerschaft mit Jinotega in Nicaragua .

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Ulm ist in 18 Stadtteile eingeteilt. In den Stadtteilen die im der jüngsten Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden (Eggingen Ermingen Gögglingen-Donaustetten Jungingen Lehr Mähringen und Unterweiler) Ortschaftsräte eingerichtet. Diese Gremien sind zu wichtigen Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige über eine Maßnahme obliegt dann allerdings dem der Gesamtstadt Ulm.

  • Ulm-Mitte
  • Böfingen
  • Donaustetten
  • Donautal
  • Eggingen
  • Einsingen
  • Ermingen
  • Eselsberg
  • Gögglingen
  • Grimmelfingen
  • Jungingen
  • Lehr
  • Mähringen
  • Oststadt
  • Söflingen (mit Harthausen)
  • Unterweiler
  • Weststadt
  • Wiblingen

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden bzw. Gemarkungen die die Stadt Ulm eingegliedert wurden
Jahr Orte Zuwachs in ha
1828 Böfingen Örlingen und Obertalfingen ?
06.11.1905 Söflingen 1.448
01.04.1926 Grimmelfingen 471
01.04.1927 Wiblingen 809
01.09.1971 Jungingen 1.354
01.01.1972 Unterweiler 452
01.02.1972 Mähringen 891
01.05.1974 Eggingen 810
01.07.1974 Donaustetten 598
01.07.1974 Einsingen 651
01.07.1974 Ermingen 837
01.07.1974 Gögglingen 514
01.01.1975 Lehr 614

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1300 ca. 4.000
1400 ca. 9.000
1550 ca. 19.000
1750 ca. 15.000
1834 15.173
1871 26.290
1890 36.131
1900 42.860
1910 56.109
16. Juni 1925 57.427
16. Juni 1933 62.472
17. Mai 1939 ¹ 74.387
13. September 1950 ¹ 71.132
6. Juni 1961 ¹ 92.700
27. Mai 1970 ¹ 93.200
30. Juni 1975 98.400
30. Juni 1980 100.600
30. Juni 1985 99.300
27. Mai 1987 ¹ 103.494
30. Juni 1997 116.000
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Ulmer Theater ( Oper Operette Schauspiel Ballett ) erbaut 1969 (Vorgängereinrichtungen bestanden bereits seit
  • Theater in der Westentasche

Museen

  • Ulmer Museum (Stadtgeschichte etc.)
  • Deutsches Brotmuseum (Museum der Brotkultur)
  • Donauschwäbisches Zentralmuseum (dzm)
  • Naturkundliche Sammlungen der Stadt Ulm
  • Kunstverein Ulm e.V.

Blick von der mittleren Aussichtsplattform des Ulmer Richtung Innenstadt. Zum Vergrößern auf das Bild

Bauwerke

Ulm ist Startpunkt der Oberschwäbischen Barockstraße .
  • Ulmer Münster ( Wahrzeichen der Stadt; höchster Kirchturm der Welt 161 53 m Höhe und 768 Stufen)
  • Rathaus
  • Schwörhaus
  • Fischerviertel (Altstadt an der Blau)
  • Schiefes Haus
  • Wilhelmsburg (ein Teil der Bundesfestung)
  • Klosterkirche Wiblingen
  • Zeughaus
  • Metzgerturm (schiefer als der Schiefe Turm von Pisa )
  • Gänsturm
  • Zundeltor
  • Kornhaus
  • Nikolauskapelle
  • Kirche St. Georg
  • Pauluskirche
  • Dreifaltigkeitskirche
  • Stadtmauer
  • Adlerbastei

Regelmäßige Veranstaltungen

Weihnachtsmarkt : Der Ulmer Weihnachtsmarkt ist einer der und populärsten Weihnachtsmärkte Süddeutschlands und findet jährlich Er beginnt in der Regel am ersten und geht bis zwei Tage vor Heiligabend . Dazu wird der Marktplatz vor dem des Münsters in ein Hüttendorf (mit eigenen Straßennamen) verwandelt. Besonders Verkaufshütten den Markt. Das Angebot reicht von Alltäglichem Weihnachtszubehör (Krippen Kerzen Räucherutensilien) bis hin zu Kullinarische Hütten runden den Markt ab.

Schwörwochenende : Das Schwörwochenende beinhaltet die Festlichkeiten die Wochenende vor dem Schwörmontag stattfinden. Das Wochenende mit der Lichterserenade . Alle vier Jahre findet das Fischerstechen statt. Am Morgen des Schwörmontag muss Bürgermeister Rechenschaft vor den Einwohnern ablegen. Der erinnert an die einstige Verfassung der Reichsstadt großen Schwörbrief von 1397 und wird am Montag im Juli begangen. Dieser Montag wird ein halber Feiertag in Ulm und Neu-Ulm gehandhabt die meisten Geschäfte und öffentlichen Institutionen haben 14 Uhr geschlossen. Abschluss des Wochenendes ist Nabada .

Internationales Donau Festival : Das Internationale Donau Festival wurde erstmals 2000 gefeiert und findet alle zwei Jahre Es ist ein Festival der Donauländer. Dabei über die Woche des Festivals kulturelle musikalische kulinarische Veranstaltungen statt.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1863 : Dr. Ferdinand von Steinbeis (* 5. Mai 1807 in Ölbronn bei Maulbronn † 7. Februar 1893 in Ulm?) Präsident der Zentralstelle für und Handel in Stuttgart
  • 1928 : Hermann Köhl (* 15. April 1888 in Neu-Ulm 7. Oktober 1938 in München ) Atlantikflieger und Pionier der Luftfahrt
  • 1977 : Ludwig Erhard Bundeskanzler 1963 - 1966
  • ?: Rosa Lorenser Gattin von Alt-Oberbürgermeistger Dr. Lorenser
  • 1992 : Ernst Ludwig Oberbürgermeister 1984-1992
  • 1997 : Inge Aicher-Scholl Schwester von Hans und Scholl Mitbegünderin der Ulmer Volkshochschule und der für Gestaltung HfG

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr . Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis Ulm hatten oder nicht ist dabei unerheblich. sind nach ihrer Geburt oder später von weggezogen und sind andernorts bekannt geworden. Die erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sonstige bedeutende Persönlichkeiten

Sonstiges

Deutscher Katholikentag vom 16. bis 20. Juni .

Jubiläen

Im Jahr 2004 feiert Ulm gleich bedeutende Ereignisse:

  • Den 1150. Jahrestag der ersten urkundlichen ( Jubiläumspage )
  • Den 125. Geburtstag Albert Einsteins ( Geburtstagspage )

Wissenschaftsstadt

Als An-Institut (Institut an der Universität Ulm) wurde 1988 auf dem Oberen Eselsberg das Forschungsinstitut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW Ulm) eingerichtet. Dort wurde " Künstliche Intelligenz " als Grundlage von Wissensverarbeitung ( Bürosysteme - Workflowsysteme Robotic Mensch - Maschine Kommunikation ) betrieben (1988 - 1993). Verschiedene Industrieunternehmen sind dort als Stifter beteiligt. Gründungsmitglieder die Firmen Siemens Hewlett-Packard Mannesmann -Kienzle Nixdorf (später Siemens-Nixdorf ) IBM DaimlerChrysler (damals noch Daimler-Benz ). Das Institut kooperiert eng mit der Ulm. Es ermöglicht den Stifterfirmen vorwettbewerbliche Grundlagenforschung und dient der Integration von Forschung Industrie.

Die gegenwärtigen Forschungsbereiche (2003) sind

  • Autonome Systeme / Mensch-Maschine Systeme
  • Geschäftsprozesse / Telematik
  • Softwaretechnik / Kommunikation
  • Umweltinformationssysteme
  • Verkehrsinformatik

Um 1990 herum wurde auf dem Eselsberg ein Science-Park eingerichtet in dem mittelständische Unternehmen Forschung betreiben können. Dieses Konzept wurde im der Zeit um verschiedene Forschungseinrichtungen erweitert.

Involvierte Forschungseinrichtungen sind heute z.B. das Forschungszentrum Nokia Siemens die Universität Ulm und die Fachhochschule Ulm hat sich mit all diesen Einrichtungen Ruf einer Wissenschaftsstadt erworben.

Weblinks


Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg :
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Bücher zum Thema Ulm

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