Sie wird in Oldenburg als Tochter Kunsthistorikers Dr. Werner Meinhof geboren. 1939 stirbt ihr Vater 1948 ihre Mutter. Die Historikerin Renate Riemeck die Vormundschaft.
1961 heiratet sie Klaus Rainer Röhl und mit ihm zwei Kinder (Zwillinge Regine und Bettina ). Ende 1967 trennt sie sich von ihm und sich 1968 von ihm scheiden. Beim "Frankfurter Kaufhaus-Brandstifterprozess" sie die dort angeklagten Thorwald Proll Horst sowie die späteren RAF -Gründer Andreas Baader und Gudrun Ensslin kennen.
Ulrike Meinhof wird zunehmends radikaler und Am 14. Mai 1970 nimmt sie an der Befreiung Andreas Baaders teil und ist von da an Banküberfällen und Bombenanschlägen beteiligt bis sie am 15. Juni 1972 in Langenhagen festgenommen wird. Am 29. November 1974 wird sie zu acht Jahren Freiheitsstrafe Ulrike Meinhof wird am 9. Mai 1976 im Gefängnis in Stuttgart-Stammheim tot aufgefunden. Nach offiziellen Angaben hat sich erhängt. Ihr Tod sorgt allerdings für Spekulationen. Ihr Grab befindet sich auf dem in Berlin-Mariendorf (Planquadrat A).
Nach dem Attentat auf Rudi Dutschke veröffentlichte Ulrike Meinhof am 11. April in der Zeitschrift " konkret " den folgenden Kommentar:
Zitat in Auszügen :
" Protest ist wenn ich sage das und paßt mir nicht Widerstand ist wenn ich sorge daß das was mir nicht paßt länger geschieht. (...) So ähnlich (...) konnte es von einem Schwarzen der Black-Power-Bewegung auf Vietnamkonferenz im Februar in Berlin hören. (...) Die Grenze zwischen verbalem Protest und physischem ist bei den Protesten gegen den Anschlag Rudi Dutschke (...) erstmalig massenhaft (...) tatsächlich nur symbolisch - überschritten worden (...) Nun nachdem gezeigt worden ist daß andere als nur Demonstrationen Springer-Hearings Protestveranstaltungen zur Verfügung andere als die die versagt haben weil den Anschlag auf Rudi Dutschke nicht verhindern nun da die Fesseln von Sitte & gesprengt worden sind kann und muß neu Gewalt und Gegengewalt diskutiert werden. Gegengewalt wie in den Ostertagen praktiziert worden ist ist geeignet Sympathien zu wecken nicht erschrockene Liberale die Seite der Außerparlamentarischen Opposition zu ziehen. läuft Gefahr zur Gewalt zu werden wo Brutalität der Polizei das Gesetz des Handelns (...) Der Spaß hat aufgehört ."