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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Oktober 2014 

Ultrá-Bewegung


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Ultras

(Singular: Ultrá)

Die Ultrá-Bewegung hat ihre Wurzeln im Italien der 60er Jahre als sich erstmals "fußballverrückte" Jugendliche in zusammenschlossen um ihre jeweiligen Lieblingsmannschaften gemeinsam organisiert unterstützen. Zuerst waren es nur relativ wenige die sich aber mit Hilfe von Balkenschals Trommeln von den anderen Fans unterschieden. Die organisierten dann auch ihre ersten gemeinsamen Auswärtsfahrten.

Die Bewegung breitete sich rasch aus überall bildeten sich entsprechende Gruppierungen. Heute gibt in fast jedem Stadion die Ultras. Die Fußballvereine in den es keine Ultras sondern Supporters als Anhänger gibt sind auf einer

Bei Ultras handelt es sich um Anhänger deren Ziel es ist ihre Mannschaft "immer und überall bestmöglich zu unterstützen" . Neben der akustischen Unterstützung die sehr von einem sogenannten Vorsänger koordiniert wird legen auch viel Wert auf optische Hilfsmittel. Konfettiregen Feuer und gigantische Fahnenmeere und Choreographien werden Ultras organisiert durchgeführt und selbstständig bezahlt. Unterstützung Sponsoren oder Vereinen wird strikt abgelehnt. Ultras sich "gegen die Kommerzialisierung des Fußballs" im speziellen und die Entwicklung des im allgemeinen aus.

Die goldenen Jahre der italienischen Ultrabewegung die 80er . Damals zählten einige Gruppen mehr als Mitglieder. Aber auch heute noch gibt es Gruppen die mehr als 10.000 Mitglieder haben. Grupppen sind: Irriducibili Lazio Fossa dei Leoni und AS Roma Ultras . Aufgrund der sehr hohen Mitgliederzahlen einiger haben diese einen großen Einfluss auf die So darf z.B. die Fossa dei Leoni entscheiden was von wem in ihrer verkauft werden darf. Daran hat sich im der Kommerzialisierung des Fußballs etwas geändert doch Machtfülle der Ultras ist zumindest in Italien noch enorm.

In Italien spielte von jeher die Politik in den Fankurven eine große Rolle. sich beispielsweise die "Tifosi" aus dem toskanischen rigoros gegen Faschismus und Fremdenfeindlichkeit vorgehen pflegen Gruppen gute Kontakte zu rechtsextremen Organisationen.

Deutschland erreichte die Ultrá-Bewegung erst Mitte Neunziger Jahre . In vielen Städten haben sich aber eigenständige und aufstrebende Gruppen gebildet die sich weiterentwickeln. Ein Großteil der deutschen Ultrá-Gruppierungen verhält unpolitisch. Ultras in Deutschland geht es hauptsächlich die "Verbesserung der Stimmung" und das Wachsen der eigenen Gruppe. fungieren quasi als "Gegenpol zum unkritischen und konsumierenden Mainstream in deutschen Fußballstadien" .




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