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Umkehrspülung


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Die Umkehrspülung ist eine Methode für den Gaswechsel Zylinder eines Zweitaktmotors. Dabei steuert der Kolben Ein- und Auslassöffnungen für den Gaswechselvorgang. Bei Schnürle -Spülung waren daran 3 Kanäle beteiligt 2 und einen Abgaskanal. Das Patent wurde 1925 von Klöckner-Humbold-Deutz für ihre Zweitaktdiesel eingereicht.

Die Patente wurden 1932 für Benzinmotor DKW gekauft und ab1934 wurden alle DKW mit der Umkehrspülung ausgerüstet. Unter Leitung von Venediger wurden entsprechende Motoren entwickelt und in gefertigt.

Die Frischgase werden zunächst im Kurbelgehäuse Der Abgaskanal öffnet kurz bevor sich die öffnen. Die entweichenden Restgase bildet einen Unterdruck Verbrennungsraum der die Spülung fördert. Die Frischgase dann durch die beiden Frischgaskanäle die sich und links des Abgaskanals etwa in Zylindermitte in den Verbrennungsraum. Dort werden sie auf dem Abgaskanal entgegenliegende Zylinderwand geleitet und werden nach oben und schließlich in Richtung des umgelenkt (deswegen Umkehrspülung). Auf diesem Weg drücken dann das verbrannte Restgas aus dem Zylinder. und Abgas vermischen sich bei diesem Verfahren geringfügig. Dabei werden Spülverluste die den bisherigen wie der Querstromspülung mit einem Nasenkolben anhafteten verhindert. Der spezifische Verbrauch wird verringert und Leistungsfähigkeit des Motors vergrößert.

Dieses Verfahren wurde weiter verfeinert.. Es verschiedene Ansätze die Patente von DKW zu was zum Teil auch gelang. So wurden integriert die den Ablauf des Spülens verbessern auch Abgaskerne im Verbrennungsraum vermeiden. Im Fahrzeugbereich die Umkehrspülung heute das verbreitetste Verfahren für Spülung von 2-Takt-Motoren.

Literatur

  • Helmut Werner Bönsch: Der schnellaufende Zweitaktmotor Stuttgart 1982 ISBN 3879438005



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