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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Umlaufgeschwindigkeit (Geld)


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Unter der Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes versteht man in der Ökonomie das Verhältnis der gesamtwirtschaftlichen Summe aller Geld bewerteten realen Transaktionen (Käufe) oder einer Einkommensgröße zum gesamtwirtschaftlichen Geldbestand. Heute betrachtet man eine Form der Einkommensumlaufsgeschwindigkeit bei der eine gesamtwirtschaftliche Einkommensgröße - insbesondere das Bruttosozialprodukt - auf den Geldbestand wird. Da es verschiedene Konzepte der gesamtwirtschaftlichen Geldmenge gibt unterscheiden sich die verschiedenen Formen Umlaufsgeschwindigkeit auch nach dem benutzten Maß für Geldmenge.

Mit Y als Abkürzung für das Bruttosozialprodukt und M und V für die und zugeordneten Umlaufsgeschwindigkeiten gilt insbesonder:

Vor allem die Transaktionsform der Umlaufsgeschwindigkeit Geldes erlaubt eine einfache und intuitive Interpretation: entspricht der Häufigkeit mit der eine einzelne durchschnittlich für wirtschaftliche Transaktionen eingesetzt wird.

Umstritten ist die Frage welchen langfristigen Trend die Einkommensumlaufgeschwindigkeit des Geldes zeigt. Die dieser Frage hängt unter anderem von dem Geldmengenkonzept ab. In vielen entwickelten Volkswirtschaften zeigt V3 heute einen fallenden Trend einzelne Nationen (z.B. Großbritannien) gab aber früher längerfristiger Stabilität. Für V2 wurde für eine von OECD -Ländern ein langfristig U-förmiger Verlauf nachgewiesen. V1 teilweise einen steigenden Trend.




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