Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ungeschützte Kreuzer sind eine Kriegsschiffklasse die ab ca. 1850 in den Kriegsflotten eingesetzt war. Gegen Wirkung von feindlichem Beschuss waren Ungeschützte Kreuzer durch den an den Bordwänden gebunkerten Kohlevorrat Die Ungeschützten Kreuzer der deutschen Kaiserlichen Marine waren die ersten Schiffe der Kreuzer -Klasse und lösten die Schraubenfregatten und Schraubenkorvetten Sie dienten vor allem im Auslands- und und waren bis ca. 1875 die Hauptform der Kreuzer und hatten Dampfmaschinenantrieb meist noch eine Hilfsbesegelung. Die maximale Wasserverdrängung betrug zunächst ca. 6000 Tonnen reduzierte bis 1894 aber auf unter 2000 Tonnen. Ungeschützte wurden im Deutschen Reich zum Schluss auch als Ungeschützte kleine Kreuzer bzw. Kreuzer 4. Klasse bezeichnet. Größere noch in Dienst stehende Kreuzer wurden als Kreuzer 3. Klasse bezeichnet. Durch die Verbesserung der Artillerie- Torpedowaffen waren Ungeschützte Kreuzer nach 1900 nicht mal mehr für den Auslandsdienst Vorhandene Schiffe wurden außer Dienst gestellt bzw. Schulschiffe aufgebraucht. Ab 1899 wurden nur noch Geschützte Kreuzer bzw. Kleine Kreuzer gebaut.