Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Universi Dominici Gregis . Vollständiger Titel: Apostolische Konstitution Universi Dominici Gregis seiner Heiligkeit Johannes Paul II. über die Vakanz des apostolischen Stuhles die Wahl des Papstes von Rom vom 22. Februar 1996 . In diesem Dokument des Papstes sind die derzeit gültigen Modalitäten der Papstwahl beschrieben.
Wichtige Änderungen gegenüber früheren Regelungen:
Die Wahlverfahren per acclamationem seu inspirationem (durch Akklamation d.h. allgemeine öffentliche Zustimmung) und per compromissum (durch Übertragung der Wahl auf ein Gremium) sind abgeschafft. Der Papst wird von an einzig und allein per scrutinium (durch geheime Wahl ) bestimmt.
Für eine gültige Wahl ist eine erforderlich. Ist nach 34 Wahlgängen keine Entscheidung können die Kardinäle einen anderen Wahlmodus bestimmen dem dann nur noch die absolute Mehrheit erforderlich ist.
Die Ankündigung des neugewählten Papstes durch weißen Rauch wird nicht mehr erwähnt. Ob dieses folkoristisch geltende Zeichen bei künftigen Papstwahlen noch finden wird ist unklar.
Die Höchstzahl der wahlberechtigten Kardinäle (die das 80. Lebensjahr bei Beginn Konklave noch nicht vollendet haben) darf weiterhin nicht überschreiten. Allerdings ist Johannes Paul II. bereits zweimal von dieser Vorschrift abgewichen erhöhte die Zahl vorübergehend auf jeweils 135.