Der Einfluss von Unix erstreckt sich nahezu alle heute verbreiteten Betriebssysteme. Ideen und von Unix finden sich überall sei es im Embedded System bis hin zu Großrechner -Betriebssystemen. Projekte wie GNU / Linux oder die freien BSD -Systeme implementieren das Verhalten und die Schnittstellen von Unix neu und steuern eigene bei.
Serversysteme werden in neuerer Zeit zunehmend unter dem nichtkommerziellen System Linux oder BSD betrieben. UNIX- Workstations werden seit längerem immer mehr durch PCs verdrängt.
Unix besteht aus einem Kernel der allein Zugriff auf die Geräte und Prozesse verwaltet. Der Kernel stellt das Dateisystem zur Verfügung das neben Systemaufrufen die Schnittstelle für die Prozesse in den Kernel Eine Vielzahl von Programmen inklusive eines C-Entwicklungssystems eines Textsatzprogrammes ( troff ) vervollständigen das System.
Das Dateisystem ist als hierarchisches Verzeichnis beliebigen Unterverzeichnissen organisiert ein damals neues Konzept heute überall selbstverständlich ist. Wurzelverzeichnis (Root-Verzeichnis) dieser Hierarchie ist das Verzeichnis "/". Eins der Grundkonzepte von UNIX ist auch Disketten- und weitere Festplatten des eigenen oder fremder Rechner Bandgeräte und andere " special files " im Dateisystem abzubilden. Dieser verallgemeinerte Dateibegriff zum Wesen von UNIX und ermöglicht eine einheitliche Schnittstelle für die verschiedensten Anwendungen. In UNIX-Derivaten werden selbst Prozesse und deren Eigenschaften Dateien abgebildet (proc-Filesystem).
Der Kommandointerpreter die Shell – unter Unix ein normaler Prozess Privilegien – sowie die Programmierbibliotheken ermöglichen dem eine unerreicht einfache Ein-/Ausgabeumleitung in diese Dateien und über Pipes die Verkettung von Programmen. Eine große Sammlung von einfachen Programmen so mit Hilfe der Programmiermöglichkeiten des Kommandointerpreters werden und komplizierte Aufgaben übernehmen der so UNIX-Werkzeugkasten entsteht und löst das frühere Konzept leistungsfähigen alleinstehenden allumfassenden unflexiblen Anwendungen ab.
Unix ist historisch eng mit der Programmiersprache C verknüpft - beide verhalfen sich gegenseitig Durchbruch und so ist C auch heute die präferierte Sprache unter Unixsystemen.
Das System hieß ursprünglich Unics (später auf Unix) eine Anspielung auf das Multics System. Der Name Unics wurde gerne als UNIplexed Information and Computing Service interpretiert allerdings ist dies eine nachträgliche - weder Unics noch Unix oder UNIX Akronyme.
Die Diskussion welcher Name nun der sei UNIX oder Unix entflammt immer wieder neuem. Geschichtlich ist Unix der ältere Name als Name tauchte erst 1974 auf - aus rein ästhetischen Gründen.
Ken Thompson erstellte 1969 die erste Version von Unix in auf der DEC PDP-7 um etwas Textverarbeitung zu betreiben und zu spielen. Das 1972 - 1974 in C implementierte System wurde gemeinsam einem C-Compiler kostenfrei an verschiedene Universitäten verteilt aus ihr entwickelte sich die BSD -Linie von Unix. AT&T versuchte schließlich selbst gewinnbringend zu vermarkten woraus die System V Linie von Unix entstand. In den 1980er Jahren wurde Unix zum dominierenden Betriebssystem den Universitäten und es existierte eine Fülle Unix-Derivate die alle in irgendeiner Form von beiden Hauptlinien abstammten womit langsam Bedarf nach entstand.
Jeder Hersteller änderte und erweiterte das in den 80er Jahren nach eigenen Vorstellungen. entwickelten sich Versionen mit unterschiedlichen Fähigkeiten Kommandos und Programmbibliotheken. Um 1985 begann die IEEE zunächst die Schnittstellen für Anwendungsprogramme zu Daraus entwickelte sich der IEEE 1003 -Standard der auf Anregung von Richard Stallman POSIX genannt wird. Er besteht heute aus 15 Dokumenten die sich mit allen Aspekten Unix-Systemen wie dem Kommandozeileninterpreter (POSIX schreibt zwingend Korn Shell vor) den Unix-Kommandos und deren Optionen Ein-/Ausgabe und anderem befassen.
Die Preise der IEEE für die sind sehr hoch die Veröffentlichung ist durch untersagt. In neuerer Zeit ist deshalb eine zum Single Unix Specification-Standard der Open Group verzeichnen. Dieser Standard ist offen im Internet verfügbar und akzeptiert Vorschläge von jedem.
Bis Unix V7 das 1979 erschien wurde der Quellcode von Unix Erstattung der Kopier- und Datenträgerkosten an Universitäten Unix hatte damit den Charakter eines freien Betriebssystems. Der Code wurde in Vorlesungen und verwendet und konnte nach eigenen Vorstellungen geändert ergänzt werden. Die Universität Berkeley entwickelte eine Distribution mit wesentlichen Erweiterungen die Berkeley Software (BSD).
In den frühen 80er Jahren beschloss Unix zu vermarkten der AT&T Quellcode durfte diesem Zeitpunkt nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht auch die Verwendung in Vorlesungen etc. war Auch auf BSD basierende Systeme mussten da Teil des Codes von AT&T stammte eine Lizenz erwerben.
Die Nichtverfügbarkeit des Quellcodes veranlasste 1983 Richard Stallman das GNU-Projekt (" Gnu ist nicht Unix ") ins Leben zu rufen. Ziel des war ein freies Unix-kompatibles System. Bis 1990 hatte das Projekt alle wesentlichen Teile inklusive des GNU C-Compilers – entwickelt jedoch Ausnahme des Kernels.
1987 erschien das Lehrsystem Minix der Vrije Unversität Amsterdam. Minix war Unix-Klon mit Mikrokernel C-Compiler Editor und vielen das auf anspruchsloser PC -Hardware lief. Der Quellcode war Teil des Es war zwar kommerziell aufgrund seines sehr Preises kam es einem freien System aber nahe. Wie vormals Unix diente dieses System als Ausgangspunkt für eigene Experimente.
1991 arbeitete der Student Linus Torvalds an einem Terminal-Emulator mit dem er einen Uni-Computer zugreifen wollte. Mit der Zeit er Dateisystem-Zugriff und viele andere nützliche Features Bald bemerkte er dass er mehr als Terminal-Emulator programmierte. Den Sourcecode veröffentlichte er in Newsgroup comp.os.minix als Betriebssystem das auf einem Intel 386'er -PC lauffähig sein sollte. Zuerst sollte sein Freax heißen. Da der übereifrige Administrator der ihm als Login für sein FTP-Repository Linux nannte er es einfach so. Im Sourcecode 0.01 von Linux soll noch der Name vorkommen.
Der POSIX-Standard und das GNU-Projekt das nötigen Werkzeuge wie Compiler und Shells bietet einen geeigneten Weg dahin. Torvalds verwendete das und den GNU-C Compiler als Grundlage. Er einen Kern den er Linux nannte. Darauf übertrug er die Softwarewerkzeuge Bibliotheken des GNU-Projekts. Diese Werkzeuge boten in mit dem Linux-Kern die Grundlage für ein freies Betriebssystem bekannt als GNU/Linux oder einfach Linux .
1992 erschien mit 386BSD von Bill Jolitz weiteres freies System für 80386 Prozessoren. Es aus einem Patch für die nicht von stammenden freien Teile der BSD Distribution und ein weiteres freies sehr fortgeschrittenes Betriebssystem für Prozessoren.
1994 veröffentlichte Berkeley mit 4.4BSDLite die letzte ihrer Distribution die von AT&T Quellcode befreit Dieses bildete zusammen mit 386BSD die Grundlage NetBSD FreeBSD und kurz darauf OpenBSD .
2000 gab Apple den Quellcode des Betriebssystems Darwin Bestandteil von Mac OS X frei. Es basiert auf FreeBSD und Mach Mikrokernel.
Die folgende Zusammenstellung gibt nur einen Überblick. Es werden nur die wichtigsten Systeme Diese haben jeweils ihre eigenen Versionen und eigene Entwicklungsgeschichte.