Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 19. Mai 2013 

Upanischaden


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Upanischaden Sanskrit upa-ni-schad: das Sich-in-der-Nähe-Niedersetzen. Gemeint ist damit: "Sich zu Füßen eines Lehrers ( Guru ) setzen" um transzendentale vedische Weisheit zu empfangen.

Die Upanischaden die häufig als die Geheimlehre der Inder bezeichnet werden sind eine Sammlung von philosophischen Schriften des Brahmanismus die zu den Veden gehören. Es existieren rund 150 Upanischaden 108 offiziell anerkannt werden. Die Texte wurden in Prosa als auch in Versform verfasst. Es wird angenommen dass die in ihrer heutigen Form zwischen 400 v. und 400 n. Chr. entstanden. Von einigen Texten wird vermutet dass sie bereits im Jahrhundert v. Chr. geschrieben wurden.

In den Upanischaden wird das Wesen Brahmans der universellen Seele die mit der Seele Atman gleichgesetzt wird der innersten Seele Individuums behandelt. Brahman – und damit auch – ist unvergänglich unsterblich unendlich ewig rein von äußeren Veränderungen ohne Anfang ohne Ende durch Zeit Raum und Kausalität ist reines Sat-Chid-Ananda reines Sein Bewusstheit sich (Sat) vollumfängliches intuitives Wissen (Chid) und Wonne und Glückseligkeit (Ananda).

Weitere Themen sind die Essenz und Sinn des Daseins verschiedene Arten der Meditation und der Gottesverehrung sowie Eschatologie Erlösung und die Lehre von der Seelenwanderung .

Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer empfand Upanischaden als "[...] belohnendste und erhebendste Lektüre die [...] der Welt möglich ist: Sie ist der meines Lebens gewesen und wird der meines seyn."

Beispiele

  • Aus der Svetasvetar-Upanischad (VI:11): "Der Eine Gott verbirgt sich in jedem dennoch durchdringt Er alles und ist das Wesen in Allem. Er vollbringt jede Arbeit und hat seinen Wohnsitz in Allem ya. ist das Zeugnis ablegende Bewusstsein formlos und

  • Aus der Mundaka-Upanischad (III:1/4): "Brahman Gott ist das Allem innewohnende Selbst. ist wahrlich die Wirklichkeit von Leben und Wenn der Mensch Brahman erkennt wird er Es gibt keinen Weiseren als den der erkannt hat. Er verrichtet alle täglichen Arbeiten Ausdruck seines göttlichen Selbst und seine Freude von Gottes Liebe durchdrungen. Er ist ein Kriyavan der Weiseste unter den weisen Menschen."




Bücher zum Thema Upanischaden

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Upanischaden.html">Upanischaden </a>