Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Uranmunition ist panzerbrechende Munition deren Projektile Uran enthalten meist abgereichertes Uran d.h. es einen geringeren Anteil der Uran- Isotope 234 und 235 als nicht abgereichertes diesem Fall wird die Munition auch als (von englisch Depleted Uranium) bezeichnet. Weiters wird Uran auch in Cruise Missiles eingesetzt. Aufgrund der hohen Dichte (19 05g/cm 3 ) des Urans und der großen Härte verwendeten Uran- Legierungen entfalten diese Geschosse beim Auftreffen auf Ziel eine große Durchschlagskraft.
In jüngster Zeit wurden mehrere hundert Tonnen Uranmunition im Kosovo-Krieg im Afghanistan-Krieg sowie im zweiten und Golfkrieg eingesetzt. Beim Einschlag zerstäuben die Geschosse feinsten Uran- und Uranoxid-Partikeln und bilden ein Aerosol welches bis in die tieferen Atemwege werden kann. Dort lösen sich die Partikel was je nach Partikelgröße und chemischer Zusammensetzung Zeit bis mehrere Jahre dauern kann und tief in das Gewebe und die Blutbahn Dort entfaltet der radioaktive Zerfall eine krebserzeugende
Eine schleichende Bedrohung stellen ebenfalls die den Boden geschossenen Projektile dar welche innerhalb 5-10 Jahren vollständig korrodieren können und so das Uran ins Grundwasser freisetzen. Neben dem militärisch erwünschten zerstörenden entfaltet Uran sowohl wegen seiner radioaktiven Strahlung als auch wegen seiner chemischen Giftigkeit Toxikologie ) eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Welche von beiden Wirkungen die schädlichere ist zur Zeit kontrovers diskutiert.
Zwar ist abgereichertes Uran mit einer Aktivität von ca. 15 Bq / mg (zzgl. ca. 25Bq/mg von den Zerfallsprodukten ) nur schwach radioaktiv. Dennoch kann es das Erbgut schädigen und Krebs auslösen. Die in der Lunge abgelagerten erzeugen eine lokal erhöhte Bestrahlung durch Alphateilchen .
Über die Bewertung der Schädlichkeit der schwachen radioaktiven Strahlung herrscht Uneinigkeit. Bekannt sind Auswirkungen hoher Strahlendosen z.B. aus den Atombomben -Abwürfen in Japan . Ein konventioneller Ansatz ist die Schädigung proportional zur Dosis anzunehmen. So wurde bisher dass bei einem Hundertstel einer Strahlendosis die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken nur ein Hundertstel betrage. Sichtweise ist jedoch nicht allgemein akzeptiert. Einige schätzen die Schädigung bei niedrigen Strahlendosen noch ein andere halten sie für höher als Abschätzung angibt.
Möglicherweise wurde für einen Teil der Uran verwendet welches aus Wiederaufarbeitungsanlagen stammte. Dieses ist wesentlich stärker radioaktiv als unbestrahltes Uran es auch einige Isotope wie Uran 236 Uran 233 enthält die wesentlich stärker strahlen reines Uran 238. Auch kann sich in Uran bis zu einem halben Prozent Plutonium 239 befinden das zu den gefährlichsten überhaupt gehört.
Uran wirkt chemisch wie viele andere Schwermetalle und schädigt als Gift den Stoffwechsel der inneren Organe v.a. der Nieren . Die chemische Giftigkeit ist besonders in ersten Wochen nach der Aufnahme einer größeren von Bedeutung.
Die gleiche panzerbrechende Wirkung lässt sich Wolfram (Dichte: 19 25g/cm 3 ) erreichen das nicht radioaktiv und praktisch ist. Allerdings ist Wolfram teurer als abgereichertes letzteres ist als Abfallprodukt der Atomindustrie leicht Uranmunition wird von den USA Russland Großbritannien Frankreich nicht jedoch von Deutschland eingesetzt.