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Usipeter


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Die Usipeter sind ein durch Caesars "de bello bezeugter germanischer Volksstamm am rechten Rhein dem Niederrhein

Die östliche Grenze Galliens war bis Jahre 15 v. Chr. ohne dauerhafte Stationierung Truppen geblieben obwohl bereits Caesar der Gallien der linksrheinischen Gebiete Germaniens erobert hatte den als Grenzlinie zwischen dem imperium Romanum und germanischen Stämmen propagiert hatte. Ohne militärische Präsenz Rhein blieb aber die militärische Lage an Ostgrenze instabil. Es kam wiederholt zu Einfällen Stämme und anschließenden (eher unkoordinierten) Strafexpeditionen der

Es waren vor allem zwei Gründe die Germanen veranlaßten den Rhein zu überschreiten:

1) Der suebische Druck der auf Ubiern lastete und der Usipeter und Tencterer Verlassen ihrer ursprünglichen Heimat zwang (Ansiedlungsversuche) .

2) Der Versuch der Gallier germanische als Söldner anzuwerben. Aber auch Abenteuerlust und Morden Plündern und Vergewaltigen sind zu nennen.

Zweimal hatte Caesar zur Abschreckung den überquert (55 und 53 v. Chr.) um verhindern daß ein nicht zu kontrollierender Zustrom Krieger die gallischen Hoffnungen auf Unabhängigkeit wachhielt Caesars Germanienpolitik zielte damit letztlich auf die Galliens . Zu diesem Zweck schloß er mit rechtsrheinischen Stämmen Verträge die sie zum der Rheingrenze verpflichteten .

Seit den Rheinübergängen Caesars und seinen ergebnislosen Vorstößen nach Germanien hatte sich aber zu deutlich gezeigt daß die mühsam erkämpfte Herrschaft über Nordost-Gallien durch Einfälle rechtsrheinisch-germanischer Kriegerscharen Bündnis oder im Solde rebellierender gallischer Völkerschaften wieder ernsthaft gefährdet werden konnte.

Im Jahre 16 v. Chr. ermordeten (Sigambrer) Usipeter und Tenkterer Römer im rechtsrheinischen führten anschließend einen Plünderungszug nach Gallien besiegten sie verfolgende römische Reiterei und schließlich sogar 5.Legion . Diese Niederlage war unzweifelhaft ein Schlag für das imperiale Prestige des Augustus! Germanen entzogen sich der Auseinandersezung und gingen (Schein-) Frieden ein.

Das Legionslager castra Vetera kontrollierte gegenüber Lippemündung die Siedlungsgebiete der rechtsrheinischen Stämme der Brukterer Tenkterer und Usipeter. Es waren genau Völkerschaften auf deren Konto die Einfälle in gingen. Durch das Lippetal war eine Verbindung mit der Münsterländer Bucht gegeben.

Sugambrer und andere mit ihnen verbündeten brachen im Jahre 12 v. Chr. erneut Gallien ein als dort aufgrund des ersten schwere Unruhen herrschten . Drusus d. Ältere mit einem Truppenaufgebot die Eindringlinge zurück und auf der anderen Rheinseite unmittelbar nach dem August 12 v. Chr. eine Strafexpedition . Einmarsch in Germanien ging von niederrheinischem Gebiet in das Land der Usipeter (Südosten der Provinz Gelderland) dann gegen die zwischen Lippe Ruhr siedelnden Sugambrer die Strabon als Verursacher den Kriegsausbruch bezeichnet.

Literatur

  • JAHN Ralf G.: Der Römisch - Krieg (9-16 n. Chr.). Inaugural-Dissertation zur Erlangung Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Bonn 2001.




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