Vadian wurde vermutlich am 29. November in der damaligen Reichsstadt St. Gallen als Joachim von Watt und entstammte einer reichen und einflussreichen Familie vom Handel mit Leinen lebte.
Ende 1501 zog er nach Wien wo er an der Universität studierte später auch lehrte speziell auch beim Humanisten Celtis. Während der Pestepidemie von 1506 und 1507 flüchtete er nach Villach in Kärnten und unterrichtete dort als Lehrer besuchte und verlebte einige Zeit im Benediktiner kloster Ossiach . Daneben führte ihn während seines Aufenthalts Villach eine Studienreise nach Trient Venedig und Padua wo er unter anderem vom irischen Mauritus Hibernicus stark beeinflusst wurde.
Wappen der Familie von Watt
1509 schloss Vadian seine Wiener Studien als Magister ab und kehrte nach St. Gallen wo er sich intensiv mit der Stiftsbibliothek Kurze Zeit später folgte die Rückkehr nach wo sich Vadian einen Namen mit seinen Editionen und lateinischen Dichtungen machte.
1517 schloss Vadian sein Medizinstudium als Doktor ab. In den Jahren 1518 und 1519 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt wieder zurück St. Gallen; auf der Rückreise besuchte er anderem Leipzig Breslau und Krakau wo er sich mit zahlreichen humanistischen traf.
In St. Gallen bemühte sich Vadian die Förderung des Humanismus und wurde bald von der Bewegung der Reformation erfasst insbesondere durch seinen Zürcher Freund Ulrich Zwingli dem Wegbereiter der Reformation in der Briefwechsel mit Zwingli und andere Schriften zeigen 1522 deutliche Kritik an der Römisch-Katholischen Kirche .
Portrait von Vadian
1521 nahm Vadian Einsatz im St. Galler und konnte sich als einflussreiches Mitglied etablieren. dieser Funktion förderte er die Verbreitung der Gedanken und wurde durch seine Vorträge als der Reformation bekannt.
Anfang 1526 wurde Vadian zum Bürgermeister der Stadt Gallen gewählt und führte in den folgenden die Reformation durch insbesondere auch im Kloster Vadian genoss für den Rest seines Lebens Reformator grosses Ansehen in der Schweiz und deutschsprachigen Ausland und wurde für sein diplomatisches Geschick geschätzt das er bei vielen religiöser und politischer Natur vorteilhaft einsetzen konnte.