Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Valenz (Wertigkeit) eines Verbs ist die Anzahl und Art von ( Satzgliedern ) die notwendig sind um mit dem einen Satz zu bilden.
Beispiele:
Das Verb arbeiten braucht nur das Subjekt als Ergänzung und ist somit einwertig : [ Der Beamte ] arbeitet .
Lieben ist zweiwertig: [ Ich ] liebe [ dich ] .
Das Verb geben dagegen braucht das Subjekt eine Akkusatv-Ergänzung eine Dativ-Ergänzung: [ ich ] gebe [ Klaus ] [ ein Buch ] . Geben ist dreiwertig.
Die Valenz eines Verbs kann auch sein (nullwertige Verben). Dies ist der Fall keine echte Ergänzung notwendig ist sondern nur Pseudo-Ergänzung eingefügt wird um die Subjekt-Stelle zu [ es ] regnet [ es ] schneit .
Ein Valenzwörterbuch listet Verben mit ihrer Valenz auf. Das gleiche Verb kann in Einträgen unterschiedliche Valenz haben. So kann gratulieren zweiwertig ( [ ich ] gratuliere [ dir ] ) oder dreiwertig ( [ ich ] gratuliere [ dir ] [ zum Geburtstag ] ) sein. Das Verb antworten kann mit bis zu vier Ergänzungen sein: [ Ich ] antwortete [ ihm ] [ auf den Brief ] [ dass ich gerne käme ].
Die Valenz eines Verbs wird nur die geforderten Ergänzungen beeinflusst. Ergänzungen sind immer im Unterschied zu Angaben die fakultativ sind. beinhalten unabhängig von der Valenz eines Verbs zum Zeitpunkt Dauer oder Art einer Handlung. können zu den meisten Verben hinzugefügt werden: [ich] arbeite morgen [ich] gebe [ihr] aus folgenden Gründen [ein Buch] am Sonntag gratuliere [ich] [dir] in Berlin [zum Geburtstag] .