zwei Sonden die bei Raketenexplosionen zerstört erhielten gar keinen Namen. Diese Fehlschläge wurden nicht offiziell bekannt gegeben. Sie werden heute Katalogbezeichnungen wie "Venera 1964 A" benannt.
vier Sonden trugen Sputnik -Bezeichnungen weitere fünf trugen einen Kosmos -Namen. Die Bezeichnungen Sputnik russ. Спутник und russ. Космос wurden für Satelliten in der Umlaufbahn um die Erde vergeben. Durch die konnten die Sowjets ihre Fehlschläge kaschieren und "erfolgreichen" Satellitenstart angeben - dass die Sonden Venus fliegen sollten wurde verschwiegen.
eine Sonde trug einen "Sond"-Namen russ. (wird im englischen als "Zond" bezeichnet doch trifft das Original besser). Hierbei handelt es um eine unspezifische Klasse von Sonden die d. R. zu Testzwecken gestartet wurde.
16 Sonden trugen die Namen Venera russ. Венера also das russische Wort für Venus. Diese Namen wurden nur bei wenigstens teilweise erfolgreichen Missionen vergeben. findet sich auch die Schreibweise "Wenera"; vgl. Transkription der kyrillischen Schrift.
"Sputnik 7" startete am 4. Februar 1961. Die Sonde verließ die Erd umlaufbahn aber nicht.
"Venera 1" startete am 12. Februar 1961 und verließ die Erdumlaufbahn. Allerdings der Kontakt zu dieser Sonde bereits am 19. Februar 1961 in 2 Millionen Kilometern Entfernung Erde ab.
Beide Sonden hatten einen Vorbeiflug an Venus zur Aufgabe.
"Venera 3" gestartet am 16. November 1965 hatte bei ihrem Vorbeiflug an Venus am 1. März 1966 ebenfalls kein Kontakt mehr zur doch klinkte die Sonde automatisch eine Landesonde die aber in der Atmosphäre der Venus verglühte und aufschlug.
"Venera 1965 A" kam überhaupt nicht den Weltraum sondern wurde durch die Explosion Molnija -Trägerrakete am 26. November 1965 unmittelbar nach dem Start zerstört.
Im Jahr 1965 wurden zwei verschiedene auf den Weg geschickt: "Venera 2" und 1965 A" waren Vorbeiflugsonden "Venera 3" und 96" sollten auch noch eine Landesonde ausklinken dann auf der Planetenoberfläche landen sollte. Obwohl "Venera 2" und "Venera 3" teilweise erfolgreich stellte das Jahr 1966 dennoch den sowjetischen zur Venus dar. Die Amerikaner waren den aber schon zuvor gekommen: Ihr erster Venusvorbeiflug am 14. Dezember 1962 durch Mariner 2 statt.
"Venera 4" startete am 12. Juni 1967 . Diese Vorbeiflugsonde trennte am 18. Oktober 1967 an der Venus einen Lander der 93 Minuten lang erfolgreich Daten übertragen bis in vermutlich 22km Höhe die Batterien sind.
"Kosmos 167" kam am 17. Juni 1967 nicht über die Erdumlaufbahn hinaus.
Die beiden Sonden von 1967 waren Modelle von "Venera 3" und "Kosmos 96". diesmal scheiterte die Venuslandung da die Sowjets hohe Druck der Venusatmosphäre nur unzureichend bekannt
"Venera 5" startete am 5. Januar 1969 und setzte am 16. Mai 1969 eine Landesonde ab. Mit dieser Landesonde bis in eine Höhe von 18 Kilometern der Venusoberfläche Kontakt gehalten werden bis auch zerquetscht wurde.
"Venera 6" startete am 10. Januar 1969 und setzte die Landesonde am 17. Mai 1969 aus. Kontakt mit dem Lander bis in 10 Kilometer Höhe.
Im Jahre 1969 hatte die UdSSR stabilere Landesonden entsendet doch auch dies - wie gesehen - nicht ausreichend.
"Venera 7" begann den Flug zur am 17. August 1970 . Die Landesonde von "Venera 7" landete erstes irdisches Raumfahrzeug am 15. Dezember 1970 auf der Venus.
"Kosmos 359" erreichte am 22. August 1970 keine Transferbahn zur Venus.
Mit "Venera 7" dessen Landesonde einem von 180 Bar standhalten konnte erreichten die den entscheidenden Durchbruch. Es war die erste auf einem fremden Planeten überhaupt. Die Sonde 23 Minuten lang Daten von der Obefläche auch sie zerdrückt wurde.
"Venera 8" startete 27. März 1972 . Die Landesonde erreichte die Venusoberfläche am 22. Juli 1972 und übertrug 50 Minuten lang
"Kosmos 482" blieb am 31. März 1972 in der Erdumlaufbahn.
Diese beiden Sonden waren denen von sehr ähnlich.
"Venera 9" startete am 8. Juni 1975 und schwenkte am 20. Oktober 1975 in eine Umlaufbahn um die Venus ein. Die Landesonde noch am selben Tag und übermittelte 53 lang Daten und erstmalig einige Bilder der zur Erde.
"Venera 10" startete am 14. Juni 1975 erreichte die Venus am 25. Oktober 1975 und der Lander arbeitete sogar Minuten lang auf der Oberfläche.
"Venera 9" und "Venera 10" stellen neue Generation sowjetischer Venussonden dar. Erstmalig flogen Muttersonden nicht am Planeten vorbei sondern schlugen Orbit ein. Dies war durch Verwendung der Proton -Trägerrakete statt der bisherigen Molnija möglich geworden. Die beiden Orbiter vermaßen Planeten und übermittelten erstmalig Radarbilder da die wegen der komplett aus Wolken bestehenden Atmosphäre einsehbar ist. Mit Frankreich arbeitete die Sowjetunion bei diesen beiden zusammen.
"Venera 11" veließ die Erde am 9. September 1978 und flog am 25. Dezember 1978 an der Venus vorbei. Dabei sie einen Lander ab der 95 Minuten von der Oberfläche übermittelte.
"Venera 12" startete am 14. September 1978 doch erreichte die Sonde den schon am 21. Dezember 1978. Die Landesonde übertrug dann 110 lang Daten bevor die Muttersonde die Funkreichweite .
Bei "Venera 11" und "Venera 12" die Sowjets dann wieder zur althergebrachten Technik Die Muttersonde flog am Planeten vorbei und einen Lander ab. "Venera 12" stellte dabei bis heute gültigen Rekord von 110 Minuten auf der Venusoberfläche auf. Beide Sonden konnten eines Defekts nur Daten aber keine Bilder An beiden Sonden waren Frankreich und Österreich beteiligt.
"Venera 13" startete am 30. Oktober 1981 und flog am 1. März 1982 an der Venus vorbei. Die Landesonde "Venera 13" übermittelte 107 Minuten lang Daten Bilder von der Oberfläche.
"Venera 14" startete am 4. November 1981 und erreichte die Venus am 3. März 1982. Der Lander überlebte 57 Minuten der Oberfläche.
"Venera 13" und "Venera 14" übermittelten Gegensatz zu ihren Vorgängern erneut Bilder von Oberfläche zur Erde daneben analysierten sie Bodenproben. beiden Muttersonden wurden noch zu Manövertests für spätere VeGa -Mission sowie zu Sonnenbeobachtungen genutzt.
"Venera 15" startete am 2. Juni 1983 zur Venus. Die Sonde erreichte am 10. Oktober 1983 eine Umlaufbahn und kartierte den bis zum Jahr 1984 mit Radar .
"Venera 16" verließ die Erde am 7. Juni 1983 und begann mit der Kartierung Planeten am 14. Oktober 1983. Der Kontakt zu "Venera 16" am 12. Juli 1984.
"Venera 15" und "Venera 16" setzten keinen Lander mehr ab sondern setzten die von "Venera 9" und "Venera 10" fort. konnten die Sonden etwa 30% der Oberfläche ihrem Radar erfassen. An der Mission war die DDR beteiligt.
Die Erforschung der Venus zählt zu Höhepunkten und Glanzleistungen der sowjetischen Raumfahrt . Obwohl die Sowjets am Anfang das gegen die USA verloren und zahlreiche Fehlschläge hinnehmen mussten sie ihre Sondentechnik kontinuierlich weiter. Im Jahre erzielten sie erste Teilerfolge mit der ersten auf einem anderen Planeten 1970 den endgültigen Nach 1972 war die Technik soweit ausgereift keine Mission mehr fehlschlug. Im Jahre 1975 die Sowjets den ersten Orbiter der mit Radarkartierung des Planeten begann. Die Kartierung des ist im übrigen ein Punkt den die nicht vollendeten.
Trotzdem galt die Venus (Planet) Mitte der 1980er Jahre als so erforscht dass sich die Sowjets anderen Zielen Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gab es dann überhaupt nur noch weitere Venus-Mission die Magellan (Sonde) der USA welche die Kartierung des vollendete.