Das Wappen der Verbandsgemeinde Betzdorf ist gespalten rechts in rot goldener zum Betrachter schauender Löwe mit roter links in Schwarz ein silberner Schrägbalken belegt 3 schwarzen Eberköpfen. Der Löwe stammt aus Wappen des Grafen von Sayn und die Eberköpfe aus der Herren von Freusburg.
Die "Bürgermeisterei" Betzdorf entstand am 1. 1886 durch die Abtrennung der Gemeinden Betzdorf Alsdorf Grünebach Sassenroth Dauersberg Scheuerfeld und Wallmenroth von der Bürgermeisterei Kirchen (Sieg) durch Verfügung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz von 10. November 1885. Die Gemeinde Bruche stieß 1907 durch Eingemeindung zu Betzdorf. 1935 wurden die Bürgermeistereien Ämter umbenannt. Die Gemeinde Sassenroth wurde 1955 in die neu "amtsfreie Gemeinde " Herdorf ausgegliedert. Durch die Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz wurden die "Ämter" umstrukturiert und bekamen Bezeichnung " Verbandsgemeinden ".
In der Verbandsgemeinde Betzdorf liegt der Knotenpunkt der Bahnstrecken
Köln-Siegen-Gießen-Frankfurt
Betzdorf-Haiger/Dillenburg ("Hellertalbahn")
Betzdorf-Daaden ("Daadetalbahn").
Die Verbandsgemeinde liegt ca. 20 Kilometer der A 45 und in der Nähe des Siegerland - Flughafens mit Zulassung für Instrumenten- und Nachtflugbetrieb. Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt/Main sind mit der zu erreichen.
In der Verbandsgemeinde gibt es neben mehreren kleineren Sportplätzen Stadion "Auf dem Bühl" sowie die Freizeitsportanlage und das Freizeitbad "Monte Mare" wobei letztere Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg) gehören.
Bekannte Betzdorfer sind der 1892 geborene Volkslieder Komponist Robert Götz ("Aus grauer Städte Mauern wir durch Wald und Feld" "Jenseits des standen ihre Zelte" ) der 1910 geborene und Sänger Kurt Großkurth sowie der 1956 renommierte Karikaturist Gerhard Mester.