Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Mit dem Begriff Wehrmachtsausstellung wird abgekürzt eine Wanderausstellung bezeichnet die zwei voneinander deutlich unterschiedenen Fassungen gezeigt wurde die die deutsche öffentliche Meinung stark beeinflusst
Sie belegte dass die Wehrmacht im des Zweiten Weltkriegs besonders in Osteuropa an zahlreichen Verbrechen der Zivilbevölkerung und gefangenen Soldaten aktiv beteiligt so an der Plünderung der besetzten Gebiete Massenmorden an der Zivilbevölkerung und bei der des Holocaust .
Die Ausstellung wurde stark besucht national international vielfältig rezensiert und zog sogar gezielte und einen Bombenanschlag neonazistischer Kreise in Saarbrücken sich. Es erwies sich gerade angesichts der des Themas dass historische Fotodokumentationen eine noch genügend entwickelte Methodik der historischen Quellenkritik und entwickelt hatten. Der polnische Historiker Bogdan Musial und der ungarische Historiker Kristián Ungváry Fehler bei der Zuordnung der Fotos nach.
Aufgrund dieser Kritik wurde die Ausstellung November 1999 vorläufig zurückgezogen und im Auftrag des Instituts von einer Historikerkommission überprüft. Die Kommission zu dem Ergebnis dass die Ausstellung sachliche enthielt und dass bei der Verwendung des Ungenauigkeiten und Flüchtigkeiten vorgekommen waren. Sie bemängelte dass die Art der Präsentation zu allzu und suggestive Aussagen führte. Sie stellte aber dass die Grundaussagen der Ausstellung über die und den im Osten geführten Vernichtungskrieg der nach richtig waren.
Nach dem Bericht der Kommission wurde Ausstellung vom Hamburger Institut für Sozialforschung neu und mit dem neuen Schwerpunkt des gebrochenen und der Entwicklung eines Völkerstrafrechts versehen. Diese zweite Ausstellung war von November 2001 an bis zum 31. März 2004 unter dem neuen Titel Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941–1944 wieder als Wanderausstellung an insgesamt elf in Deutschland außerdem in Luxemburg und in Wien zu sehen abschließend vom 29. Januar bis 28. März 2004 in Hamburg . Vorübergehend wird sie seither im Magazin Deutschen Historischen Museums in Berlin archiviert.
Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU) (1999) Heft 10 S. 589–595 und S. ISSN 0016-9056
Bilanz einer Ausstellung. Dokumentation der Kontroverse um Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis in München Galerie im Rathaus 25.2. bis 1997 . Herausgegeben von der Landeshauptstadt München Kulturreferat (Th. Knaur Nachf.) 1998