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Verdammung


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Verdammung (v. althochdt.: firdammon aus lat. damnare büßen lassen verurteilen verwerfen v. damnum [Geld]buße Verlust Schaden) bedeutet etwas als besonderer Weise (als Sakrileg ) für strafwürdig erklären.

In der Kirchengeschichte spielt der Begriff eine besondere Rolle. bedeutet er 'Ausschluss vom Heil '. Während mit einer Verurteilung eine Meinung Lehre lediglich als falsch bezeichnet wird ist Verdammung auf eine Person gerichtet und schließt Formel " anathema sit " (= er sei ausgeschlossen d.h. exkommuniziert) ein. Das bedeutet das Anathema stellt nicht die Lehre einer Person als falsch dar sagt über die Person aus dass sie durch diese Lehre außerhalb von der katholischen gestellt habe. In der mittelalterlichen Vorstellung des Dogmas extra ecclesiam nulla salus bedeutete die Gläubigen selbst vollzogene Exkommunikation als Tatstrafe den Ausschluss vom Heil. kirchliche Urteil (vollzogen von Konzilien oder vom allein und erkennbar am Terminus " damnamus " - wir verwerfen) stellt die Exkommunikation fest. Aus diesem Verständnis leitet sich der Verdammung ab.

Im deutschen Sprachgebrauch überschneiden sich die Verdammung und Verurteilung und werden z.T. synonym



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