Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Vermont ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und Teil von Neuengland das sich während des Unabhängigkeitskrieges gegen britische Herrschaft auflehnte.
Karte der USA (ohne Alaska und Hawaii) hervorgehoben
Der Vertrag von Paris der 1763 den Krieg gegen die Franzosen und Indianer beendete teilte das Gebiet den Briten zu. Teile der Region wurden verschiedenen Zeiten durch die Kolonien bzw. die späteren Staaten New York und New Hampshire kontrolliert. Ethan Allen und seine so "Green Mountain Boys" kämpften gegen die Engländer was auch der berühmten Eroberung von Fort Ticonderoga seinen fand und gegen die bereits erwähnten nunmehr den Briten besetzten Staaten.
1777 erklärte sich Vermont zur unabhängigen Republik (in den ersten sechs Monaten noch "New Connecticut" vom Juli an als Vermont). Während Zeitspanne wurde die Verfassung Vermonts vorgelegt und die erste geschriebene Verfassung in Nordamerika . Dieser rechtliche Status hielt bis 1791 als Vermont der Union als 14. beitrat. Thomas Chittenden der politische Kopf der wurde folgerichtig auch ihr erster Gouverneur .
Als verläßliche Scharfschützen und robuste "Naturburschen" waren die Vermonter die im Uniformenchaos Anfangstage als Nordstaatler in grauen Uniformen mit violetten Litzen antraten für die Generäle gerngesehene Einsatzkräfte. "Schickt die Vermonter voraus und haltet die geschlossen!" befahl General John Sedgwick in der Schlacht von Gettysburg . Den Preis für diesen Erfolg mußte wie immer der einfache Mann - als Kanonenfutter ! Folgerichtig opferte - mit Ausnahme vielleicht Virginia im Süden - kein anderer Bundesstaat so viele seiner Söhne wie Vermont was der traditionell geringen Bevölkerungsdichte verstärkt ins Gewicht Als die Gattin des Präsidenten Abraham Lincolns Sommer 1863 hier den Sommer verlebte brachte sie Region als Urlaubsgebiet ins Gespräch - ein der bis heute andauert.
Die Vermonter waren stets bekannt für politische Unabhängigkeit und die als fortschrittlich geltende der Dinge. Die Vermonter Regierung bewahrte immer aktiven Standpunkt bei der Berücksichtigung der Umweltpolitik der sozialen Dienstleistungen und der Vorsorge vor zunehmender Urbanisierung .
Die meisten zu beachtende Kontroverse der Jahre war die Aufnahme der civil unions d.h. diejenige Einrichtung welche auch gleichgeschlechtlichen Partnerschaften alle Rechte und die Privilegien der einräumen sollte. Im Prozess Baker vs. Vermont 1999 der oberste Gerichtshof Vermonts dass es dem Recht Vermonts allen homosexuellen Paaren erlaubt sein müsse sich zu oder zumindest einen gleichwertigen rechtlichen Status zu Im folgenden wurde das Gesetz dank der von etwas mehr als der Hälfte der von der Legislative und dem damaligen Gouverneur Howard Dean ratifiziert. Die nicht geringe Minderheit machte den folgenden Wahlen ihren Unmut mittels ihres deutlich sodass Dean seinen Sitz räumen mußte.
Obwohl oder gerade weil Vermont trotz geringen Größe und Bevölkerung zwei Senatssitze inne verleitet es oft auswärtige Kandidaten die so carpetbaggers ) sich hier für einen vermeintlich leichten Wahlkampf aufstellen zu lassen. Dies wurde jedoch von gewitzten Ortsansässigen vereitelt. So besiegte 1998 ausgerechnet ein 79-jähriger Rentner namens Fred Tuttle einen Multimillionär aus Massachusetts bei der Vorwahl der Republikaner (USA) . Amüsanterweise erreichte Tuttle mit einem lächerlich Wahlkampfbudget von 201 Dollar alleine 55 % Vorwahlstimmen um im anschließenden Wahlverfahren generös zugunsten von ihm selbst favorisierten Leahay zu verzichten.
Vermont ist vor allem für seinen Ahornsirup und die idyllischen Berglandschaften bekannt. Die Green Mountains und der Lake Champlain sind beliebte Erholungsgebiete. Folgerichtig lautet der auch Green Mountain State . Viele Wohlhabende und Millionäre der umliegenden besitzen hier ein Wochenendhaus was insbesondere seit den 1950er Jahren die Grundstückspreise für die einst Umgebung in ungeahnte Höhen schiessen ließ um z.B. den Indian Summer oder den Winterurlaub zu erleben.
Andere Urlauber mit geringerem Einkommen kommen aufgrund der landschaftlichen Schönheit nach Vermont. Im erblüht die Landschaft in den leuchtenden Farben sich verfärbenden Blätter dem so genannten Indian Summer . So kamen 2002 rund 7 9 Millionen Touristen nach Vermont. Auch die ruhigen Städtchen Dörfer Vermonts gehören zum Programm der Besucher. Berge Flüsse und Seen bieten sich an eine Unzahl von Freizeitaktivitäten vom Skifahren im bis hin zum Angeln (immerhin wurde hier Fliegenfischen erfunden!) Wandern Trekking Wasserwandern und Camping Sommer und Herbst.