Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Verschnittplanung beschäftigt sich mit der eine vorgegebene Länge (Planung einer Dimension) eine Fläche (Planung von zwei Dimensionen) oder einen Raum (Planung von drei Dimensionen) in bestimmte aufzuteilen. Ziel ist dabei zum einen die der Abmessungen der Teilbereiche zum anderen die des sogenannten Verschnitts: Die verbleibenden Restbereiche sollen sein um die Verschnittkosten zu reduzieren. Konkrete sind zum Beispiel:
1-dimensionale Probleme
Zuschneiden von benötigten Rohrstücken aus Standard-Rohren.
2-dimensionale Probleme
Zuschneiden von Stoffstücken aus Rohmaterial Ausstanzen Formblechen aus Standardblechen.
3-dimensionale Probleme
Beladen eines Frachtraums / Containers mit Paketen Ausschneiden von Formteilen aus
Die Verschnittplanung kennt neben einer Reihe unterschiedlichen Zieldefinitionen (Minimierung des Verschnitts Vermeidung der von gewissen Mindestgrößen der Reststücke usw.) eine von weiteren Einschränkungen bei der Lösungsfindung: Bei beispielsweise muß ein Muster berücksichtigt werden bei der Faserverlauf bei der Frachtbeladung die Gewichtsverteilung. Vorgaben haben erheblichen Einfluß auf die Lösungsqualität damit z.B. die möglichen Drehungen eines Objekts der Fläche oder die beliebige Positionierung im eingeschränkt werden.
Für die meisten 1-dimensionalen Probleme sind bekannt die innerhalb vertretbarer Rechenzeiten zu optimalen führen. Dies gilt ebenfalls für 2-dimensionale Probleme diese nur einfach geformte Flächen (z.B. Rechtecke) Ziel haben. Für beliebig geformte Flächen (Polygone) bei praktischen Problemen die Suche nach der Lösung aufgrund der erforderlichen Rechenzeit meist nicht Betracht. In diesem Fall werden Heuristiken eingesetzt eine Lösung mit hinreichender Qualität liefern die unterhalb des theoretischen Optimums liegt.