Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Verstand ist die Fähigkeit Zusammenhänge zu verstehen. dem Verstand wird die Vernunft angesiedelt.
Umfassend ist die geradezu klassische Definition Rudolf Eisler der in seinem Wörterbuch der philosophischen Begriffe (2. Auflage 1904) schrieb: " Verstand (logos epistêmê intellectus intelligentia ratio entendement ist im weitern Sinn die Denkkraft die gegenüber der Sinnlichkeit im engeren gegenüber der (s. d.) die Einheit Fähigkeit des geistigen des (richtigen) Begreifens (Abstrahierens) und Urteilens kurz beziehend-vergleichenden analysierenden Denkens sowie des »Verstehens« d.h. Wissens um die Bedeutung der Worte und »Gesunder Verstand« (»bon sens«) ist die natürliche ohne besondere Ausbildung wirksame) Auffassungs- und Beurteilungskraft normale aber unmethodische daher auch leicht fehlgehende "
Nach Immanuel Kant bezieht sich Verstand auf das Erkenntnisvermögen. formuliert das so: " Der Verstand ist das Vermögen der Einheit Erscheinungen vermittelst der Regeln. " Und anderer Stelle: Der Verstand begrenzt die Sinnlichkeit ohne darum eigenes Feld zu erweitern.
Für Arthur Schopenhauer beschränkt sich der auf das Erkennen von Ursache und Wirkung: Das subjektive Korrelat der Materie oder der denn beide sind eines ist der Verstand er ist nichts außerdem. Kausalität erkennen ist einzige Funktion seine alleinige Kraft. "
Klassisch geworden wenngleich keine Begriffsbestimmung ist der erste Satz in der Abhandlung über die Methode richtig zu denken Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen von Rene Descartes : " Der gesunde Verstand ist das was in Welt am besten verteilt ist; denn jedermann damit so gut versehen zu sein dass Personen die in allen anderen Dingen schwer befriedigen sind doch an Verstand nicht mehr sie haben sich zu wünschen pflegen. "