(4) Vesta benannt nach der römischen Göttin Vesta ist mit ca. 516 km mittlerem der drittgrößte Asteroid im Asteroiden-Hauptgürtel . Vesta wurde am 29. März 1807 von Heinrich Olbers als vierter Asteroid entdeckt. Benannt wurde der Himmelskörper nach Vesta der römischen Göttin von Heim und
Vesta bewegt sich zwischen 2 1527 ( Perihel ) und 2 5726 AU (Aphel) in 6317 Jahren um die Sonne. Die Bahn 7 1548° gegen die Ekliptik geneigt die Bahnexzentrizität beträgt 0 0889.
Die Form von Vesta entspricht nach et al. (1997) einem triaxialem Ellipsoid mit den Radien 280 km 289 und 229 km. Für die Masse wurde Michalak (2000) 1 36±0 05×10 -10 Sonnenmassen publiziert.
Vesta ist ein differenzierter Asteroid mit basaltischen Kruste ultramafischem Mantelgestein und wie man der mittlere Dichte schließen kann einem Eisen - Nickel -Kern. Damit hätte Vesta einen ähnlichen Aufbau die terrestrischen Planeten .
Vesta besitzt im Vergleich zu anderen eine relativ helle Oberfläche mit einer Albedo 0 423. Während der Opposition erreicht sie eine Helligkeit von 5 mag . Sie ist damit der hellste Asteroid Nachthimmel und kann gerade noch mit bloßem gesehen werden.
Vesta muss mindestens eine schwere Kollision einem anderen massereichen Körper erlitten haben. So auf Aufnahmen des Hubble Space Teleskops neben mehreren kleinen Kratern ein großer Impaktkrater mit einem Durchmesser von ca. 460 einer maximalen Tiefe von 13 km und Zentralhügel zu sehen.
Mit Vesta werden auch die Vestoiden Verbindung gebracht eine Klasse von kleineren Asteroiden spektrale Ähnlichkeiten mit Vesta aufweisen und möglicherweise diesem weggeschlagen wurden. Auch HED- Meteorite welche eine achondritische Meteoritenklasse bilden stammen möglicherweise von Vesta. sie direkt von Vesta stammen oder indirekt einen Vestoiden ist bisher noch unklar.
K.Keil Geological History of Asteroid 4 Vesta: The Terrestrial Planet” in Asteroids III William Bottke Alberto Cellino Paolo Paolicchi Richard P. Binzel (Editoren) Univ. of Arizona (2002) ISBN 0816522812