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Trompete


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Trompete

Die Trompete ist ein Blechblasinstrument mit Kesselmundstück in hoher Lage; die Mensur ist und die Bohrung überwiegend zylindrisch. Sie ist in B gestimmt. Notiert wird sie üblicherweise B (das heißt ein notiertes C erklingt Spielen als B) somit gehört sie zu transponierenden Instrumenten. Davon abweichend werden im Posaunenchor zwar B-Instrumente gespielt aber so notiert sie erklingen ("in C" oder auch "Kuhlo-Schreibweise"). gibt auch Trompeten in C D Es A sowie in Hoch-B Hoch-A Hoch-G (auch genannt) die dann in der Regel in jeweiligen Tonart notiert werden.

Unterschiedliche Trompeten

Man unterscheidet Trompeten mit Zylinder- oder die quer oder liegend gehalten werden von mit Pumpventilen die eine aufrechte Haltung des ermöglichen. Beide waren zum Ende des 19. praktikabel entwickelt. Während in der klassischen "symphonischen" in Deutschland fast nur Trompeten mit Zylinderventilen werden ist die "Jazztrompete" mit Pumpventilen das Instrument in der Unterhaltungsmusik.

Jazztrompeten sind gegenüber der klassischen Trompete weniger aufwändig und erlauben die Generierung verschiedener durch nur teilweises Durchdrücken des Ventils. Außerdem Jazztrompeten meist einen "knackigeren" Ton als klassische

B-Trompeten durchlaufen von Mundstück bis Schallbecher ganze Windung.

Eng verwandt mit der Trompete ist Flügelhorn wie bei Hörnern üblich hat dieses eine weitgehend konische Mensur und wird mit Trichtermundstück gespielt. Es ist im Klang deutlich als die Trompete. Zwischen Trompete und Flügelhorn das Kornett dessen Mensur zu 2/3 konisch ist. Kornett weist eineinhalb Rohrwindungen auf und ist - bei gleicher Stimmung - deutlich kürzer die Trompete. Es existiert nur in den B und Es und wird - außer einigen Werken der französischen Musik des 19. - fast ausschließlich in Brass Bands gespielt. Klangcharakter ist etwas weicher als der der jedoch härter als der des Flügelhorns.

Physik der Tonerzeugung

Physikalisch /akustisch gesehen basiert die Tonerzeugung in einer auf folgendem Prinzip: Das Rohr zwischen Mundstück Trichter ist ein Hohlleiter in welche durch Reflexionen an beiden Enden eine stehende Welle entsteht. Die Frequenz ist von der Rohrlänge abhängig. Die Obertöne stellen sich ein wenn beeinflusst durch Mundstellung 2 3 4 oder mehr halbe Wellenlängen im Rohr Platz finden. Die Ventile durch weitere Windungen die Rohrlänge. Der Trichter einem Exponentialtrichter angeglichen um an dieser Stelle die Schall - Energie in die Umgebung abzugeben ist aber exakter Exponentialtrichter um die für die Entstehung stehenden Welle notwendigen Reflexionen noch zu ermöglichen.

Geschichte

Geschichtlich entstammt die Trompete den Tierhörnern. der Bronzezeit wurden die Tierhörner erstmals aus Metall nachgebaut. Daraus entwickelten sich Naturtrompeten. Das Trompeten ohne Ventile auf denen normalerweise nur Naturtöne gespielt werden können. (Siehe auch Fanfare.)

Trompeten (oder ähnliche Instrumente) wurden praktisch auch als Signalinstrumente verwendet. Beispielsweise mussten alle in den Städten (Signal-)Trompete spielen können. Daraus auch eine hohe gesellschaftliche Anerkennung der Trompeter die sich meist auch finanziell bemerkbar Oftmals waren die Türmer/Trompeter bereits seit dem auch als Berufsgruppe anerkannt - anders als anderen Musiker.

Aber auch im Militär-Handwerk spielten die Trompeter als Signalgeber ( Datenüberträger ) eine wichtige Rolle.

Erst im 19. Jahrhundert entwickelten sich Ventile . Moderne Trompeten besitzen drei Ventile. Damit alle Töne spielbar.

In den letzten Jahrzehnten ist das der Trompete sehr populär geworden. Die Nachfrage Instrumenten wird heute meist durch große Instrumentenbaukonzerne Zu nennen sind hier vor allem Yamaha Getzen Blessing Conn und Jupiter. Und natürlich es nach wie vor eine Reihe von die in der Lage sind perfekte Instrumente Musiker auf den Leib zu schneidern (was unbedingt teuerer sein muss als ein Instrument der Stange).

Der Preis für eine neue Trompete ca. zwischen 150.- und 10.000.-Euro.

Literatur: Edward Tarr Die Trompete Schott Verlag 1980



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