Vietnam ist in sechzig Provinzen und Städte unterteilt. Jede dieser administrativen Einheiten hat Parlament und eine Regierung die jedoch der untergeordnet sind.
1834 : Kambodscha wird als Provinz Tran-tay-thanh Vietnam angegliedert.
1858 : Angriff der Franzosen auf den Hafen und das Mekong-Delta zum Schutz der christlichen in Vietnam.
1862 : Vietnam wird von Frankreich gezwungen das östliche Cochin-China abzutreten.
1863 : Der vietnamesische Kaiser wird gezwungen das Protektorat über Annam anzunehmen.
1929 : Ho Chi Minh (*1890 † 1969) vereinigt die in Cochin-China und Tongking tätigen kommunistischen Parteien zu Einheitspartei.
1941 : Japan besetzt im Zweiten Weltkrieg Vietnam. Bildung des Viet-minh der »Liga für die Unabhängigkeit Vietnams« Abwehr des japanischen Imperialismus und französischen Kolonialismus.
1946 : Der Versuch Frankreichs sich auch das unabhängige Nordvietnam wieder botmäßig zu machen führt Ausbruch des Indochinakrieges .
1948 : Bildung einer unter französischen Aufsicht stehenden in Saigon (Südvietnam) der ab 1949 der ehemalige Kaiser Bao Dai als vorsteht.
1954 ( 7. Mai ) : Der nordvietnamesische (kommunistische) Viet-minh unter General Vo Nguyen Giap (*1910) schlägt die Franzosen in der Schlacht von Dien Bien Phu . Dieses Ereignis markiert das Ende der französischen Kolonialherrschaft in Indochina .
1954 (21. Juli??) : Waffenstillstand und Teilung Vietnams entlang des 17. Breitengrades in die Demokratische Republik Vietnam (Hauptstadt Hanoi) und die Republik Vietnam (Hauptstadt Saigon).
1954 (16. Juni??): Der südvietnamesische Staatschef Bao Dai beauftragt den Katholikenführer Ngo Dinh Diem (*1901 † 1963) mit der Regierungsbildung.
1955 ( 26. Oktober ): Diem entmachtet Bao Dai und erhebt selbst zum Staatschef.
1956 - 1960 : Unter Ngo Dinh Diem der jede und auch den Buddhismus unterdrückt versinkt Südvietnam mehr in Korruption und Chaos.
1963 ( 2. November ): Diem wird ermordet. Darauf folgen mehrere Regimes bis eine von den USA protegierte Militärjunta unter Nguyen Van Thieu und Ngyuen Cao Ky (*1930) die Macht sich reißt und Duong Van Minh (*1923) Staatschef erhebt.
1965 : Beginn des systematischen Luftkriegs der USA gegen Nordvietnam und der von US-Bodentruppen in Südvietnam.
1967 - 1968 : Eskalation des Krieges. Auf der Seite Befreiungsbewegung kämpfen rund 230 000 Partisanen und 50 000 Angehörige der offiziellen Streitkräfte. Ihnen stehen rund 550 000 Amerikaner die gleiche Zahl Südvietnamesen 50 000 Südkoreaner kleinere Kontingente Verbündeter (darunter auch aus Australien Neuseeland) gegenüber.
1968 ( 31. Januar ): Tet-Offensive (Neujahrsoffensive). Die Viet-cong (kommunistische Partisanen Südvietnams) nehmen vorübergehend Teile und weiterer Städte ein werden aber militärisch Politisch ist die Aktion indes ein großer da sie die öffentliche Meinung in den auf die Nichtgewinnbarkeit des Konfliktes hinweist.
1969 : Die USA beschließen die Vietnamisierung des Krieges und den schrittweisen Abzug ihrer Truppen.
1972 : Fortsetzung und Intensivierung der US-Bombenangriffe.
1973 ( 28. Januar ): Nach langjährigen Verhandlungen unter der Führung Henry Kissinger und Le Duc Tho vereinbaren die Kriegsparteien einen Waffenstillstand. Damit die direkte Kriegsbeteiligung der USA die Waffenlieferungen jedoch weiter. Die Nordvietnamesen setzen den Kampf Südvietnam fort. Die Volksbefreiungsarmee erzielt fortlaufend Gewinne Südvietnam.
1975 ( 21. April ): Die Volksbefreiungsarmee steht vor Saigon. Staatschef Van Thieu legt sein Amt nieder.
1976 ( 2. Juli ) : Nord- und Südvietnam wird unter dem Sozialistische Republik Vietnam wiedervereint. Saigon die ehemalige Hauptstadt Südvietnams in Ho Chi Minh Thanh Pho umbenannt.