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Vietnamkrieg


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Als Vietnamkrieg wird der Krieg bezeichnet der zwischen 1964 und 1975 in Südvietnam und Grenzgebieten von Kambodscha und Laos als Bodenkrieg und als Bombenkrieg (Rolling über Nordvietnam geführt wurde. Dieser Konflikt ist in als der amerikanische Krieg bekannt.

Auf der einen Seite kämpfte ein der USA der Republik Vietnam (Südvietnam) Australiens und Südkoreas . Auf der anderen Seite stand ein der Demokratischen Republik Vietnam (Nordvietnam) und der Befreiungsfront ( Viet Cong ) einer kommunistischen südvietnamesischen Guerillaorganisation. Die UdSSR stellte Nordvietnam und der Nationalen Befreiungsfront Hilfe zur Verfügung griff aber militärisch nicht Der Krieg war ein Teil eines größeren Konflikts der die Anliegerstaaten Kambodscha und Laos mit einbezog der so genannte Indochinakrieg .

Der Vietnamkrieg wurde zum Teil auf Umwelt schädigende Weise geführt. So setzten die das Entlaubungsmittel ( Herbizid ) Agent Orange ein ein sehr starkes Gift das wirkt und das Erbgut schädigt. Selbst Jahrzehnte werden dadurch in Vietnam missgebildete Kinder geboren von Vätern in den USA die als Soldaten mit Agent Orange in Kontakt gekommenen

Inhaltsverzeichnis

Kriegsursachen

Der Vietnamkrieg war in vielerlei Hinsicht direkter Nachfolger des französischen Indochinakrieges (auch 1. Indochinakrieg ) den die Franzosen um ihre Kolonien Indochina und gegen die Unabhängigkeitsbewegung unter KP-Führer Ho Chi Minh führten.

Nachdem die vietnamesischen kommunistischen Streitkräfte (Viet die französische Kolonialarmee ( Fremdenlegion ) bei der Schlacht von Dien Bien Phu 1954 besiegt hatten erlangte die Kolonie die Gemäß der folgenden Genfer Regelung wurde Vietnam in einen kommunistischen Norden und in einen westlich orientierten Süden aufgeteilt. Das Land sollte 1956 durch Wahlen vereinigt werden. Die Wahlen jedoch nie durchgeführt. Die südvietnamesische Regierung des Ngo Dinh Diem annullierte die Wahlen - unterstützt durch Eisenhower - weil sie einen Sieg Ho Minhs befürchteten.

Als Reaktion auf die Wahlannullierung wurde Nationale Befreiungsfront (Front National de Libération FNL) Guerillabewegung als Opposition zur südvietnamesischen Regierung gebildet. Westen nannte die Nationale Befreiungsfront Viet Cong für Vietnam Cong San vietnamesischer Kommunist. Die Befreiungsfront selbst gebrauchte Namen nie.)

Als Reaktion auf den Guerillakrieg begannen die USA militärische Berater zur der Südregierung zu entsenden. Nordvietnam und die stützten die Nationale Befreiungsfront mit Waffen und Militärberatern und regulären Truppen der nordvietnamesischen Armee über ein umfangreiches Wege- und Straßennetz bekannt Ho Chi Minh Pfad transportiert wurden.

Die US-amerikanische Eskalation

Tote Viet-Cong-Kämpfer Mai 1968

Die US-amerikanische Einmischung in den Krieg als ein stufenweiser Prozess die sich als Einmischung über die Jahre unter den aufeinander US-Präsidenten Demokraten wie Republikanern ( Eisenhower Kennedy Johnson und Nixon ) steigerte – entgegen den Warnungen der Militärführung vor einem Bodenkrieg in Asien. Es gab nie eine formale Kriegserklärung aber am 7. August 1964 verabschiedete der US-Kongress eine gemeinsame Resolution zum Tonkin-Zwischenfall (als Reaktion auf einen fälschlich angenommenen von nordvietnamesischen Kanonenbooten auf die US-Zerstörer "Maddox" "Turner Joy" im Golf von Tonkin ) die Präsident Johnson eine breite Unterstützung eine US-Einmischung in den Krieg gab. Am 8. März 1965 landeten die ersten 3.500 US-Marines in bis 1968 wurden 543.000 amerikanische Soldaten dort stationiert; Zahl der getöteten amerikanischen Soldaten belief sich auf über 100 pro Woche. Chef des Pentagons war während dieser Zeit Robert S. McNamara .

Die amerikanischen Einmischung eskalierte weiter als Johnson-Regierung sowie der Kommandant der US-Streitkräfte General Westmoreland wiederholt der amerikanischen Öffentlichkeit versicherten die Runde der Truppensteigerung werde den Sieg bringen. Glaube der amerikanischen Öffentlichkeit an ein "Licht Ende des Tunnels" wurde jedoch durch die am 30. Januar 1968 zutiefst erschüttert (genannt nach Tet Nguyen dem Neujahrsfest dem wichtigsten vietnamesischen Feiertag). Starke von NFL-Guerillas und regulären Einheiten der nordvietnamesischen hatten überraschend mehrere strategisch wichtige Punkte in angriffen. Sogar die amerikanische Botschaft in der Hauptstadt Saigon wurde für einige Stunden von Guerillas Die amerikanische Bevölkerung konnte all dies vor Fernseher mitverfolgen und bekam einen kollektiven Schock. Bilder der rund 700 Journalisten vor Ort zeigten verletzte Soldaten mit übersäte Straßen und zerbombte Städte. Vielen wurde die Tet-Offensive auf einmal klar dass der keineswegs bald gewonnen sein würde.

Obgleich die nordvietnamesische Offensive nicht alle Ziele erreichte und die US-Army die verlorenen bald zurückeroberte überzeugte die überraschende Offensivkraft des den man am Rande des Zusammenbruches glaubte Amerikaner von der Unmöglichkeit des Sieges.

Inzwischen wuchs die Stimmung dass die das amerikanische Volk über einen Krieg ohne Anfang oder Ende in die Irre führte. General Westmoreland verlangte weitere Truppen nach Vietnam senden trat Clark Clifford ein Mitglied aus Kabinett wegen des Krieges zurück.

Widerstand gegen den Krieg

Es gab eine kleine Oppositionsbewegung gegen Krieg innerhalb bestimmter Gebiete der USA die 1964 besonders in Hochschulen begannen. Dieses geschah einer Zeit eines beispiellosen studentischen Engagements. Zusätzlich der Vietnamkrieg dank der neuen Medien in besonderer Eindrücklichkeit und Intensität – wurde der "erste Fernsehkrieg" genannt. Auch bildete eine wesentliche Voraussetzung für das Aufkommen der so genannten "neuen Linken".

In den USA bestand damals noch Wehrpflicht . Viele junge Männer fürchteten nach Vietnam zu werden; Hunderte flüchteten nach Kanada oder um der Einberufung zu entgehen. Einige ließen wehruntauglich schreiben andere zögerten die Frist studienbedingt Wieder andere gingen zur Nationalgarde oder traten Friedenskorps bei um Vietnam zu vermeiden. Das Volk wurde durch den Krieg polarisiert.

Die Kriegsunterstützer befürchteten gemäß der Domino-Theorie sobald der Süden in kommunistische Hände würden andere Nationen in Südostasien binnen kurzer wie Dominosteine fallen. Militärische Kriegsgegner betonten dass eigentlich ein politischer Konflikt ausgetragen werde und militärischen Vorgehen klare Zielsetzungen fehlten.

Zivile Kritiker des Krieges brachten vor der Regierung von Südvietnam politische Legitimität fehle dass die Unterstützung des Krieges unmoralisch sei.

Am 1. Februar 1968 wurde ein Vietcong durch den südvietnamesischen Nguyen Ngoc Loan standrechtlich hingerichtet. Loan schoss den Verdächtigen offener Straße vor Journalisten in den Kopf. filmisch und fotografisch dokumentierte Exekution bewirkte ein weiteres Anwachsen der öffentlichen in den USA am Krieg und trug dazu bei die weltweite Antikriegsstimmung zu verstärken. Foto erschien auf zahlreichen Titelseiten und der Eddie Adams gewann schließlich sogar den Pulitzer-Preis dafür. Jedoch bereute er später das veröffentlicht zu haben da es seiner Meinung falsch interpretiert worden war und verteidigte mehrmals den ehemaligen Polizeichef.

Ein anderes Bild das zwar erst 1972 aufgenommen wurde gilt heute wohl als bekannteste Foto des Vietnamkrieges. Es zeigt eine von angsterfüllten vietnamesischen Kindern die vom Ort Gefechts direkt auf den Fotografen Nick Ut kommen. In der Mitte dieses Bildes sieht 'Kim Phuc' ein kleines Mädchen das nach Napalm -Angriff schwerste Verbrennungen am ganzen Körper erlitten Das Foto entstand nahe dem Dorf 'Trang als ein südvietnamesischer Pilot beim Angriff auf nordvietnamesische Stellung fälschlicherweise eigene Soldaten und Zivilisten Entgegen falscher Behauptungen waren keinerlei amerikanische Soldaten dem Angriff beteiligt. Dies wurde durch mehrere anwesende Journalisten – unter ihnen auch Nick – bestätigt. Das Bild wurde zum Symbol die Grausamkeiten des Vietnamkrieges und gewann ebenfalls Pulitzer-Preis . 'Kim Phuc' überlebte ihre schweren Verbrennungen setzt sich heute als ehrenamtliche UNESCO -Botschafterin für Frieden ein.

Die USA begriffen dass die südvietnamesische eine feste Basis im Volk benötigte wenn den Aufstand überleben wollte. Um dieses Ziel Herzen und den Verstand" des vietnamesischen Volkes gewinnen wurden die Einheiten der US-Armee als deklariert. Ein Teil der Truppen sollte sich "nationalen Aufbau" betätigen: dem Bau (oder Wiederaufbau) Schulen öffentlichen Gebäuden Straßen und anderer Infrastruktur; Programme für Zivilisten die keinen Zugang zum Hilfe hatten; Erleichterung von Mitarbeit unter den zivilen Verantwortlichen; Hygiene und andere Maßnahmen für etc.

Diese Politik die "Herzen und den des vietnamesischen Volkes zu erobern kollidierte jedoch mit anderen Aspekten des Krieges dem viele Zivilisten zum Opfer fielen. Die politischen Richtlinien das Hauptgewicht auf das "Leichenzählen" als Maß militärischen Erfolges.

Die südvietnamesische Regierung bekämpfte die politische durch Maßnahmen wie Folter politische Gefangenschaft und Durchführung einer Einmannwahl zum Präsidenten 1971 . Die meisten Amerikaner unterstützten zu diesem die Fortführung des Krieges. Neben der oben Domino-Theorie sah man in der Verhinderung einer Übernahme der Regierungsgewalt in Südvietnam eine vornehme Viele Amerikaner fürchteten auch einen Gesichtsverlust im eines Ausstiegs aus dem Krieg was Präsident allerdings später selbst einen "ehrenvollen Frieden" nannte.

Einige Amerikaner widersetzten sich dem Krieg moralischen Gründen und sahen in ihm einen Krieg gegen die vietnamesische Unabhängigkeit oder eine in einem fremden Bürgerkrieg; andere widersetzten sich sie keine klaren Ziele sahen und ihn ungewinnbar hielten. Einige Antikriegsaktivisten waren selbst Vietnamveteranen die Organisation "Vietnamveteran gegen den Krieg" zeigte. US-Schauspielerin Jane Fonda besuchte während des Krieges das nordvietnamesische Hanoi was ihr starke Anfeindungen einbrachte.

Anders als bei vorhergegangenen amerikanischen Kriegen die vom Vietnamkrieg heimkehrenden Soldaten nicht als verehrt; Soldaten wurden manchmal sogar wegen Kriegsverbrechen

1968 begann Präsident Lyndon B. Johnson seine Wiederwahlkampagne. Ein Mitglied seiner eigenen Eugene McCarthy trat gegen ihn mit einer an. McCarthy verlor die erste Vorwahl in New Hampshire aber er schnitt überraschend gut gegen Amtsinhaber ab. Im weiteren Verlauf des Vorwahlkampfs der Präsident am 31. März eine überraschende Fernsehansprache in der er Pariser Friedensgespräche mit Vietnam ankündigte.

Nach der Niederlage Johnsons im Wahlkampf Robert Kennedy für die Antikriegsplattform an. Auch Johnsons Hubert Humphrey trat an und versprach die Regierung weiterhin zu unterstützen.

Robert Kennedy wurde in diesem Sommer ermordet; Humphrey die Nominierung der Demokraten und trat gegen Richard Nixon zur Wahl an. Während des Wahlkampfes Nixon einen geheimen Plan zur Beendigung des zu haben.

Die Opposition gegen den Vietnamkrieg in Australien verfolgte eine ähnliche Linie wie die USA besonders mit dem Widerstand zur Einberufung. australische Ausstieg aus dem Krieg begann 1970 unter John Gorton und wurde 1972 unter Gough Whitlam beendet.

Am 21. Januar 1977 begnadigte Präsident Jimmy Carter diejenigen Amerikaner die aus Protest gegen Vietnamkrieg die Steuerzahlung verweigert oder gekürzt hatten.

Moderne Kriegsführung

Der Vietnamkrieg bot den durch den Krieg hochgerüsteten Vereinigten Staaten die seltene Gelegenheit neu entwickelten Waffen zu erproben und auch sowjetisches Kriegsgerät einzusetzen um ihre Wirkung auch Fall eines globalen Konflikts mit der UdSSR

Die technische Überlegenheit lag zu jeder des Konflikts auf Seiten der Amerikaner. Jagdbomber die F-4 Phantom sicherten die Lufthoheit strategische die in Guam aufstiegen ermöglichten Flächenbombardements des nicht zuletzt mit dem zu dieser Zeit nicht geächteten Napalm . Ebenso gewährte der exzessive Gebrauch von eine ungeahnte Mobilität.

All diese Vorteile wurden jedoch zunichte durch den Dschungel der jedem Waffensystem die nahm und dem Viet Cong perfekte Deckung beispielsweise für Hinterhalte. Das erklärt auch warum GIs durchschnittlich 50.000 Schuss verfeuerten um einen auszuschalten. Die amerikanischen Truppen verschossen mit ihren Sturmgewehren so genannte Hochgeschwindigkeitsgeschosse. Deren Flugbahn wurde Blätter abgelenkt. Dies war mit ein Grund den hohen Munitionsverbrauch.

Das militärische Potenzial der Vietnamesen war begrenzt. Die gelieferten Waffen der UdSSR stellten keiner Zeit eine ernsthafte Bedrohung dar für überlegenen amerikanischen Truppen zumal eine professionelle Bedienung war. Die Guerilla-Taktiken jedoch erwiesen sich als wirkungsvoll für die im Dschungelkrieg unausgebildeten Amerikaner.

Die Vietnamisierung

Nach seiner Wahl begann Präsident Nixon Politik des langsamen Ausstieges aus dem Krieg. Ziel war die südvietnamesische Armee stufenweise aufzubauen sie den Krieg eigenständig führen konnte. Diese wurde der Grundstein der so genannten Nixon-Doktrin . In Bezug auf Vietnam wurde die Vietnamisierung genannt. Das Ziel der Vietnamisierung war südvietnamesischen Armee zu ermöglichen selbst der Nationalen und der nordvietnamesischen Armee standzuhalten. Während dieser begannen die USA nach und nach ihre aus Vietnam abzuziehen. Die Bombardements wurden jedoch fortgesetzt. Allerdings starben immer mehr amerikanische Soldaten unter Nixon wurden mehr Bomben geworfen als Johnson so dass eine Lösung der USA dem Krieg nicht erkennbar wurde.

1970 ordnete Nixon einen militärischen Überfall auf an um die an Südvietnam grenzenden Rückzugsgebiete nationalen Befreiungsfront zu zerstören. Diese Tätigkeit löste Proteste in amerikanischen Hochschulen aus. Vier Studenten während Demonstrationen von Truppen der Nationalgarde in Universität Kent State erschossen. Eine Absicht des war die kommunistischen Streitkräfte tiefer nach Kambodscha treiben um das Land zu destabilisieren was Faktor für den Aufstieg der Roten Khmer war die 1975 an die Macht kamen. Das Ziel Angriffe war eigentlich die Nordvietnamesen an den zurückzubringen um sie mit in die südvietnamesische zu holen. Es wurde auch behauptet dass Zahl der amerikanischen und südvietnamesischen Opfer verringert wenn die Militär- und Versorgungseinrichtungen der Kommunisten würden.

Mit amerikanischer Luft- und Artillerieunterstützung drangen Truppen am 13. Februar 1971 nach Laos ein. Während der Wahl 1972 war der Krieg noch einmal eine in den USA. Der Antikriegskandidat George McGovern trat gegen Präsident Nixon an. Nixons Henry Kissinger erklärte kurz vor der Wahl dass Frieden vor der Tür" stehe womit er schlug der warnend auf eine Eskalation des hingewiesen hatte. Jedoch wurde ein Friedensvertrag bis nächsten Jahr nicht abgeschlossen woraus viele schlossen Kissingers Ankündigung ein politischer Trick gewesen war.

Kissingers Fürsprecher erklärten die nordvietnamesischen Unterhändler Kissingers Äußerung als Gelegenheit gebraucht die Regierung in Verlegenheit zu bringen um sie am zu schwächen. Die USA führten das schwere Nordvietnams weiter bis zum 30. Dezember 1972 .

Das Ende des Krieges

Südvietnamesische Zivilisten versuchen mit dem letzten US-Helikopter Landes zu fliehen

Die Friedensvereinbarung dauerte nicht lange. Obgleich Südvietnam versprochen hatte im Falle einer bröckelnden Situation Militärunterstützung zur Verfügung zu stellen stimmte Kongress gegen jede weitere Finanzierung militärischer Tätigkeiten der Region. Nixon kämpfte auch um sein Überleben im anwachsenden Watergate-Skandal also unterblieb die versprochene Militärunterstützung. Die wurde zwar weitergeführt hatte aufgrund der verbreiteten in der südvietnamesischen Regierung allerdings wenig Verbesserungen die Bevölkerung zur Folge. Der 94. Kongress stimmte schließlich für ein völliges Beenden Hilfe.

Am 15. Januar 1973 gab es einen Fortschritt in den Präsident Nixon verkündete die Beendigung der Offensive Nordvietnam der später ein einseitiger Rückzug der aus Vietnam folgte.

Die Pariser Friedensverträge wurden am 27. Januar 1973 unterzeichnet womit die USA offiziell ihre in den Vietnamkonflikt beendeten. Die ersten amerikanischen wurden am 11. Februar von Nordvietnam entlassen.

Anfang 1975 drang der Norden in den Süden und vereinigte das Land unter seiner Kontrolle. Saigon wurde am 30. April 1975 eingenommen. Nordvietnam vereinigte Nord- und Südvietnam 2. Juli 1976 zur Sozialistischen Republik Vietnam. Saigon wurde Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt zu Ehren des ehemaligen Präsidenten Nordvietnam.

Kriegsverbrechen

Der Vietnamkrieg war auch durch diverse gekennzeichnet.

My Lai (Son My)

Das Massaker von My Lai (oder Massaker von Son My nach dem damaligen vietnamesischen Namen des ist das bekannteste der amerikanischen Kriegsverbrechen in

Am 16. März 1968 überfiel eine Einheit der US-Armee unter von Leutnant Willam Calley das der Kollaboration den Nordvietnamesen verdächtigte südvietnamesische Dorf My-Lai. Obwohl keine der dort vermuteten nordvietnamesischen Kämpfer finden wurden in wenigen Stunden etwa 400 bis Zivilisten insbesondere Frauen und Kinder umgebracht und das Dorf niedergebrannt. Einige Bewohner wurden auch und gefoltert. Kaum ein Soldat verweigerte den zum Mord.

Erst viel später am 5. Dezember 1969 wurde im 'Life'-Magazin ein ausführlicher Artikel das Massaker von My Lai veröffentlicht: Die Weltöffentlichkeit reagierte geschockt. Seymour Hersh der Journalist der die Umstände der recherchiert hatte bekam 1970 den Pulitzer-Preis für internationale Berichterstattung.

Erst Jahre später und erst nach Druck der Kriegsgegner in den USA wurde das Verbrechen offiziell zur Kenntnis Lediglich William Calley wurde 1971 zu lebenslanger verurteilt die er aber nie antreten musste. 1974 wurde er von Präsident Nixon begnadigt und auf Bewährung aus seinem Hausarrest

Kriegsopfer

Kriegsdenkmal in Washington D.C. (März 2002)

Die Zahl der Kriegstoten ist schwer schätzen da amtliche Aufzeichnungen schwierig zu finden nicht vorhanden sind und viele der Getöteten die Bombardierung buchstäblich zerstückelt wurden. Viele Jahre Nordvietnam die korrekte Opferzahl zu Propagandazwecken.

Es ist auch schwierig genau zu was als "Vietnamkriegsopfer" gilt; noch heute werden durch nicht explodierte Sprengkörper getötet. Vergiftungen und durch weitflächigen Einsatz von so genannten Entlaubungsmitteln Agent Orange ") und gewaltige soziale Probleme die ein Land mit so vielen Toten mit sich sowie die Verkürzung der Lebenserwartung wirken bis die Gegenwart.

Die niedrigsten Opferschätzungen basierend auf zuletzt nordvietnamesischen Aussagen belaufen sich auf 1 5 getötete Vietnamesen. Vietnam gab am 3. April 1995 Zahlen frei wonach insgesamt eine Million Kämpfer und vier Millionen Zivilisten im Krieg wurden.

58.226 amerikanische Soldaten starben im Krieg sind vermisst. Australien verlor ca. 500 der nach Vietnam entsandten Soldaten; Neuseeland verlor 38 Soldaten.

Nach dem Krieg führten die rigorosen der vietnamesischen Sieger einschließlich der Konzentrationslager und zu einem Exodus von zehntausenden Vietnamesen. Viele Flüchtlinge flohen mit dem Boot und wurden Boat People bekannt. Sie wanderten nach Hongkong Frankreich Kanada in die USA und andere Länder aus.

Eine Reihe durch den Vietnamkrieg ausgelöster und Krankheiten prägen bis heute das Leben die diese dramatische Zeit erlebt und erlitten

Zeittafel

  • 1945 Nachdem Japan aus Vietnam abgezogen war übernahmen die Kommunisten die Führung im Norden Vietnams. Ho Tschi-minh ruft in Hanoi die unabhängige Demokratische Republik Vietnam aus.
  • 1946 In Südvietnam wird von Frankreich eine Gegenregierung eingesetzt.
  • 1950 Während die Regierung in Nordvietnam von der Sowjetunion und China anerkannt wird unterstützen die USA und Großbritannien Südvietnam.
  • 1954 In Genf wird auf der Indochina-Konferenz beschlossen dass entlang des 17. Breitengrades vorläufig geteilt wird. werden freie Wahlen vorbereitet.
  • 1955 Die amerikanische Regierung beginnt Südvietnam militärisch unterstützen.
  • 1956 Aus Angst vor einem kommunistischen Wahlsieg der südvietnamesische Machthaber Diem die gesamtvietnamesischen Wahlen.
  • 1960 In Südvietnam bildet sich die Guerillaorganisation Vietcong.
  • 1962 In den USA wird der Bestand militärischen Beratern von 700 auf 16.000 vervielfacht.
  • 1964 Im Golf von Tonking wird der " Maddox " von nordvietnamesischen Streitkräften angegriffen. Auf Grund Vorfalls beschließt der US-Kongress Präsident Lyndon B. Johnson freie Hand bei Militäreinsätzen in Vietnam gewähren.
  • 1965 Die Operation " Rolling Thunder " bildet mit schweren Bombardements in Nordvietnam Auftakt des Vietnamkrieges. Bis zum Jahresende werden Südvietnam 200.000 US-Soldaten stationiert.
  • 1966 Im Laufe des Jahres wird das Truppenkontingent in Südvietnam auf 400.000 Soldaten erweitert.
  • 1967 Mittlerweile werden in den USA zunehmend gegen den Krieg registriert. Der Aufmarsch wird fortgesetzt so dass sich zum Jahresende 500.000 in Vietnam befinden.
  • 1968 Während der so genannten "Tet-Offensive"des Vietcongs die US-Truppen in Bedrängnis. Präsident Johnson stoppt Bombardierungen während in Paris erste Friedensgespräche geführt werden. Richard Nixon wird neuer Präsident der USA. Sein wird Henry Kissinger . In dem Dorf My Lai verüben US-Truppen ein Massaker an der
  • 1969 Unter dem Stichwort "Vietnamisierung" will Nixon US-Truppen nach und nach aus Vietnam abziehen.
  • 1972 Die nordkoreanische Armee verletzt die Grenze des 17. Breitengrades und betritt südvietnamesisches Gebiet. U.S. Air Force verschärft erneut ihre Bombardierungen in Nordvietnam.
  • 1973 In Paris wird das Waffenstillstands-Abkommen geschlossen markiert den Austritt der USA aus dem Bis März 1973 verlassen die amerikanischen Truppen Land. Der Bürgerkrieg ist jedoch nicht beendet.
  • 1975 Mit der Eroberung Saigons am 30.April durch kommunistische Truppen findet Vietnamkrieg sein Ende.

Filme

Der Vietnam-Konflikt wurde zwar in verschiedenen thematisiert bzw. diente als Handlungskulisse; eine angemessene steht jedoch bis heute aus. Kritische US-Filme

Es ist bei diesen Filmen wie bei anderen durchaus kritischen amerikanischen Aufarbeitungen des auffällig dass durchweg im wesentlichen die Leiden amerikanischen Soldaten dargestellt werden aber kaum die vietnamesischen Bevölkerung.

Literatur

Weblinks


Siehe auch: Liste der Kriege Killing Fields



Bücher zum Thema Vietnamkrieg

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