Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Villa rustica bezeichnet man ein Landhaus bzw. Landgut römischen Reich .
Sie war Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Betriebs bestand meist aus einem Hauptgebäude und mehreren eines ummauerten Hofs gelegenen Wirtschafts- und Nebengebäuden.
Das Haupthaus war meist im klassisch Stil gehalten. Die Front gliederte sich in Eckrisaliten (mehr oder weniger hohe Ecktürme) und Portikus. Der Zugang erfolgte über eine offene (= Portikus ) die in einen Innenhof führte. Von waren die Wohn- und Arbeitsräume des Hausherrn seiner Familie erreichbar.
Die Villen verfügten über beheizbare Baderäume eigene beheizbare Badehäuser oft waren auch einzelne über Fußbodenheizung ( Hypokausten ) zu beheizen. Sie wiesen auch in Regel einen Keller auf der entweder als oder als Hausheiligtum für die Laren und andere Schutzgötter diente.
Hausherr der Villa rustica war oft aus dem Militärdienst ausgeschiedener Veteran der innerhalb der provinzialen Infrastruktur Versorgungsaufgaben die nahe gelegenen Städte und Garnisonen übernahm.
In den germanischen Provinzen nutzen die 260 einrückenden Alamannen die Villen nach ihren technischen Möglichkeiten z.B. durch Einzug von Fachwerkwänden.