Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Visuelle Poesie verbindet Bild und Schrift. Sie reicht der Gestaltung der Buchstaben bis zu ganzen Auch der umgekehrte Weg ist möglich also der Grafik zur Schrift die meist der Bestandteil ist. Sie bildet dann entweder selbst Grafik oder wird von ihr begleitet. Mit Augen visueller Poeten gesehen werden Notizzettel Plakate Zeitungen wilde Versammlungen von Buchstaben sich über Wände oder Seiten windende schlängelnde Sätze mörderische oder erfundene Alfabete wachsend in Alfabeeten Menschen Buchstaben die durch die Texte der Städte und durch lesbare Landschaften fahren. Die Wirklichkeit sich „wie beschrieben“. Auch ein Gespräch zwischen kann visuelle Poesie sein in der Wirklichkeit mitunter in mittelalterlichen Gemälden in alten Kirchenfenstern auch in guten Comics.
Die Eigenschaften der Sprache verführen zu Denn sie spiegelt die Welt. Sie enthält die Sinne aufnehmen was Menschen erleben und sie daraus machen. Sie ist beladen mit und verhält sich synästhetisch. Denn im Moment Interpretation werden die mit dem Gesagten verbundenen aufgerufen und das können sehr viele auch miteinander verbundene Gedanken sein. An der Interpretation Sprecher und Hörer bzw. Schreiber und Leser gemeinsam beteiligt.
Nahe liegt dass es die visuelle seit der Erfindung der Schrift gibt. Die Schriftzeichen waren allerdings selber Bilder. Erst als Zeichen abstrakt wurden fingen die Schreiber an auch künstlerisch zu nutzen. Der Lyriker Simonides von Keos (6./5.Jh. v. Chr.) meinte dass Malerei „eine stumme Poesie und die eine redende Malerei“ sei. Aus magischen Gründen die alten Griechen den Akephalos (Der Kopflose) an moderne Textbilder erinnert. In die Umrisse Figur sind Texte geschrieben. Und über den trägt sie statt einen menschlichen fünf Schlangenköpfe. und Bild sind auch außerhalb Europas verschmolzen. chinesische und arabische Kalligraphie benutzen Schrift als in oder für Bilder. Gedichte In arabischer können die Gestalt des Beschriebenen annehmen zum Kamele oder Vögel. Die Rubayat des Persers Khayyam sehen in ihrer arabischen Form auch sie zu verstehen wunderbar aus. In China Malerei und Schrift einer feinen Ästhetik. Die Wang formulierten es so: Jeder horizontale Pinselstrich einer kampfbereiten Wolkenmasse jeder geschwungene Haken einem gespannten Bogen jeder Punkt einem von hohen herabstürzenden Stein jeder mehrfach gebogene Pinselstrich einem jeder längere Strich einer alten ausgedörrten Weinrebe jeder schnelle und freie Pinselstrich einem losstürmenden (Aus: Pál Miklós. Das Drachenauge. Einführung in Ikonographie der chinesischen Malerei. Leipzig 1981. S. im Mittelalter entstandene Schriften waren oft Kunstwerke. „Spektrum der Wissenschaft“ (Novemberheft 2003) wird eine aus dem Werk des Gelehrten Albertus Magnus lebte etwa von 1200 bis 1280) „Über und Wachen“ wiedergegeben. In der Mitte steht Aristoteles-Text an den Seiten hängt wie Flügel Kommentar des Averroes und beide umgibt der des Albertus Magnus. Die Schrift schimmert braunrot nach oben links verschoben ein rotes Zentrum übergroße und verzierte Anfangsbuchstabe des innersten Textes. Barockzeit spielte mit Labyrinthgärten Bäumen und anderen aus Texten und Gedichten. Zur Zeit wird ein Plakat angeboten in welchem diese Tradition leben scheint. Es zeigt die europäische Geschichte Baum.
Natürlich tauchen in allen Bereichen Anklänge Notenblätter Landkarten die sehr schöne Beispiele für algorithmische Abbildungen der Geographen sind und so Überhaupt erfinden Wissenschaftler poetische Mischungen aus Text Bild. Die Astronomen z.B. beschreiben und bebildern Weltall als wären sie visuelle Poeten. obwohl es wissenschaftlich meinen. Ähnlich gehen Genetiker vor auch Mathematiker. Einer der bekanntesten visuellen Poeten vergangenen Jahrhunderts Carlfriedrich Claus glaubte lange er Gehirnforschung denn er meinte wenn er Texte die sich unter seiner Hand in Bilder würde das Denkvorgänge erkennen lassen. Erst ein sagte ihm das sei kunst.
Im weiteren Sinn ist also Sprache allen ihren Formen und Ebenen auch immer für das Auge sowohl Sprechende oder Schreibende auch in den Computer Tippende als auch was und wie sie in die Luft das Papier und den Bildschirm malen. Es nur darauf an es zu sehen und hören oder sogar zu riechen und zu Oder klingen nicht Laute dunkel und hell sie in den Farben der Vokale und und schmecken süß oder sauer und scharf das „R“?
Die poetische Energie lebt als Urkraft allen menschlichen Tätigkeiten. Sprache ist synästhetisch und von Anfang an vieldeutig. Beides zusammen verführt Metaphern die aber gar nicht unbedingt welche weil schon vorgegeben durch die Struktur der Die Künste verschmelzen oder umgekehrt sie sind scheinbar getrennt. Die Wissenschaft braucht die poetische als Ansporn und Ausdrucksmittel. Aus diesen Gründen wir alle visuelle Poeten.