Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Vita (lat. vita = "Leben Lebenszeit Lebensweise") ist im die literarische Beschreibung des Lebens einer bekannten und zählt zur literarischen Gattung der Biographie . Traditionell werden bevorzugt antike und mittelalterliche Biographien "Viten" (oder "Vitae") genannt. Eine stellen die Heiligenlegenden dar.
Während im neueren Sprachgebrauch eine Vita sich auf den schlicht dokumentierten Lebenslauf beschränken kann lag früher die Hauptfunktion meisten Viten eher nach Art einer Laudatio der Hervorhebung der Tugenden ihrer Helden und in einer historisch zuverlässigen Lebensschilderung. Sie sollten Lesern oder Zuhörern moralische Anleitungen für ihr eigenes Leben geben gewisse Wertvorstellungen untermauern.
In der Antike gab es zunächst von Philosophen und Schriftstellern später schilderten die Viten v.a. das von Feldherren und Staatsmännern. Das Wort " Vita " taucht zum ersten Mal im Werk De viris illustribus von Cornelius Nepos auf. Einen wichtigen auf die Herausbildung der literarischen Form hatten die Darstellungen griechischer und römischer Staatsmänner von Plutarch oder De vita Caesarum von Sueton .
Auf dem antiken Schema bauen im Mittelalter einerseits Fürstenviten wie etwa die Vita Magni von Einhard (um 830 ) oder eine Vita Kaiser Karls IV. auf andererseits Heiligen- und Märtyrerviten wie Vita Sancti Martini von Sulpicius Severus oder Vita Benedicti von Gregor dem Großen .
Im Spätmittelalter entstehen auch wieder Künstlerviten etwa Das Leben Dantes von Giovanni Boccaccio (um 1360 ).