Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Vitalienbrüder ( Vitalianer ) ist ein Ausdruck aus dem Spätmittelalter . Er stammt aus dem Französischen wo man zu Beginn des hundertjährigen Krieges das Kriegsvolk welches das Heer versorgte vitailleurs nannte.
Als Königin Margarete von Dänemark König Albrecht von Schweden nebst seinem Sohn Erich 1389 bei Falköping besiegt und gefangen genommen und 1391 Stockholm belagerte heuerten dessen Verwandte die Herzöge Mecklenburg in Rostock und Wismar Seefahrer an um die Lebensmittelversorgung Stockholms im gegen Dänemark aufrecht zu erhalten.
Diese Seefahrer die Vitalienbrüder genannt wurden sollten außerdem im Seekrieg Kriegs- und Handelsschiffe versenken und den Seehandel durch Kaperfahrten unterbinden. Glückliche Erfolge gegen die und Schweden brachten den Vitalienbrüdern starken Zulauf. eroberten 1392 die Insel Gotland und wurden unter der Losung - Freunde aller Welt Feinde" - gefürchtete Seeräuber.
Schließlich wurden die Vitalienbrüder 1398 vom Deutschen Orden unter Konrad von Jungingen aus Gotland dem Orden von Schweden verpfändet war vertrieben. mit Königin Margarete erklärten jetzt auch die Hansestädte Hamburg und Lübeck die Vitalienbrüder zu Feinden worauf ein in die Heimat zurückkehrte. Viele ehemalige Vitalienbrüder aber als Seeräuber in der Nordsee aktiv wo sie bei den friesischen Aufnahme fanden und sich selbst Likedeeler nannten weil sie die Beute auf Besatzungsmitglieder gleich verteilten.
Engländer Dänen Schweden und besonders die England handelnden Schiffe der Hansestädte wurden von ihnen ohne Unterschied beraubt sie endlich 1401 von den Hamburgern bei Helgoland und auf der Weser entscheidend geschlagen und ihre Anführer Klaus Störtebeker Godeke Michels und Wigbold in Hamburg wurden. Die letzte Erwähnung der Vitalienbrüder stammt 1429 als sie Bergen plünderten und niederbrannten.