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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Mai 2013 

Volkspolizei


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Die Volkspolizei (kurz VP) war die Polizei der DDR .

Schon am 1. Juli 1945 wurde die Volkspolizei in der sowjetisch besetzen Zone eingeführt. Ab 1952 wurde der Abschnittsbevollmächtigte in den Städten und Gemeinden nach Vorbild eingeführt.

Die Volkspolizei unterstand dem Minister des der DDR dessen Amtsbezeichnung gleichzeitig auch "Chef Deutschen Volkspolizei" lautete.

Die Volkspolizei gliederte sich in die Schutzpolizei Verkehrspolizei Kriminalpolizei und Transportpolizei wobei letztere die Sicherung der Bahnhöfe und Anlagen der Deutschen Reichsbahn zuständig war. Außerdem unterstand das gesamte als Abteilung Paß- und Meldewesen der Volkspolizei.

Die zur Volkspolizei gehörenden Einheiten der ( VP-Bereitschaft ) und der Transportpolizei-Bereitschaften unterstanden übrigens wie die Deutsche Grenzpolizei als Vorläufer der DDR-Grenztruppen in den 1950er Jahren kurzzeitig dem Ministerium für Staatssicherheit .

Auch die Volkspolizei hat – wie Ministerium für Staatssicherheit – mit inoffiziellen (kriminalpolizeilichen) (IKM) also mit Spitzeln gearbeitet; zuständig für Führung der IKM war das Arbeitsgebiet I Kriminalpolizei.

Langjähriger Minister des Innern und Chef Deutschen Volkspolizei war Armeegeneral Friedrich Dickel.

Literatur:

Diedrich/Ehlert/Wenzke (Hg.): Im Dienste der Partei. Handbuch der bewaffneten der DDR . Chr. Links Berlin 1998

Lindenberger Thomas: Volkspolizei. Herrschaftspraxis und öffentliche Ordnung im SED-Staat . Böhlau Weimar 2003




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