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Volkssturm


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Der Volkssturm wurde im September 1944 von der nationalsozialistischen Regierung einberufen um die regulären Truppen deutschen Wehrmacht zu verstärken. So sollten alle bislang nicht kämpfenden waffenfähigen Männer zwischen 18 bis Jahre eingezogen werden um den Kernbereich des Deutschen Reiches zu verteidigen und so den deutschen Endsieg " herbeizuführen. In den Plänen der nationalsozialistischen Regierung unter Adolf Hitler war eine von sechs Millionen Männern angestrebt.

Die Rekutierung des Volkssturms unterstand der des Chefs der Parteikanzlei der NSDAP Martin Bormann . Die Organisation unterstand jedoch dem militärischen Heinrich Himmlers . Als äußeres Kennzeichen trugen die Eingezogenen Armbinde mit dem Aufdruck "Deutscher Volkssturm". Das des Volkssturmes umfasste in erster Linie Bau- Schanzarbeiten Sicherungsaufgaben und die Verteidigung von Ortschaften in unmittelbarer Heimatgegend.

Auf Adolf Hitler vereidigt und von nationalsozialistischen Propaganda als entscheidende Reserve gegen die Alliierten aufgewertet zogen die zumeist jugendlichen Hitlerjungen alten Männer notdürftig bewaffnet und schlecht ausgebildet einen ungleichen Kampf gegen einen überlegenen Gegner. Funktionalität ihrer Karabiner Panzerfäuste und Maschinengewehre mussten zumeist erst in Schnellkursen erlernen. Der militärische der schlecht ausgerüsteten "Volkssturm"-Verbände war aus diesem eher gering. Bei Feindberührung lösten sich einige sogar auf oder ergaben sich diesem.

Nichtsdestotrotz zeigte die jahrelange Greuelpropaganda gegen sowjetischen Gegner im Osten bei einigen Volksturmverbänden Wirkung. So verteidigten 15.000 Angehörige des Volkssturms Soldaten der Wehrmacht in panischer Angst monatelang das belagerte Breslau bis in den Mai 1945 hinein.

Insgesamt hatte der Volkssturm hohe Verluste minimaler militärischer Wirkung zu verzeichnen.

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