Eine Volkszählung (auch: Zensus) ist eine angeordnete Erhebung von statistischen Bevölkerungsdaten wobei die Bürger zur Auskunft verpflichtet sind. In modernen werden i.d.R. alle 10 Jahre meist zu eines neuen Jahrzehnts Volkszählungen durchgefuhrt. Das Motiv die Durchführung einer Volkszählung liegt im Bestreben politischen Entscheidungsträger möglichst genaue Informationen über verschiedenste Parameter zu erhalten die als Grundlage für politische und verwaltungsmäßige Handeln genutzt werden sollen. beruhen etwa die Planung von Wohnungsbauprogrammen Maßnahmen Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur Bemessungsgrundlagen für die der öffentlichen Haushalte oder Steuerschätzungen auf den die durch eine Volkszählung gewonnen werden können.
Eine methodische Besonderheit von Volkszählungen besteht dass anders als bei normalen empirischen Untersuchungen etwa eine repräsentative Stichprobe sondern sämtliche Haushalte nahezu die gesamte Bevölkerung direkt befragt wird siehe auch Grundgesamtheit ).
Die ermittelten Daten werden durch fortlaufende durchgeführte Repräsentativ-Befragungen (dem so genannten Mikrozensus ) fortgeschrieben und auf die Basisdaten der Volkszählung hochgerechnet. Die Stichprobengröße für diese Befragungen in Deutschland gesetzlich auf 1% der Bevölkerung Da die daraus resultierende Fehlerquote mit den steigt ist in größeren Abständen eine Wiederholung Volkszählung und damit eine Aktualisierung der Basisdaten
1. Dezember 1900 - Eine Volkszählung im Deutschen Reich 56.345.014 Einwohner. Das entspricht einem Bevölkerungszuwachs von 7 78 Prozent in den letzten fünf