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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Vollwerternährung


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Vollwerternährung ist ein Ernährungskonzept das der Bakteriologe Hygieniker Werner Kollath (Professor in Breslau Rostock und Freiburg im Breisgau ) erstmals 1942 im Buch Die Ordnung unserer Nahrung vorgestellt hat.

Der Grundgedanke ist das Postulat Lebensmittel umso wertvoller und gesünder je weniger sie werden. Kollath unterteilte die Lebensmittel in sechs Wertstufe 1 haben unveränderte frische Lebensmittel die nicht wurden Wertstufe 2 mechanisch veränderte Wertstufe 3 enzymatisch veränderte Wertstufe 4 hitzebehandelte Wertstufe 5 konservierte oder stark verarbeitete und Wertstufe 6 schließlich isolierte Lebensmittelsubstanzen oder ihre Kombination. werden die ersten drei Stufen oft zusammengefasst. werden in absteigendem Maß als "Lebensmittel" empfohlen den anderen drei "Nahrungsmitteln" wird abgeraten. Nach Theorie enthalten nur möglichst unbehandelte Lebensmittel genügend Inhaltsstoffe die er "Auxone" nannte. Durch den von Auxonen würde "Mesotropie" eine Mangelernährung die chronischen Erkrankungen führe hervorgerufen.

Neben den Wertstufen wird bei der allgemein auf eine fettarme Ernährung mit geringem von tierischen Produkten Wert gelegt vegetarisch muss aber nicht sein.

Die Einteilung der Lebensmittel in Wertstufen nicht immer nachvollziehbar: So gilt z. B. als hitzebehandelt (Wertstufe 4) Innereien aber werden den isolierten Substanzen (Wertstufe 6) gezählt; blanchierte gelten als unerhitzt (Wertstufe 1) Fruchtsäfte dagegen erhitzt (Wertstufe 4); Früchtetee wird als unerhitzt als erhitzt eingestuft; Muscheln werden als mechanisch eingeordnet.

Der in der Vollwertkost vor allem Verzehr von rohem Frischkornbrei und gekeimtem Getreide bei einigen Getreidearten zu gesundheitlichen Komplikationen führen dabei auch Pflanzenabwehrstoffe in den Darm gelangen die Verdauung behindern und zur Bildung von wie Methanol Butanol Propanol und Fuselalkoholen führen. Besonders bei längerfristigem Verzehr von ("Nun musste es auffallen dass die Menschen niemals den Weizen als Frischkornschrot gegessen haben." Kollath ) besteht die Gefahr einer Unterversorgung mit und Eiweißen deren Aufnahme durch die Abwehrstoffe wird. Durch die Behinderung der Stärkeverdauung können Darmpilze einnisten.

Es gibt Belege dass Vollwerternährung zeitlich als Diät wirkungsvoll ist doch sollte die individuelle beachtet werden. Vollwerternährung kann unter Umständen zu Blähungen Verdauungsstörungen Schädigungen von Darmschleimhaut und Immunsystem und Menstruationsstörungen führen. Dauerhaft angewendet oder während Schwangerschaft bedarf sie ärztlicher Aufsicht. Durch klinische wurde eine positive Wirkung der Vollwerternährung bisher belegt.

Heute gibt es eine Vielzahl von der Vollwerternährung die im Zuge der Umweltbewegung 1970er und 1980er Jahre eine Renaissance erfahren




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