Vorarlberg (Aussprache: das Präfix "vor" wird mit gebunden) ist das westlichste Bundesland Österreichs und liegt zwischen dem Bodensee dem und dem Arlberg. Vorarlberg hat gemeinsame Grenzen der Schweiz Deutschland Liechtenstein und dem österreichischen Bundesland Tirol . Ugs. wird Vorarlberg auch als Ländle bezeichnet.
Vorarlberg war mindestens seit 500 v. Chr. vom keltischen Volksstamm der Brigantier besiedelt. Im Jahre 15 v. Chr. wurde das Gebiet von den Römern erobert. Um 260 erfolgten die ersten Einfälle der Alemannen dann ab etwa 450 im Ländle siedelten. Im 14. Jahrhundert gelangten die ersten Herrschaften (die der von Montfort) unter die Herrschaft der Habsburger die bestrebt waren ihre Territorien in heutigen Schweiz und ihre österreichischen Besitzungen zu Zahlreiche Herrschaften in Südwestdeutschland ( Freiburg im Breisgau ) und der heutigen Schweiz ( Fricktal im späteren Kanton Aargau) waren ebenfalls habsburgischem Besitz. Bis ins 17. Jahrhundert hinein stand ein Landvogt an der Spitze der Verwaltung der Gebiete in Voralberg 1764 war die Grafschaft Hohenems eines der Gebiete das nach dem Aussterben des Grafenhauses männlicher Linie ebenfalls an Habsburg fiel. Erst napoleonischer Zeit wurden die zersplitterten Territorien im Grenzgebiet zu größeren Einheiten zusammengeführt (Mediatisierungspolitik Napoleons in der Schweiz u.a. Gründung der St. Gallen Graubünden Thurgau Tessin ). Vorarlberg blieb bei Österreich. Nur zwischen 1806 und 1814 gehörte das Gebiet zu Bayern. Nach Zusammenbruch der Habsburgermonarchie und der Gründung des Deutsch-Österreich ergab die Anschlussbewegung an die Schweiz einer Volksabstimmung 1919 eine Mehrheit von 80 % scheiterte an der zögerlichen Politik des schweizerischen Bundesrates der das sorgsam austarierte Verhältnis zwischen und Religionen in der Schweiz nicht mit zusätzlichen Kanton von lauter deutschsprachigen Katholiken ins Ungleichgewicht wollte sowie an den Friedensverträgen von St. Germain und Versailles .
Wirtschaftlich ist das Bundesland Vorarlberg eine am frühesten entwickelten Industrieregionen Österreichs. Heute dominiert mehr so sehr die traditionelle Textilindustrie sondern feinmechanische und Elektroindustrie sowie der Tourismus ( Lech und Zürs am Arlberg Montafon Bregenzerwald Kleinwalsertal). Die Arbeitslosenrate beträgt 4 6 % Österreich: 6 1 % Mai 2003).
Die Zimba ist einer der bekanntesten Kletterberge in mit einer Höhe von 2.645 m über NN . Da die Form des Berges von Seiten an ein Horn erinnert wird sie Vorarlberger Matterhorn genannt. Die Zustiege in die Klettertouren nicht allzu schwer jedoch sollten die Touren sich nicht unterschätzt werden.
Im Gegensatz zum restlichen Österreich spricht in Vorarlberg keinen bairischen sondern einen alemannischen Dialekt . Auf die Verwandtschaft zu Schwyzerdütsch südbadischem Alemannisch und Schwäbisch weist auch die beliebte Bezeichnung Vorarlbergs "Ländle" hin. Der Vorarlberger Dialekt im Norden und die Landeshauptstadt Bregenz) ist am nächsten dem Allgäuer Dialekt verwandt der im Vorarlberger Rheintal sehr nah an den Dialekten des Schweizer (Kanton St. Gallen) sowie Liechtensteins. Vor allem geographischen Bezeichnungen aber auch für manche Alltagsgegenstände sich viele romanische Begriffe erhalten.