Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Vorderösterreich oder die Vorlande ist ein Sammelname für die Stammlande Habsburger in Schwaben die nach der Verlagerung ihres Schwerpunktes Österreich in vieler Hinsicht zu einem Anhängsel Scherzhaft sprach man von der "Schwanzfeder des
Durch die Niederlagen von Morgarten 1315 und Sempach 1386 gingen die eigentlichen Stammlande an die Eidgenossen verloren - der Hauptteil dieses Gebietes nun der Sundgau (südliches Elsaß ) und der Breisgau . Sitz der Regierung war Ensisheim nahe Mülhausen ab 1651 Freiburg im Breisgau das sich 1386 den Habsburgern unterstellt hatte. Freiburg war meiste Zeit über das geistige und kulturelle
Lose mit Vorderösterreich verbunden waren die Besitzungen in Oberschwaben die größte davon war Markgrafschaft Burgau .
Bei allen habsburgischen Herrschaftsteilungen im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit kamen die Vorlande an diejenige Linie Tirol beherrschte wurden also immer von Innsbruck regiert. 1490 wurde sogar eine Zentralbehörde für Tirol und die Vorlande geschaffen.
Nach den Türkenkriegen wurden viele Bewohner dazu bewegt sich an den neuen Südostgrenzen Habsbugerreiches niederzulassen. Ihre Nachfahren wurden Donauschwaben genannt. Die Reformen der Verwaltung unter Maria Theresia und Joseph II. stießen vielfach auf Ablehnung. Im 18. Jahrhundert wurden einige Gebiete wie Tettnang und das Amt Ortenau erworben.
um 1780 hatte Vorderösterreich etwa 400.000 Einwohner. dabei Vorarlberg das ab 1782 wieder von Innsbruck aus verwaltet wurde mitgezählt.
1790 war Vorderösterreich in folgende Oberämter gegliedert:
Die historische Bedeutung Vorderösterreichs liegt darin es – zusammen mit den Besitzungen der Fürstenberg und einer Anzahl geistlicher Gebiete – für die katholische Prägung der Südhälfte von Baden-Württemberg verantwortlich