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Vulkan


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Diese Seite befasst sich mit der geologischen Vulkan andere Bedeutungen siehe unter Vulkan (Begriffsklärung)

Tambora Indonesien (NASA)

Ein Vulkan ist eine geologische Struktur die entsteht wenn Magma (geschmolzenes Gestein) bis an die Oberfläche Planeten (z. B. der Erde) aufsteigt. Alle die mit dem Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze sind bezeichnet man als Vulkanismus .

Der Name Vulkan leitet sich von der italienischen Insel Vulcano ab. In der römischen Mythologie galt diese Insel als die Schmiede Vulcanus dem römischen Gott des Feuers.

In einer Tiefe ab 100 km der Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad herrschen schmelzen Gesteine zu zähplastischem Magma das sich in großen tropfenförmigen Magmaherden 2 bis 50 km Tiefe sammelt. Wenn Druck zu groß wird steigt das Magma Spalten und Klüfte der Lithosphäre auf. Magma das auf diese Weise die Erdoberfläche gelangt wird als Lava bezeichnet.

Bei einem Vulkanausbruch werden nicht nur glutflüssige sondern auch oder gasförmige Stoffe freigesetzt ( Vulkanismus ).

Inhaltsverzeichnis

Bekannte Vulkane

Die bekanntesten aktiven Vulkane in Europa sind:

Einige bekannte Vulkane außerhalb Europas sind:

Der Hohentwiel bei Singen

Erloschene Vulkane in Deutschland :
  • der Kaiserstuhl nahe Freiburg (18 Mio. Jahre bis Mio. Jahre)
  • im Hegau nahe dem Bodensee Baden-Württemberg (14 Mio. bis 7 Mio. Jahre)(z. B. der Hohentwiel )
  • in der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg (vor 7 Mio. Jahren)
  • in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz / Nordrhein-Westfalen (Beginn vor 000 Jahren letzter Ausbruch vor 11 000
  • der Vogelsberg
  • der Otzberg im Odenwald
  • in der Rhön
  • die Amöneburg im Marburger Land
Alle deutschen Vulkane sind erloschen und ist wenig wahrscheinlich dass sie jemals wieder werden.

Der nördlichste Vulkan der Welt ist der 2277 m hohe Vulkan VII Toppen/Beerenberg auf der Insel Jan Mayen er wurde 1970 nach langer Ruhe aktiv.

Der höchste Vulkan des Sonnensystems (allerdings bereits erloschen) ist der Olympus Mons auf dem Mars . Er ist mit 26 4 km der höchste bekannte Berg unseres Sonnensystems was für einen ehemaligen Schildvulkan außerordentlich bemerkenswert ist.

Auf der Venus gibt es ebenfalls zahlreiche erloschene Vulkane aktive Vulkane außer auf der Erde bislang noch auf dem Jupitermond Io bekannt sind.

Vulkantypen

Vulkane kann man nach ihrer äußeren und nach der Art ihres Magmenzufuhrsystems unterteilen.


Magmatypen

Eine andere Möglichkeit Vulkane zu klassifizieren sie nach dem Typ des Magmas zu beschreiben das sowohl die entstehende des Vulkans als auch das Ausbruchsverhalten entscheidend

Zusammenfassend kann man sagen dass "graue "Schichtvulkane" bilden während "rote Vulkane" "Schildvulkane" hervorbringen.

Viele Vulkane folgen allerdings nicht einem Ausbruchsmuster sondern zeigen variierendes Verhalten entweder während Eruption oder während der Millionen Jahre ihrer Ein Beispiel dafür ist der Ätna auf Sizilien .

Verteilung von Vulkanen

Weltweit gibt es etwa 1500 Vulkane als aktiv betrachtet werden. Ihre Verteilung kann mit Hilfe der Erkenntnisse der Plattentektonik verstehen:

  • Vulkane der Spreizungszonen liegen mit wenigen auf dem Meeresgrund wo die Erdplatten auseinanderdriften.
    Das dort vorkommende Magma ist basaltisch. Hierzu hauptsächlich rote Vulkane oder Schildvulkane .

  • Vulkane der Subduktionszonen sind die sichtbarsten Vulkane. Sie treten wo Erdplatten aufeinander treffen und die eine unter die andere geschoben wird. Das abtauchende SiO 2 -reiche) Gestein wird in der Tiefe geschmolzen steigt da es eine geringere Dichte hat oben wo es zu Eruptionen kommt. Hierzu hauptsächlich graue Vulkane oder Schichtvulkane .


  • Vulkane über Hot Spots oder Plumes sind selten da es weltweit z.Z. etwa 40 "Hot Spots" gibt. Ein "Hot ist ein über lange Zeit (meist über Mio. Jahre) ortsfester Aufschmelzungsbereich im Erdmantel unter der Lithosphäre . Da sich die Lithosphärenplatten während dieser Zeiträume im Verlauf der Plattentektonik über einen "Hot Spot" hinweg schieben sich perlenschnurartig hintereinander neue Vulkane. Ein bekanntes sind die Hawaii -Inseln: Big Island das als jüngste Vulkaninsel über dem Spot" liegt ist erst 400 000 Jahre während die älteste der 6 Vulkaninseln Kauai Nordwesten bereits vor etwa 5 1 Millionen entstanden ist. Ein weiteres Beispiel für diese Art des Vulkanismus findet sich in der deutschen Vulkaneifel .
  

Vorhersage von Vulkanausbrüchen

Ob ein Vulkan endgültig erloschen ist vielleicht wieder aktiv werden kann interessiert besonders Menschen die in der Umgebung eines Vulkans In jedem Fall hat ein Vulkanausbruch weitreichende denn über das persönliche Schicksal hinaus werden Infrastruktur und Wirtschaft der betroffenen Region nachhaltig Daher ist es das vorrangige Forschungsziel Vulkanausbrüche möglichst präzise vorhersagen zu können. Fehlprognosen allein unter Kostengesichtspunkten verheerend ( Evakuierung Tausender von Menschen Stilllegung des gesamten u.v.m.).

Trotz gewisser Gemeinsamkeiten gleicht kein Vulkan seinem Ausbruchsverhalten dem anderen. Demnach sind Beobachtungen Ruhephasen oder seismische Aktivitäten eines Vulkans kaum auf einen anderen

Verstärkt auftretende leichte Erdbeben oder einen verstärkten Gasausstoß deutet man als vage Anzeichen einer bevorstehenden Eruption diese kann aber auch erst 50 später erfolgen.

Aussagefähiger sind Formveränderungen der Erdkruste unmittelbar über dem Magmaherd. Mit Lasermessung die geringsten Distanzveränderungen erfasst. So hat sich unmittelbar vor dem Ausbruch des Mount Saint Helens 1980 als auch vor dem Ausbruch des 1991 die Erde über dem Magmaherd aufgewölbt. konnten die Vulkanologen die Ausbrüche schon wenige zuvor voraussagen.

Dennoch muss man feststellen dass trotz Forschung und Einsatz modernster technischer Hilfmittel die exakte Vorhersage eines Vulkanausbruchs zur Zeit noch in jedem Fall möglich ist.

Literatur

Weblinks




Bücher zum Thema Vulkan

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