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Der Nummernschalter in der Umgangssprache auch als Wählscheibe bezeichnet ist ein Funktionsmodul eines analogen Telefons . Mit seiner Hilfe wird die gewünschte Telefonnummer zur Vermittlungsstelle signalisiert. Diese Art der wird als Impulswahlverfahren bezeichnet.
Die Telefone des ersten komerziell eingesetzten Almon Strowger 1889 erfundenen Vermittlungssystems (Automatic Telephone Exchange) hatten jede Stelle der zu wählenden Telefonnummer eine die der Ziffer entsprechend oft gedrückt werden Die Bedienung war entsprechend umständlich und fehleranfällig der Installationsaufwand hoch da jede Taste über eigene Leitung mit der Vermittlungsstelle verbunden war.
Am 20. August 1896 meldeten A. E. Keith und die John and Charles J. Erickson die Mitarbeiter "Strowger Automatic Telephone Exchange Company" waren ein System zum Patent an. US patent No. 062 wurde am 11. Januar 1898 erteilt. Tasten wurden durch eine Wählscheibe den "Strowger sub station dial" ersetzt. Die Wählscheibe zeigte ob die Hunderter- Zehner- oder Einerstelle gewählt Zwei Leitungsadern dienten der Übertragung der Wahlimpulse Vermittlungsstelle und waren dort mit jeweils einem verbunden. Die Hunderter- und Einerstelle wurden über eine Leitung übertragen und die Zehnerstelle über andere.
Der Nummerschalter besitzt eine Fingerlochscheibe mit Löcher jeder Ziffer von 1 bis 9 die 0 ist je einem Loch zugeordnet. Ziffer wird gewählt indem der Benutzer den in das entsprechende Loch der Fingerlochscheibe steckt diese durch Rechtsdrehung bis zum Anschlag(Fingeranschlag) die spannt ( tech.Bez.: Aufziehen ). Dann wird der Finger herausgezogen und Rückdrehfeder dreht die Fingerlochscheibe in Ihre Ursprungslage ( tech.Bez.: Ablauf ).
Eine normgerechte Dauer der Impulse wird durch den Fliehkraftregler sichergestellt der eine gleichmäßige Drehgeschwindigkeit(~ 40 U/s) sorgt. Durch aufgezogene Rückdrehfeder angetrieben bewegt er über eine das Stromstoßrad und die Nockenscheibe.
Der n s a wird beim Aufziehen des Nummernschalters durch Nockenscheibe geschlossen und bleibt dies auch bis Ende des Ablauf. Er überbrückt die 'innere' Hierdurch wird erreicht das keine Impulsverzerrungen auftreten die Wählimpulse(Knacken) nicht in den Handapparat(Hörer) gelangen. dieses Kurzschließen sinkt die Arbeitsspannung am Telefon nach Endgerätetyp von ca. 8 - 12 auf 0 Volt.
Durch den n s i wird die Wahl erzeugt indem das diesen Kontakt unterbricht. Die gewünschte Nummer entsteht eine gleichmäßige rhythmische Unterbrechung der Leitungsschleife( Telefonleitung ). Dadurch liegt für einen kurzen Moment Leerlaufspannung (ca. 60 Volt) am Telefon. Hierbei zu beachten das der n s i immer zwei zusätzliche Impulse die sogenannten erzeugt. Wird Beispielsweise die Ziffer 5 gewählt der n s i dann 5 + 2 = 7
Die Aufgabe des n s r ist es die durch den n s i erzeugten zwei zusätzlichen Leerlaufimpulse auf der Telefonleitung ) unwirksam zu machen. Dies geschieht indem n s r den n s i bei den letzten beiden Leerlaufimpulsen überbrückt. n s r wird beim Ablauf durch die Nockenscheibe Hierdurch wird erreicht das zwischen zwei gewählten eine genügend große Pause entsteht die verhindern das zwei schnell gewählte Ziffern "1" als "2" von der Vermittlungsstelle erkannt wird. Zusätzlich man durch diese Impulspause eine frei Zeit Durchsteuern von mechanischen Gruppenwählern( Hebdrehwähler ) in der Vermittlungstechnik.
Für eine korrekte Wahl ist der Lauf des Nummernschalters von entscheidender Bedeutung. Das Impulsverhältnis also das Verhältnis von Öffnen zu des n s i - Kontakt soll in Deutschland im 1 6 : 1 erfolgen und die für 10 Impulse(Wahl der Ziffer 0) soll Sekunde betragen.
Hierdurch beträgt die Zeit für 1 = 100ms. Somit ergibt sich für einen ein Impulsverhältnis von 62ms Öffnungszeit und 38ms für den n s i - Kontakt.
Die Ziffern auf der Wählscheibe sind den meisten Ländern entgegen dem Uhrzeigersinn angeordnet: 2 3 4 5 6 7 8 0. In Neuseeland ist die Reihenfolge umgekehrt. Schweden steht die Null an erster Stelle von 1..9.
In den meisten Ländern ist das also das Verhältnis von Öffnen zu Schließen n s i - Kontaktes im Verhältnis 6 : 1 genormt. In Australien ist Impulsverhältnis 2 : 1.
Die Geschwindigkeit mit der die Pulse Ziffer aufeinander folgen ist in der Regel 10 Pulse pro Sekunde festgelegt. Einige moderne Vermittlungsstellen erlauben auch 20 Pulse pro Sekunde.