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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 27. Januar 2020 

Währungsreform


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Währungsreform bezeichnet die vollständige Umordnung des Geldsystems eines Staates meist zum Zwecke der Sanierung (z.B. Beseitigung der Inflation ).

Anders als bei einer bloßen Währungsumstellung z.B. von der D-Mark auf den Euro ) bei der lediglich zu einem festgesetzten die alte Währung in eine neue Währung umgetauscht wird das Währungssystem vollständig neugeordnet indem die Geldmenge begrenzt wird durch eine Limitierung der ausgegebenen oder umgetauschten Gelder.

Die Einführung der D-Mark in der DDR anläßlich der Wiedervereinigung war ein Mittelding - es war richtige Währungsreform aber auch keine einfache Umstellung verschiedene Arten von Geldern wurden mit unterschiedlichen umgetauscht (1:1 2:1).

In Deutschland wird mit dem Begriff die Einführung der D-Mark in Westdeutschland ab 20. Juni 1948 verbunden. Hier wurden jeder Person in Schritten 40 - DM und 20 - ausgezahlt Schulden umgerechnet mit dem Kurs 10 Reichsmark zu 1 DM und Löhne Mieten im Kurs 1:1 umgestellt. Das neue Geldvolumen in den Monaten nach der Währungsreform bei 13 Mrd. DM (Bar- und Buchgeld).

In der Sowjetischen Besatzungszone erfolgt daraufhin Währungsreform vom 24. bis 28. Juni.



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