Wörgl ist uraltes Siedlungsgebiet. Ausgrabungen beweisen hier schon in der frühen Eisenzeit reger Handel getrieben wurde.
Am 13. Mai 1809 fand bei Wörgl eine entscheidende Schlacht Tiroler Freiheitskampf unter Andreas Hofer gegen die Bayern statt die mit Niederlage der Tiroler unter General Chasteler endete. heute erinnert ein von Christian Plattner liebevoll und zum 100jährigen Jubiläum 1909 eingeweihtes Denkmal vor der Stadtkirche an Tag (Wörgler Reara).
Der wirtschaftliche Aufstieg Wörgls begann mit Bau der Giselabahn 1873 - 1875 und deren Anbindung an die Westbahnstrecke Wörgl zum Bahnverkehrsknoten wurde. Der Wörgler Bahnhof ist aus Grund heute der höchstfrequentierte in Tirol.
Die Erhebung zur Marktgemeinde erfolgte im Jahr 1911 nach dem Zusammenschluss der bis dahin Gemeinden Kufsteinisch-Wörgl und Rattenbergisch-Wörgl. Im Jahr 1951 konnte auf Initiative des damaligen Wörgler und Vizepräsidenten des Tiroler Landtages Kommerzialrat Martin die Stadterhebung gefeiert werden.
Heute ist Wörgl die zweitgrößte Stadt Bezirk Kufstein und DAS Wirtschaftszentrum des Tiroler Unterlandes.
In Wörgl war um 1932 die örtliche Zement - und Zellulosefabrikation stark zurückgegangen und die Arbeitslosenquote bedrohlich Anfang Juli 1932 gab Bürgermeister Unterguggenberger bis August 1933 eigene Papiernoten Wörgler Schilling im Nennwert von insgesamt etwa 34.500 Schilling als der Gemeindeangestellten aus die umlaufgesichert waren. Ideenlieferant war ihm dabei die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells . Monatlich musste danach eine Marke für des Nennwertes der Note gekauft und auf Geldschein geklebt werden. Das Geld war bei Experiment durch eine entsprechende Einlage der Gemeinde der örtlichen Raiffeisenkasse gedeckt und gleichwertig an gekoppelt. Maximal waren 12.000 Schillinge gleichzeitig emittiert.
Das Experiment glückte überall wurde gebaut investiert; innerhalb eines Jahres sank die Arbeitslosigkeit 25% während sie gleichzeitig im übrigen Land Da das Wörgler Schwundgeld in den Augen österreichischen Nationalbank AG eine Verletzung des Notenprivilegs wurde das Experiment im September 1933 per Gerichtsbeschluss beendet. Über die wahren des Endes (wie z.B. die Abschaffung des Zinses usw.) lässt sich offensichtlich nur spekulieren.
Der Verein "Unterguggenberger Institut" will das Freigeld wieder in Erinnerung bringen. Gemeinsam mit Heimatmuseum und dem Stadtarchiv sollen Ausstellungen organisiert Forschungen betrieben werden.
Schneidermeister Böck der unfreiwillig im Wörgler Bach ging und dadurch im dritten Streich von Max und Moritz durch die Feder von Wilhelm Busch weltberühmt wurde. Die Brücke gibt es heute noch.
Eine besondere Attraktion ist seit 2003 das Wave die Wörgler Wasserwelt ein der besonderen Art mit Wellenbad Erlebnisrutschen Badelagunen einer römischen Saunalandschaft der Superlative.
Der Schwerpunkt der Stadt liegt im des regionalen Einzelhandels wo alle wichtigen Handelsketten Branchen vertreten sind. Die Wörgler Bahnhofstraße ist zweitlängste Einkaufsstraße Tirols und bietet neben weiteren wie das M4 das Westend und das Einheimischen und Gästen ein besonderes Shopping-Erlebnis.
Der Gewerbepark vor den Toren der liegt unmittelbar an der Autobahn und wird Endausbau auf rund 35 Hektar eine Heimat klein- und mittelständische Unternehmen im Bereich von Technologie und Logistik bieten.