Das Wülfrather Stadtwappen das sich nach 1840 aus einem alten Kirchsiegel der ev.-ref. entwickelte wurde durch den Düsseldorfer Heraldiker Wolfgang Pagenstecher im Jahre 1938 neu gestaltet und durch den Oberpräsidenten Rheinprovinz offiziell anerkannt. Es zeigt einen Hirten einem Wolf seinen Stecken in den Rachen Diese Darstellung soll einerseits den Sieg des über das Böse symbolisieren und andererseits auf entstehen des Ortskernes verweisen. An den Siedler von dem angenommen wird dass er der der Stadt ist erinnert sie allerdings kaum.
Das Dorf Wülfrath wird gegen Ende 11. Jahrhunderts als "Wolverothe" erstmals schriftlich in Pergament des Stiftes Kaiserswerth erwähnt. Die Ursprünge viel weiter zurück: Aussgehend von der Sage um den von seiner Sippe ausgestossenen Siedler "Wolf" der an der Stelle der Stadtmitte den damals reichlich vorhandenen Wald gerodet haben soll um sich dort niederzulassen sich die Stadtgeschichte bis etwa in das 713 zurückvervolgen. Zu diesem Zeitpunkt muss in der erste Kirchenbau an der Stelle des Kirchplatzes stattgefunden haben.
Im Jahr 875 lässt sich die erste urkundliche Erwähnung Hohnschaften und heutigen Stadtteile Flandersbach (Flatmarasbeki) und (Hrotsteninghuson) in einer Urkunde des Klosters Werden der Ruhr nachweisen. 1050 findet der Erbau der katholischen Kirche Düssel (Dussela) statt und das Bauerngut Hammerstein zum ersten mal in einer Urkunde genannt. 1100 schliesslich wird der Ortsname Wülfrath (Wolverothe) einem von Mönchshand geschriebenen Pergament des Stiftes erstmals genannt.
Bereits 1265 lässt sich anhand der Steuer- und ein Schmied bezeugen. Das Gut Püttbach in der Wülfrather Hohnschaft ist im Jahr 1392 im Besitz des Deutschen Ritterordens . Es wird der Oberhof für Streubesitz des Ordens in dem alljährlich auch das Hofgericht wird.
1578 wird das Dorf durch einen grossen heimgesucht der die Siedlung in Asche legt das Dach mitsamt dem Turmhelm der Kirche Flammen aufgehen lässt. Um den schwer geschädigten zu helfen erlässt der Landesfürst Herzog Wilhelm Jülich-Kleve-Berg im Jahr 1579 einen "Marktbrief" welcher seinem "Dorff und Wulfrod" vier freie Jahrmärkte verleiht. Doch kaum dieser Brand vergessen wurde das Dorf genau Jahre später wieder von einem Grossbrand verwüstet: gesamte Ortskern mit über 70 Häusern wird ein Trümmerfeld verwandelt.
Auch die Kriege hinterlassen ihre Spuren Wülfrath: 1805 bereitet Napoleon der bayerischen Regierung des Herzogtums Berg Ende und übernimmt das alte Herzogtum. Nur Jahr später gründet er einen neuen Staat überträgt diesen seinem Schwager Joachim Murat der sich seitdem "Grossherzog von Berg" darf. Aus den sechs Hohnschaften Erbach Püttbach Rützkausen Ober- und Unterdüssel wird die Bürgermeisterei Wülfrath gebildet. Im Jahr 1808 übernimmt Napoleon selbst die Regierung des Nach den Befreiungskriegen kommt der Ort - Teil der neugebildeten Rheinprovinz - 1813 zu Preussen.
Durch Verordnung wird Wülfrath 1827 zur Vertretung im "Stande der Städte" den Rheinischen Provinziallandtag berufen. 1856 erhält es durch die Verleihung der für die Rheinprovinz" endgültig die vollen Stadtrechte.
Die "Kommunale Neugliederung" im Jahr 1975 beschert der Stadt einen grossen Verlusst Stadtgebiet und Bevölkerung: die Einwohnerzahl sinkt um 5.000! Gebietsteile der Oberen Flandersbach müssen nach und Gebietsteile der Düsseler Höhe und in sowie den Ortsteil Dornap nach Wuppertal abgegeben