Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Wachstum bezeichnet man den zeitlichen Anstieg einer bestimmten Messgröße .
Wachstum ist das zeitliche Verhalten einer System -Größe.
Zunächst wird zu einem bestimmten Zeitpunkt der Wert dieser Größe bestimmt. Zu einem Zeitpunkt <math>t_2</math> wird der Wert dieser Größe bestimmt.
Ist dieser zweite Wert <math>W(t_2)</math> größer der erste <math>W(t_1)</math> dann spricht man von Wachstum. Dieser Fall entspricht dem allgemeinen Sprachgebrauch.
Ist <math>W(t_2)</math> kleiner als <math>W(t_1)</math> ist die Differenz <math>W(t_2)-W(t_1) < 0</math> spricht man negativem Wachstum.
Im Falle <math>W(t2) = W(t1)</math> spricht von Nullwachstum.
Bei zahlreichen Messpunkten werden diese zur zu einem geschlossenen Kurvenzug verbunden. Es sollte dabei nicht vergessen werden dass das tatsächliche des Systems zwischen den Messpunkten nicht bekannt und höchstens durch ein mehr oder weniger Modell beschreibbar ist. Bei bestimmten Wachstumsarten können mathematische Modelle ( Funktionen ) zur Beschreibung des Verhaltens Verwendung finden.
a) begrenzt oder unbegrenzt: Alle realen sind letztlich begrenztes Wachstum da die Ressourcen aus welchen sich das Wachstum speist unbegrenzt vorliegen. Unbegrenztes Wachstum ist damit ein Artefakt.
b) linear (konstant) oder exponentiell (beschleunigt oder verzögert = negativ beschleunigt) Radioaktive Zerfall ist ein Beispiel für exponentielles verzögertes Wachstum.
c) (scheinbar) kontinuierlich oder diskontinuierlich. (Beispiel: Die Längenzunahme des während der Wachstumsperiode erfolgt in Schüben.)