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Wahlmonarchie


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Wahlmonarchie bezeichnet eine Monarchie deren Herrscher nicht durch Erbfolge sondern durch eine Wahl bestimmt werden.

Inhaltsverzeichnis

Historische Wahlmonarchien

Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation

Zunächst wählten die deutschen Fürsten nur einen neuen König wenn eine Fürstenlinie ausstarb. Hochmittelalter wurde dies aber obligatorisch mit der Goldenen Bulle Karls IV. wurde das Wahlrecht auf die sieben Kurfürsten eingeschränkt.

Polen - Litauen

Im Polnisch-Litauischen Reich ( 1573 bis 1795 ) wurde der König vom Adel gewählt auch gewichtige Mitspracherechte im Sejm besaß. Daher rührt gelegentlich die Bezeichnung Adelsrepublik für das Polnische Reich. Meist wurde Thron mit ausländischen Fürsten besetzt die wenig oder Interesse hatten sich in die inneren Polens zu mischen was mit dem Liberum Veto zum Niedergang des Polnischen Staates im Jahrhundert führte.

Siehe auch Geschichte Polens .

Heute noch existierende Wahlmonarchien

Vatikanstadt

Der Papst als auch staatliches Oberhaupt des Staates Vatikanstadt wird vom Konklave der Kardinäle auf Lebenszeit gewählt. Als Staat ist Vatikan eine absolute Monarchie.

Malaysia

Die neun Sultane von Malaya bestimmen alle fünf Jahre einen aus Mitte als König von Malaysia . Traditionell rotiert der Titel unter den Da Malaysia eine konstitutionelle Monarchie ist hat König hauptsächlich repräsentative Aufgaben.

Vereinigte Arabische Emirate

Die sieben Emire wählen aus ihren Reihen einen als der Vereinigten Arabische Emirate . Bisher wurde der Emir von Abu Dhabi jedesmal wiedergewählt ebenso ist der Emir Dubai traditionell Regierungschef.

Da das Parlament der VAE nur Funktion hat ist die Stellung des Emirs stark.



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