Alle drei Aspekte entwickeln eine Vielzahl Fragestellungen mit denen sich verschiedene wissenschaftliche Disziplinen Beispiel: Wann sind Aussagen eindeutig wahr? Lässt die Wahrheit nur durch ein axiomatisches System die Mathematik bestimmen? (siehe auch Zweifel )
Folgende Begriffe sind besonders durch Kant geprägt:
Apriorische Wahrheiten: Wahrheiten die von der Erfahrung sind wie z.B. ‚2 + 2 = zu deren Begründung man keinerlei Erfahrung benötigt.
Aposteriorische ( empirische ) Wahrheiten: Wahrheiten die von der Erfahrung sind wie z.B. ‚die Erde dreht sich die Sonne‘ zu deren Begründung man Erfahrung
Analytische Wahrheiten: Wahrheiten bei denen der Prädikatsbegriff Subjektsbegriff enthalten ist wie z.B. ‚alle Junggesellen unverheiratet‘ zu deren Begründung man nur Bedeutungsregeln benötigt.
Synthetische Wahrheiten: Wahrheiten bei denen der Prädikatsbegriff im Subjektsbegriff enthalten ist wie z.B. ‚alle sind glücklich‘ zu deren Begründung man nicht Bedeutungsregeln alleine benötigt.
Notwendige Wahrheiten: Wahrheiten deren Verneinung zu einem Widerspruch führt wie z.B. ‚alle Kreise sind
Kontingente (oder zufällige) Wahrheiten: Wahrheiten deren Verneinung keinem logischen Widerspruch führt wie z.B. ‚die der Planeten ist gleich 9‘.
Korrespondenz- oder Adäquationstheorie: Vertreten von Aristoteles (384-322 und vielen mittelalterlichen Philosophen. Wahrheit besteht in Übereinstimmung von Verstand und Sache (‚wahr ist etwas was ist zu sagen es sei von etwas was nicht ist zu sagen sei nicht‘).
Kohärenztheorie: Vertreten von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) idealistischen Philosophen. Die Wahrheit einer Menge von besteht darin dass sie untereinander kohärent sind dass sie widerspruchsfrei miteinander vereinbar sind.
Pragmatische Wahrheitstheorie: Vertreten von pragmatisch orientierten Philosophen. ist was für die Praxis fruchtbar bzw. ist.
Konsenstheorie: Vertreten von Karl-Otto Apel (* 1922). Aussage ist wahr wenn eine potentiell unendlich Menge von Menschen unter idealen Kommunikationsbedingungen dieser zustimmen würde.
Redundanztheorie: Vertreten von Frank Plumpton Ramsey (1903-1930). Das Wort ‚wahr‘ ist überhaupt
Performanztheorie: Vertreten von Peter Frederick Strawson (* Das Wort ‚wahr‘ wird performativ im Sinne Zustimmung zum Gesagten verwendet.
Evidenztheorie: Vertreten von René Descartes (1596-1650) Franz Brentano (1838-1917) und Edmund Husserl (1859-1938). Ein Satz ist wahr wenn mit einem evidenten Urteil übereinstimmt.
Existenztheorie: Vertreten von Martin Heidegger (1889-1976). Wahrheit ist Offenbarung des Seins.
Semantische Wahrheitstheorie: Entwickelt von Alfred Tarski (1902-1983) in seinem zuerst auf polnisch Aufsatz Der Wahrheitsbegriff in den formalisierten Sprachen (1933) als Semantik der Prädikatenlogik. Die der Lügner-Antinomie (siehe unten) liegt für Tarski der semantischen Geschlossenheit der Umgangssprache: diese enthält jede Aussage einen Namen dieser Aussage. Deshalb man für sie keine Definition des Wahrheitsbegriffes ja diesen nicht einmal widerspruchsfrei verwenden.
' Epimenides aus Kreta sagt: „Alle Kreter lügen. Ich bin Kreter“‘ oder kurz:‚Ich lüge jetzt‘.
Sollen wir jetzt dem Mann aus glauben wenn er sagt dass er lügt nicht? Wenn wir annehmen dass er die sagt dann müssen wir schließen dass er Und wenn wir umgekehrt annehmen dass er müssen wir schließen dass er die Wahrheit Es folgt zwangsläufig ein Widerspruch.
Wahrheit ist vor allem deshalb schwer erfassen bzw. festzustellen weil kein Mensch alle haben kann um "die ganze Wahrheit" kennen können. Insofern kann Wahrheit formal oft auf Wahrscheinlichkeitsaussage reduziert werden.
Für weniger komplizierte – künstliche – wie etwa die Prädikatenlogik kann man jedoch Wahrheitsbegriff definieren. Die Sprache für die man Wahrheitsbegriff definiert und die damit Gegenstand der ist nennt man nach Tarski Objektsprache die in der die Definition formuliert wird dann
Die Empfindungen von Wahrheit z. B. zwischenmenschlichen Bereich oder bei der Selbstreflexion sind und individuell geprägt: Wahre Begegnung zwischen Menschen Umgang miteinander echte Selbstoffenbarung führen vielleicht zu was der Schweizer Theologe Emil Brunner einmal mit "Wahrheit als formuliert hat...
Der obige Satz ist aus naturwissenschaftlicher Sicht und zugleich richtig. (z.B. Die Erde dreht um die Sonne ist eine wahre Aussage. Aussage ist philosophisch so wahr wie Ihr s.o. . Die Sonne dreht sich also die Erde muss wahr sein. Die spinnen die Philosophen...)
Ein guter Rat: "Glaube nichts und niemandem allem mir nicht !"
"Glaube denen die die Wahrheit suchen und an denen die sie gefunden haben." André
"Es hat einer von ihnen gesagt ihr Prophet: Die Kreter sind immer Lügner[...] Dieses ist wahr." ( Titusbrief 1 12f in der Bibel)